Die iPhone 18 Kamera könnte das iPhone 17 Pro (Foto) mit variabler Blende, größerem Hauptsensor und lichtstärkerem Tele vor allem bei Low-Light und Belichtungskontrolle übertreffen.
© AppleApple hat für den 9. September 2026 die nächste Keynote angekündigt; allgemein wird erwartet, dass der Konzern dort iPhone 18 Pro und Pro Max vorstellt. Das normale iPhone 18 soll dagegen voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 folgen, als wahrscheinlichster Zeitraum gilt derzeit März. Auch iPhone 18e und iPhone Air 2 könnten dann starten. Wo Apple die Geräte präsentiert, ist noch nicht bekannt. Als Gründe für die Aufteilung gelten eine stärkere Konzentration auf die Premium-Modelle und das erwartete faltbare iPhone im Herbst sowie mögliche Engpässe in Produktion und Lieferkette. Fotografisch richtet sich die Aufmerksamkeit deshalb zunächst auf die Pro-Modelle: Apple soll die Hauptkamera mechanisch aufwerten, möglicherweise einen größeren beziehungsweise neuen Sensor einsetzen und die Telekamera verbessern. Sämtliche Angaben zur Kamera beruhen bislang jedoch auf Leaks und Gerüchten, die sich in einigen Punkten widersprechen.
iPhone 18 Kamera mit variabler Blende: Was bringt das?
Der derzeit interessanteste Kandidat für eine echte fotografische Neuerung ist eine mechanisch verstellbare Blende der Hauptkamera. Mehrere Hinweise sprechen dafür, dass Apple eine solche Konstruktion zumindest für die Pro-Modelle vorbereitet. Unklar ist allerdings, ob sowohl iPhone 18 Pro als auch Pro Max davon profitieren oder Apple die Technik zunächst dem größeren Spitzenmodell vorbehält.
Eine verstellbare Blende würde erstmals seit Langem nicht nur die Software, sondern auch die Optik eines iPhone stärker in die Belichtungssteuerung einbeziehen. Bei viel Licht könnte die Kamera die Blende schließen und damit weniger Licht auf den Sensor gelangen lassen. Bei schlechten Lichtverhältnissen könnte sie dagegen mit maximaler Öffnung arbeiten.
Der fotografische Spielraum bei der Schärfentiefe dürfte wegen der kleinen Smartphone-Sensoren begrenzt bleiben. Interessanter erscheint deshalb die zusätzliche Kontrolle über die Belichtung. Gerade bei Videoaufnahmen kann eine kleinere Blendenöffnung helfen, längere Verschlusszeiten zu ermöglichen, ohne dass das Bild überbelichtet.
Warum könnte das iPhone 18 Pro wegen der Kamera dicker werden?
Neuere Gerüchte deuten darauf hin, dass Apple für die Kamera mehr Platz benötigt. Berichte verweisen auf ein möglicherweise rund zwei Millimeter dickeres iPhone 18 Pro. Als Gründe werden unter anderem die Mechanik der variablen Blende und ein größerer Kamerasensor genannt.
Für Fotografen ist daran weniger die Gehäusedicke interessant als ihre mögliche Ursache. Eine mechanische Iris benötigt zusätzlichen Bauraum, ebenso können größere Sensorelemente und aufwendigere Objektivkonstruktionen ein voluminöseres Kameramodul erfordern. Sollte Apple tatsächlich mehr Platz für die Kamera reservieren, wäre das ein Hinweis auf einen größeren Hardware-Umbau statt eines überwiegend softwareseitigen Updates.
Noch ist allerdings offen, ob tatsächlich das gesamte Gehäuse deutlich wächst oder vor allem das Kameramodul stärker hervorsteht. Auch ein größerer Hauptsensor ist bislang nicht bestätigt.
Neuer Sensor für die iPhone 18 Kamera?
Zu den widersprüchlichsten Gerüchten gehört derzeit die Sensorfrage. In den vorliegenden Informationen taucht unter anderem die Bezeichnung Sony IMX905 für die Hauptkamera der Pro-Modelle auf. Daneben gibt es Berichte, Samsung arbeite an einem neuartigen dreilagigen Stacked-Sensor für künftige iPhones.
Hinzu kommt die Spekulation über eine größere Sensorfläche. Sollte Apple die Hauptkamera tatsächlich mit einem größeren Bildsensor ausstatten, wäre das für Fotografen bedeutender als ein weiterer Sprung bei der Auflösung. Mehr Sensorfläche schafft grundsätzlich bessere Voraussetzungen für ein günstigeres Rauschverhalten, einen höheren Dynamikumfang und sauberere Aufnahmen bei wenig Licht.
Welche dieser Sensorvarianten tatsächlich im iPhone 18 Pro landet, ist derzeit jedoch nicht geklärt. Sony IMX905, Samsung-Technik und die Spekulation über einen größeren Sensor sollten deshalb nicht als bereits feststehende Ausstattung verstanden werden.
Fotografieren mit iPhone 18: Was bringt die neue Technik auf Reisen?
Gerade unterwegs könnte eine variable Blende Vorteile bieten. Strand, Schnee und helle Landschaften verlangen bei Foto und Video oft nach kurzen Belichtungszeiten oder zusätzlichen ND-Filtern. Eine mechanisch kleinere Blendenöffnung würde der Kamera eine weitere Möglichkeit geben, den Lichteinfall bereits optisch zu begrenzen.
Besonders interessant ist das beim Filmen. Wer bei hellem Tageslicht längere Verschlusszeiten für natürlich wirkende Bewegungsunschärfe nutzen will, benötigt mit dem Smartphone häufig einen externen ND-Filter. Eine schließbare Blende könnte diesen Bedarf zumindest teilweise reduzieren.
Auch bei Innenaufnahmen, Abendmotiven oder nächtlichen Straßenszenen hoffen Nutzer auf Fortschritte. Hier dürften allerdings Sensorqualität, Objektiv und Apples Bildverarbeitung entscheidender sein als die variable Blende allein.
Wird die Telekamera des iPhone 18 Pro besser?
Auch für die Telekamera werden Verbesserungen erwartet. Im Gespräch ist vor allem eine lichtstärkere Konstruktion. Eine größere Öffnung könnte bei wenig Licht mehr verwertbare Bildinformationen liefern und damit Zoomaufnahmen in Innenräumen oder am Abend verbessern.
Für Reisefotografen wäre das beispielsweise bei Architekturdetails, Tieren oder Menschen aus größerer Entfernung interessant. Gerade die Telekamera fällt bei Smartphones unter schlechten Lichtbedingungen gegenüber der Hauptkamera häufig sichtbar ab.
Wie Apple die Telelösungen zwischen iPhone 18 Pro und Pro Max verteilt, bleibt allerdings offen. Einige Gerüchte deuten darauf hin, dass besonders aufwendige Tele-Technik ausschließlich dem Pro Max vorbehalten sein könnte.
Ein ebenfalls diskutiertes Periskop-Tele mit 200 Megapixeln sollte dagegen noch nicht fest für das iPhone 18 eingeplant werden. Die Technik taucht zwar in einer längerfristigen Kamera-Roadmap auf, wäre dort aber erst für eine spätere Modellgeneration vorgesehen.
Was erwartet die iPhone-Community von der Kamera?
Viele Wünsche der Nutzer richten sich weniger auf spektakuläre technische Daten als auf bekannte Schwächen. Besonders häufig wird eine bessere Bildqualität bei wenig Licht genannt. Nachtaufnahmen sollen mehr feine Strukturen erhalten und weniger stark von der Bildverarbeitung geglättet wirken.
Auch Reflexe und Geisterbilder bei Gegenlicht stehen auf der Wunschliste. Lens Flare gehört seit mehreren iPhone-Generationen zu den regelmäßig genannten Kritikpunkten. Eine Verbesserung der Vergütung und der optischen Konstruktion könnte hier mehr bringen als eine nachträgliche Softwarekorrektur.
Außerdem wünschen sich Fotografen eine gleichmäßigere Qualität zwischen Haupt-, Ultraweitwinkel- und Telekamera. Beim Wechsel der Brennweite verändern sich Detailzeichnung, Rauschverhalten und Dynamikumfang bislang teilweise sichtbar.
Bekommt das iPhone 18 eine neue Frontkamera?
Auch bei der Frontkamera kursieren unterschiedliche Angaben. Mehrfach wird eine Auflösung von 24 Megapixeln genannt, insbesondere für die Pro-Reihe. Andere Informationen gehen weiterhin von 18 Megapixeln aus.
Ein Upgrade wäre nicht nur für Selfies relevant. Eine höhere Auflösung könnte auch Videoaufnahmen und Videokonferenzen verbessern. Zu den besser abgesicherten Kameragerüchten gehört die neue Frontkamera bislang allerdings nicht.
Standard-iPhone 18 kommt voraussichtlich erst 2027
Wer auf das normale iPhone 18 wartet, muss sich nach aktuellem Stand länger gedulden als gewohnt. Während Apple seine nächste Keynote für den 9. September 2026 angekündigt hat und dort iPhone 18 Pro und Pro Max erwartet werden, soll das Basismodell erst im ersten Quartal 2027 folgen. Mehrere Hinweise sprechen derzeit für März.
Damit würde Apple erstmals den traditionellen gemeinsamen Herbststart der Modellfamilie aufbrechen. Zusammen mit dem Standard-iPhone könnten auch das günstigere iPhone 18e und der Nachfolger des iPhone Air erscheinen.
Für die Kamera bedeutet die Verschiebung allerdings nicht automatisch einen größeren Technologiesprung. Die wesentlichen fotografischen Neuerungen werden bislang vor allem mit iPhone 18 Pro und Pro Max in Verbindung gebracht. Eine variable Blende oder besonders aufwendige Telelösungen gelten für das Basismodell nach aktuellem Informationsstand nicht als wahrscheinliche Ausstattung.
iPhone Air 2 soll eine zweite Kamera bekommen
Interessant könnte im Frühjahr 2027 außerdem der Nachfolger des besonders dünnen iPhone Air werden. In den Gerüchten ist sowohl vom iPhone 18 Air als auch vom iPhone Air 2 die Rede.
Fotografisch wäre die wichtigste Änderung eine zweite Rückkamera. Neben der 48-Megapixel-Hauptkamera soll ein 48-Megapixel-Ultraweitwinkel hinzukommen. Damit würde das Air bei Landschafts-, Architektur- und Gruppenaufnahmen deutlich flexibler.
Ein Teleobjektiv ist dagegen nicht zu erwarten. Auch die mechanisch verstellbare Blende dürfte den Pro-Modellen vorbehalten bleiben. Für stärker vergrößerte Aufnahmen müsste das Air weiterhin einen Ausschnitt aus dem Hauptsensor oder digitale Vergrößerung nutzen.
Wie gut wird Fotografieren mit iPhone 18 wirklich?
Sollten sich die bisherigen Hinweise bestätigen, könnte Apple die Kamera der Pro-Modelle an entscheidenden Stellen weiterentwickeln. Statt vor allem mit höheren Megapixelzahlen zu werben, würden eine variable Blende, ein möglicherweise größerer Sensor und eine lichtstärkere Telekamera dort ansetzen, wo Smartphone-Fotografen im Alltag tatsächlich Grenzen spüren: bei wenig Licht, hohen Kontrasten und der Kontrolle über die Belichtung.
Wie groß die Fortschritte ausfallen und welche der diskutierten Funktionen tatsächlich im iPhone 18 Pro und Pro Max stecken, dürfte sich schon bald zeigen. Apple hat seine nächste Keynote für den 9. September 2026 angekündigt.
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