Die Polaroid Mod verbindet klassische Analogfotografie mit kreativen Aufnahmefunktionen. Die neue Sofortbildkamera ermöglicht ungewöhnliche Bildeffekte und kostet 169,99 Euro.
© PolaroidPolaroid hat am 29. September 2026 die neue Sofortbildkamera Polaroid Mod vorgestellt. Die Kamera ist seitdem im Onlineshop des Herstellers für 169,99 Euro erhältlich. Mit vier direkt wählbaren Kreativprogrammen können Fotografen Licht, Bewegung und Bildkomposition gezielt gestalten. Dabei setzt Polaroid auf eine einfache Bedienung, die fotografische Experimente auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse ermöglicht.
Die Polaroid Mod richtet sich an Menschen, die sich über klassische Schnappschüsse hinaus mit der Analogfotografie beschäftigen möchten. Die Gestaltung erfolgt bereits bei der Belichtung des Sofortbildfilms. Die vier Kreativprogramme erleichtern diesen Prozess und eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten der Bildgestaltung.
Welche Kreativfunktionen bietet die Polaroid Mod?
Die Polaroid Mod verfügt über vier spezielle Aufnahmemodi, die sich unmittelbar über ein Einstellrad auswählen lassen. Sie ermöglichen unterschiedliche Bildeffekte, ohne dass Fotografen dafür komplizierte Belichtungseinstellungen vornehmen müssen.
- Split Shot: Mit dem Split-Shot-Zubehör lassen sich zwei Bildhälften auf einem einzigen Sofortbild festhalten.
- Motion Freeze: Dieser Modus kombiniert eine längere Belichtung mit einem Blitz am Ende der Aufnahme. Dadurch lassen sich Bewegungsabläufe darstellen und Motive zugleich mit dem Blitzlicht hervorheben.
- Double Exposure: Bei der Doppelbelichtung werden zwei Aufnahmen auf demselben Sofortbild übereinandergelegt. So entstehen Bildkompositionen, in denen sich unterschiedliche Motive, Perspektiven oder Situationen überlagern.
- Light Painting: Mit einer Langzeitbelichtung zeichnet die Kamera die Bewegung von Lichtquellen auf. Wunderkerzen oder andere Lichtquellen erzeugen dadurch leuchtende Linien und Formen im Bild.
Besonders Motion Freeze und Light Painting eröffnen Gestaltungsmöglichkeiten, die über klassische Sofortbild-Aufnahmen hinausgehen. Während der erste Modus Bewegungsunschärfe und Blitzlicht kombiniert, nutzt der zweite die Belichtungsdauer als kreatives Mittel.
Mit Double Exposure (l.) kombiniert die Polaroid Mod zwei Belichtungen auf einem Sofortbild. Motion Freeze (r.) verbindet Bewegungsunschärfe mit einem Blitz am Ende der Belichtung und erzeugt so dynamische Bildeffekte.
© Polaroid / Linus JohnsonAnaloge Sofortbild-Fotografie ohne komplizierte Einstellungen
Bei der Entwicklung der Polaroid Mod stand laut Hersteller eine möglichst einfache Bedienung im Mittelpunkt. Die vier Kreativfunktionen sind deshalb nicht in Menüs versteckt, sondern unmittelbar über ein Einstellrad zugänglich.
„Wir wollten, dass das kreative Erlebnis bei der Mod fest in der physischen Gestaltung der Kamera verankert ist. Deshalb sind die vier Aufnahmemodi direkt über das Einstellrad zugänglich und nicht in Menüs oder Einstellungen versteckt“, erklärt Stine Bauer Dahlberg, Chief Product Officer bei Polaroid. „Man kann sie sehen, auswählen und sofort experimentieren.“
Die Polaroid Mod bietet vier Aufnahmemodi für kreative Sofortbilder: Split Shot, Motion Freeze, Double Exposure und Light Painting. Alle vier Funktionen lassen sich direkt über ein Einstellrad am Kameraobjektiv auswählen.
© PolaroidEin großer Teil der Entwicklungsarbeit sei darauf verwendet worden, jeden Modus möglichst intuitiv bedienbar zu machen und gleichzeitig Spielraum für kreative Ergebnisse zu lassen. Die Kamera solle dazu anregen, bei jeder Nutzung etwas Neues auszuprobieren.
Was macht Motion Freeze bei der Polaroid Mod besonders?
Eine der auffälligsten Funktionen der neuen Sofortbild-Kamera ist Motion Freeze. Dabei zeichnet die Kamera zunächst die Bewegung eines Motivs auf und löst erst zum Ende der Belichtungszeit den Blitz aus.
Auf diese Weise entstehen Aufnahmen, die Bewegungsunschärfe und einen durch Blitzlicht eingefrorenen Moment miteinander verbinden.
Der Fotograf Linus Johnson, der die Polaroid Mod vor der Markteinführung ausprobieren konnte, hebt insbesondere diesen Modus hervor: „Mein absoluter Lieblingsmodus bei der Polaroid Mod war Motion Freeze. Er ist eine echte Abwechslung – und die Bedienung ebenso.“
Besonders überzeugte ihn das Zusammenspiel aus einfacher Bedienung und automatischer Belichtungsmessung: „Ich musste lediglich das Objektiv auf das Motion-Freeze-Symbol drehen und die Kamera mit ihrer automatischen Belichtungsmessung die Aufnahme machen lassen. Das Ergebnis war genau richtig.“
Die intuitive Handhabung habe es ihm ermöglicht, sich ganz auf das Motiv und die Bildkomposition zu konzentrieren.
Polaroid Mod: Preis und Verfügbarkeit
Die Polaroid Mod kostet 169,99 Euro und ist seit dem 29. September 2026 über die Website des Herstellers erhältlich. In den USA beginnt der Verkauf über ausgewählte Händler am 6. Oktober 2026. Der weltweite Vertrieb über den Handel soll Anfang 2027 folgen.
Mit der neuen Sofortbild-Kamera setzt Polaroid auf kreative Möglichkeiten der Analogfotografie. Im Mittelpunkt stehen fotografische Effekte, die unmittelbar während der Aufnahme entstehen – von der Doppelbelichtung bis zur Lichtmalerei.
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