Apples iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sind in vier Farben erhältlich: Black, Silver, Glacier und im neuen Burgundy.
Bild: AppleWie üblich gibt Apple die Größe der Bildsensoren in den neuen iPhones 18 Pro und Pro Max nicht an. Vermutlich sind diese gegenüber dem Vorgängermodellen weitgehend unverändert und damit kleiner als bei den Flaggschiffmodellen der Android-Konkurrenz von Oppo, Vivo und Xiaomi. Die 24-mm-Hauptkameras dürfte einen 1/2,8-Zoll-Sensor nutzen und löst 48 Megapixel auf. Laut Apple ist der Sensor allerdings neu und ermöglicht eine bessere Bildqualität. Per Sensor-Crop (ein Viertel der Sensorfläche, 12 MP) lässt sich die kleinbildäquivalente Brennweite auf 48 mm verlängern.
Das dazugehörige Objektiv hat an Lichtstärke gewonnen: Statt f/1/7,8 beträgt die größte Blendenöffnung nun f/1,48. Erstmals lässt sie sich per mechanischer Blende verkleinern und zwar auf f/1,8, f/2,8 und f/4,0. Sechs laser-geschnittene Lamellen sorgen laut Apple für einen sanften Übergang zwischen verschiedenen Blendenöffnungen.
In den meisten Fällen dürfte starkes Abblenden allerdings wenig hilfreich sein, da die Tiefenschärfe wegen des kleinen Sensors von Haus aus sehr groß ist und kleine Blendenöffnungen die Auflösung wegen Beugungseffekten reduzieren. Am ehesten könnten Filmer profitieren, die keine sehr kurzen Verschlusszeiten wählen wollen. Am ehesten könnte Filmer profitieren, die keine sehr kurzen Verschlusszeiten wählen wollen. Mit den Pro-Steuerelementen lassen sich in der Kamera-App Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich verändern.
Die Bildqualität der Hauptkamera will Apple mit einer neuen „Computational Imaging Pipeline“ verbessert haben, die für mehr Schärfe und Details sorgt. Mit dem neuen Betriebssystem iOS 27 hat Apple außerdem verbesserte fotografische Stile mit Einstellungen für Textur und Körnung ergänzt (auch für ältere iPhones verfügbar). Sie passen Farben in verschiedenen Teilen von Fotos intelligent an, um einen originellen Look zu erzeugen.
Der neue Prozessor A20 Pro von Apple basiert auf der neuesten 2-Nanometer Prozesstechnologie und soll Maßstäbe für mobiles Computing setzen.
Bild: AppleKeine Veränderungen bei der Ultraweitwinkel- und Telekamera
Unverändert scheinen die Ultraweitwinkel- und die Telekamera zu sein. Auch hier kommen 48-MP-Sensoren zum Einsatz, allerdings mit kleineren Sensoren (vermutlich 1/2,55 Zoll). Das Ultraweitwinkel-Objektiv (13 mm beim KB) hat eine Blendenöffnung von f/2,2, das Teleobjektiv (100 mm) von f/2,8. Per Crop-Zoom lässt sich die KB-Brennweite auf 200 mm mit 12 Megapixeln verlängern.
Videos nehmen die neue iPhones wie gehabt mit 4K/60p auf, wobei sich nach der Aufnahme Kinomodus-Effekte anwenden lassen. Zeitlupen in 4K sind bis zu 120p möglich. Im Zeitraffer-Modus lassen sich jetzt Videos in 4K und „Dolby Vision HDR“ aufnehmen. Bei der Tonaufnahme gibt es neue Algorithmen, die laut Apple eine höhere Qualität bei Stimmen liefern und Musik isolieren können.
Auf Basis der KI "Apple Intelligence" lässt sich in der Fotos-App die Komposition eines Fotos nach der Aufnahme verbessern – mit der "Räumlichen Neuausrichtung", "Extend" und dem verbesserten Bereinigen-Tool.
Neues Referenzbild mit Einschränkungen
Apple ist darum bemüht, die Authentizität der Aufnahmen mit dem neuen „Apple Referenzbild“ zu gewährleisten. Ermöglicht wird dies durch den neuen Sensor in der Hauptkamera, der jedes erfasste Pixel signieren kann. Wenn ein Foto im neuen Referenzmodus aufgenommen wird, erfasst die Kamera signierte Sensordaten, aus denen „Private Cloud Compute“ (eine nicht-lokale Verarbeitung in der Cloud) ein unveränderliches Referenzbild erstellt. Referenzbilder können in der Fotos-App neben dem jeweiligen Hauptbild – wie ein digitales Negativ – angezeigt werden. So lassen sich die beiden Bilder visuell vergleichen und feststellen, ob sie bearbeitet worden sind. APIs sind in iOS, iPadOS und macOS 27 für Apps anderer Anbieter verfügbar, um diese Referenzbilder anzeigen zu können. Bildmetadaten und die kommende Unterstützung für den SynthID-Standard können ebenfalls dabei helfen, zu erkennen, ob Bilder mit KI generiert oder bearbeitet worden sind.
Die neue Referenzbildtechnologie zeigt mögliche Manipulationen eines Fotos. Die Aufnahme eines Referenzbildes ist aber zunächst in der EU aus regulatorischen Gründen nicht verfügbar.
Bild: AppleDer Haken verbirgt sich im Kleingedruckten: Weder in China noch in der EU wird Aufnahme eines Referenzbildes zur Markteinführung zur Verfügung stehen. Apple weit aber darauf hin, dass Nutzer mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 Referenzbilder entwickeln und anzeigen können.
Preise und Verfügbarkeit
Das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max mit Speicherkapazitäten von 256 GB bis 2 TB können ab dem 12.9. vorbestellt werden. Die Preise beginnen bei ca. 1450 Euro für das Pro-Modelle mit 6,3-Zoll-Display und 1600 Euro für das Pro Max mit 6,9-Zoll-Monitor.
> Technische Daten zum Apple iPhone 18 Pro und Pro Max
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