Von rechts nach links: Vivo X500 Pro, X500 Pro Max und Pro Max mit 400-mm-Telekonverter. Beide Smartphones sind nach IP68 und IP69 staub- und wasserbeständig, die Objektive verfügen über eine Ultra-Hard-AR-Vergütung.
Bild: VivoVivo und Zeiss arbeiten schon seit 2020 zusammen. Ergebnisse der Kooperation waren zuletzt das Foldable Vivo X Fold 6 (hier im Test) und das Flaggschiff Vivo X300 Ultra. Die Pro- bzw. Pro-Max-Serie ist prinzipiell unterhalb der Ultra-Serie angeordnet, aber mit dem X500 Pro (Max) eine Generation weiter (die X400-Serie wurde übersprungen, weil die Vier in China als Unglückszahl gilt).
Das neue Topmodell Vivo X500 Pro Max ist mit drei Rückseitenkameras ausgestattet. Bei der Ultraweitwinkelkamera setzt Vivo auf einen 1/2,75-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln. Zum Vergleich: Das Flaggschiff X300 Ultra nutzt einen deutlich größeren 1/1,28-Zoll-Bildwandler. Das Objektiv des X500 Pro Max deckt bei einer hohen Lichtstärke von f/2,0 kleinbildäquivalente 15 mm ab. Erste Tests zeigen trotz des vergleichsweise kleinen Sensors eine sehr gute Bildqualität auch in den hohen ISO-Stufen, was vor allem dem Multishot-Verfahren zu verdanken ist, bei dem Vivo führend ist.
Das Vivo X500 Pro Max ist in „Moonlit Black“ oder „Starry Grey“ erhältlich.
Bild: VivoBei der Weitwinkel-Hauptkamera („Zeiss TrueDynamic Main Camera“) setzt Vivo erstmals auf einen LOFIC-Sensor (Lateral Overflow Integration Capacitor), den Lytia 910 von Sony mit 50 Megapixeln. Er besitzt neben jeder Fotodiode einen speziellen Kondensator, der dafür sorgt, dass überschüssige Ladung nicht verloren geht. So lässt sich der Dynamikumfang erweitern.
Die Telekamera hat Vivo aus dem X300 Ultra übernommen. Sie nutzt einen für diese Brennweite ungewöhnlich großen 1/1,4-Zoll-Sensor mit 200 Megapixeln (Samsung HP0) und ein relativ lichtstarkes Objektiv (2,67/85 mm). Hervorragend ist hier auch die Bildstabilisierung, die gemäß CIPA-Standard sieben Blendenstufen kompensiert. An das 85-mm-Objektiv docken die beiden Telekonverter mit Zeiss-Label an, welche die kleinbildäquivalente Brennweite auf 200 mm oder 400 mm verlängern.
4K-Zeitlupen mit 240 fps
Zur Höchstform läuft das X500 Pro Max beim Thema Video auf. Bei Redaktionsschluss war es das erste Smartphone, das 4K-Zeitlupen mit 240 fps aufnehmen konnte. 8K/30p beherrschen die Haupt- und die Telekamera, die Ultraweitwinkelkamera schafft maximal 4K/60p.
Im Menü Filmwerkstatt stehen eine Reihe von Spezialfunktionen zur Verfügung, beispielsweise Dualview, also die parallele Aufnahme mit Selfie- und einer Rückseitenkamera, rotierende Filme und „Automatischer Bildausschnitt“, bei dem ein menschliches Motiv immer im Zentrum gehalten wird. Für Aufnahmen mit einem hohen Dynamikumfang lässt sich Dolby Vision aktivieren, für die Nachbearbeitung gibt es ein flaches Log-Profil, das in Kombination mit den Farbstilen „Golden“ und „Vivid“ bzw. dem Portrait-Video-Stil „Golden Hour“ einen Dynamikumfang von bis zu 17 Blendenstufen erreichen soll. Im Portrait-Video-Modus stehen weitere „cineastische“ Stile in Farbe und Schwarzweiß zur Verfügung. Der Pro-Video-Modus ermöglicht manuelle Einstellungen und die Anwendung von LUTs.
Mit 400-mm-Telekonverter und 2x-Sensor-Crop lässt sich die kleinbildäquvalente Brennweite des X500 Pro Max auf 800 mm verlängern.
Bild: VivoSonstige Ausstattung
Das Know-how von Zeiss fließt nicht nur in die Objektive ein, sondern auch in das „Zeiss Master Color Display“ mit einer Diagonale von 6,85 Zoll (3168 x 1440 Pixel). Es soll eine hohe Farbkonsistenz von der Aufnahme bis zur Wiedergabe gewährleisten. Dank einer maximalen lokalen Spitzenhelligkeit von 4400 Nits ist es auch bei Sonnenschein sehr gut ablesbar. Die Bildwiederholfrequenz passt sich den Inhalten an und reicht von 1 bis 144 Hertz. Gegen ein Verkratzen ist es mit Armor-Glas geschützt.
Die Kamera-App kann außerdem das Bokeh verschiedener Zeiss-Objektive (Biotar, B-speed, Sonnar, Planar, Distagon und Cinematic) und eine virtuelle Blende bis f/0,95 mit entsprechender Hintergrundunschärfe simulieren.
Für die Fokussierung bringt das X500 Pro Max einen Laser-Focus-Sensor mit 1536 Punkten mit. Die „X Track Engine“ der Haupt- und Telekamera kann Objekte mit einer Abtastung von 60 fps mit Autofokus verfolgen (bei Videos bis 4K/120p). Die Lock-On-Motivverfolgung für menschliche Motive hält diese laut Hersteller selbst dann im Fokus, wenn sie sich kurzzeitig aus dem Bild bewegen oder vorübergehend verdeckt werden. Die notwendige Rechenleistung liefert der neuste MediaTek-Prozessor Dimensity 9600 Pro. Für die Stromversorgung ist ein 6750-mAh-Akku zuständig. Als Betriebssysteme kommen Android 17 mit OriginOS 7 zum Einsatz.
Beide Smartphones – hier das X500 Pro – sind auch in Schwarz erhältlich.
Bild: VivoSchwestermodell X500 Pro
Neben dem X500 Pro Max hat Vivo auch das etwas abgespeckte Schwestermodell X500 Pro vorgestellt, das es in Weiß und Schwarz gibt. Es kostet 200 Euro weniger (ca. 1400 statt 1600 Euro) und unterscheidet sich bei den Kameras durch die niedriger auflösende Telekamera. Diese nutzt einen kleineren 64-Megapixel-Sensor (Sony Lytia 610, 1/2 Zoll), das Objektiv ist dafür aber minimal lichtstärker (2,52/85 mm statt 2,67/85 mm). Zeitlupen beherrscht das X500 Pro mit maximal 4K und 120 fps. Weitere Unterschiede gibt es beim Display (6,26 Zoll statt 6,85 Zoll) und beim Akku (6510 mAh statt 6750 mAh). Als Telekonverter für das X500 Pro ist nur das 200-mm-Modell erhältlich.
Die wichtigsten Spezifikationen und Unterschiede zwischen dem X500 Pro und X50 Pro Max auf einen Blick.
Bild: VivoPreise und Verfügbarkeit
In Deutschland ist die Vivo-X500 Pro-Serie ab dem 27. Oktober über den offiziellen Vivo-Store unter vivo-official.com und den offiziellen Vivo-Store auf Amazon erhältlich. Das X500 Pro Max kostet rund 1600 Euro, das X500 Pro rund 1400 Euro.
Interessenten können bereits jetzt vivo-official.com/pages/x500 besuchen, um sich eine Vorschau auf Angebote im Wert von bis zu 1040 Euro anzusehen und den Newsletter zur X500-Serie zu abonnieren, während der Rabattcode 50FORX500 einen zusätzlichen Rabatt von 50 Euro in beiden offiziellen Stores gewährt.
Vom 27. Oktober bis zum 30. November enthält jeder Kauf der X500 Pro-Serie ein Gratisgeschenk: einen Grip zum vivo X500 Pro Max oder Vivo Headphones Studio zum vivo X500 Pro. Kunden erhalten außerdem 50 % Rabatt auf ein ausgewähltes Zubehör- oder IoT-Produkt, das zusammen mit einem Smartphone der X500 Pro-Serie erworben wird. Käufe über den offiziellen Vivo-Store beinhalten zusätzlich eine 2+1-Jahres-Garantie, eine fünfjährige Akku-Garantie, eine einjährige Display-Versicherung sowie drei Monate Google AI Pro mit 5 TB Google-Cloud-Speicher. Im Rahmen der von Vivo garantierten niedrigsten Preise des Jahres erstattet Vivo die Differenz, falls der Preis in einem der beiden offiziellen Stores während des Black Friday sinken sollte.
Technische Daten zum Vivo X500 Pro Max
| Vivo X500 Pro Max | |
| Straßenpreis | ca. 1800 Euro |
| 1. Kamera (Ultraweitwinkel) | |
| Bildsensor | 50 MP, 1/2,75 Zoll |
| Objektiv* | 2,0/2,3 mm (15 mm) |
| Kleinbild-Crop | 6,5x |
| 2. Kamera (Weitwinkel/Hauptkamera) | |
| Bildsensor | 50 MP, 1/1,28 Zoll, (Lytia 910) |
| Objektiv* | 1,6/7 mm (24 mm), OIS |
| Kleinbild-Crop | 3,4x |
| 3. Kamera (Tele) | |
| Bildsensor | 200 MP, 1/1,4 Zoll (Samsung HP0), OIS |
| Objektiv* | 2,7/22,5 (85 mm), OIS |
| Kleinbild-Crop | 3,8x |
| Selfie-Kamera | |
| Bildsensor* | 50 MP, 1/2,67 Zoll |
| Objektiv* | 2,0/3,1 mm (20 mm) |
| Kleinbild-Crop | 6,5x |
| Sonstiges | |
| Video | 8K/30p (außer 13-mm-Kamera), 4K/60p (alle Rückseitenkameras), 4K/240p (Hauptkamera) |
| Display | 6,85 Zoll, 3168 x 1440 Pixel, max. 4400 Nits |
| Hardware-Plattform | Mediathek Dimensity 9600 Pro |
| Akku | 6750 mAh |
| Betriebssystem | Android 17 mit OriginOS 7 |
| Abmessungen | 163,3 x 76,8 x 8,1 mm/ 229 g |
| Besonderheiten | optionale Zeiss-Telekonverter (200 oder 400 mm) |
| * Brennweite echt (KB-äquivalent), Bildstabilisierung |
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