Fotobücher im Praxistest:
Wer druckt wirklich am schönsten?

Fotobücher im Direktvergleich: Wir haben sieben große Anbieter von Fotobüchern auf Qualität, Software,
Lieferzeit und Extras getestet. „Sehr gut“ sind fast alle, aber nur einer überzeugt mit einem „Super“.

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Die ganze Welt der Fotografie

Fotobücher im Praxistest: Ob Familienfotos oder eigenes Projekt: Fotobücher sind perfekt zum Aufbewahren und Präsentieren von Bildern.

Fotobücher im Praxistest: Ob Familienfotos oder eigenes Projekt: Fotobücher sind perfekt zum Aufbewahren und Präsentieren von Bildern.

© Whitewall

Text & Test: Thomas Bergbold

Jedes Jahr im Dezember, wenn draußen die ersten Lichter brennen, setzt sich meine Freundin Sladjana hin und blättert durch die Familienfotos des vergangenen Jahres. Erste Schritte der Kinder, Kindergartenstart, der Familienurlaub im Sommer – all diese tollen Momente landen in einem jährlichen Fotobuch. Nicht auf einem Server oder in einer App, sondern griffbereit im Regal im Wohnzimmer für jeden Abend auf der Couch. Inzwischen stehen dort zehn Bände nebeneinander. Ihre Kinder kennen jede Seite auswendig.

Was Sladjana macht, machen viele – allein bei Cewe stieg der Absatz in Europa von rund einer Million Fotobücher 2007 auf über sechs Millionen im Jahr 2025. Die Frage ist nicht mehr, ob man eines bestellt, sondern bei wem und mit welchem Ergebnis.

Sladjana hatte sich bisher keine Gedanken über den Anbieter gemacht und einfach im nächsten Drogeriemarkt bestellt. Jetzt ist sie aber gespannt, wie die sieben Anbieter in meinem Test abschneiden. Ich habe mich für die beste fotografische Druckqualität (Belichtung oder Tintenstrahldruck) im Format A3 quer, Hardcover, semiglänzendes Papier, Layflat-Bindung entschieden. Was zählt, ist allein die Qualität – bei den Werkzeugen zur Gestaltung, beim Druck und bei der Verarbeitung des Fotobuches.

Welches Papier ist bei den Fotobüchern im Test am besten?

Ein Fotobuch ist nicht nur ein optisches, sondern auch ein haptisches Erlebnis – und dabei ist das Papier die entscheidende Variable. Semiglänzend ist der Kompromiss, den die meisten Anbieter als Standard setzen, denn sie liefern brillante Farben ohne störende Reflexionen. Fotobook.at nennt dieses Papier schlicht „Fotopapier matt“ und kombiniert es im Layflat-Buch mit der HD-Drucktechnologie von Canon. Die belichteten Fotobücher werden auf einem Fotopapier von Fujifilm belichtet.

Welches sind die gängigen Druckverfahren für Fotobücher?

Grundsätzlich stehen zwei Druckverfahren zur Wahl: Tintenstrahldruck auf beschichtetem Papier und die klassische Belichtung auf Fotopapier. Beide liefern eine Qualität auf hohem Niveau, unterscheiden sich aber im Charakter: Die Belichtung produziert kräftigere Farben und eine größere Tiefe, der Tintenstrahldruck eine feinere Detailwiedergabe ohne sichtbares Raster. Bei der Belichtung sind in Bereichen mit feinen Farbverläufen Abrisse in den Tonwerten möglich. Das konnte man bei allen belichteten Fotobüchern im Test mehr oder weniger erkennen. Bei kontrastreichen Motiven mit tiefen Schatten kommte es bei den meisten Anbietern zu einem Zulaufen der Tiefen – vor allem bei matten Papieren.

Ein Hinweis, der bei der Papierwahl immer wieder für Verwirrung sorgt: Was Anbieter als „matt“ bezeichnen, ist in der Regel semimatt oder Semiglanz – also nicht vergleichbar mit echten Fine-Art-Papieren.

Welche Einbände und Bindungen bieten die Fotobücher im Test?

Der erste Eindruck eines Fotobuchs entsteht jedoch, noch bevor man auch nur eine einzige Seite aufschlägt – beim Einband. Die Gestaltungsmöglichkeiten gehen weit über ein aufgedrucktes Foto hinaus. Cewe und Pixum bieten für das Hardcover einen Reliefdruck in Gold, Silber, Roségold oder einen transparentem Effektlack. Schriftzüge heben sich dabei optisch und haptisch spürbar vom Untergrund ab. Whitewall setzt ebenfalls auf Relief-Lack und bietet auch die Möglichkeit, den Einband mit bedrucktem Leinen zu gestalten.

Die Layflat-Bindung ist der neue Standard für hochwertige Fotobücher. Doppelseiten öffnen sich nahtlos, ohne dass ein Motiv in der Falz verschwindet. Alle sieben Testkandidaten bieten sie an. Wer Wert auf eine besonders hochwertige Verpackung legt, kann das Fotobuch mit Schuber oder Geschenkbox wählen.

Welche Online-Editoren überzeugen bei den Fotobüchern im Praxistest?

Cewe setzt auf einen bewusst einfach gehaltenen Editor: Eine automatische Anordnung der Bilder in zeitlicher Reihenfolge nimmt viel Arbeit ab, ein Assistent begleitet durch die Gestaltung. 108 Vorlagen stehen mit guter Vorschau zur Wahl, eine Qualitätsanzeige warnt rechtzeitig vor zu geringer Druckauflösung. Was fehlt: Ausrichtungshilfen und eine schnelle Anpassung der Bildausschnitte.

Pixum bietet einen ähnlich reduzierten Editor – die automatische Anordnung berücksichtigt hier zusätzlich den Aufnahmeort (IPTC-GPS-Daten), nicht nur die Zeit. Auch hier fehlen Rasterhilfen zur Ausrichtung und eine schnelle Anpassung der Bildausschnitte.

Saal-Digital liefert den umfangreichsten Online-Editor im Test: Vorlagen oder eine komplett freie Gestaltung, wahlweise mit Ebenen und Raster. Dazu eine KI-Bildbearbeitung mit Bildoptimierung und Hintergrundentfernung – beides noch im Beta-Stadium, aber mit brauchbarer Vorschau. Eine Bildqualitätsanzeige und Filter runden das Paket ab. Wer mit InDesign oder Affinity arbeitet, kann das fertige Layout alternativ als PDF hochladen. Der Editor ersetzt eine eigene Gestaltungssoftware nahezu vollständig – und überzeugt als bester Online-Editor im Test.

Fotobücher im Praxistest – der Online-Editor von Saal-Digital ersetzt mit Ebenen, Raster und KI-Bildbearbeitung eine eigene Software.

Der Online-Editor von Saal-Digital ersetzt mit Ebenen, Raster und KI-Bildbearbeitung eine eigene Software.

Meinfoto überzeugt mit einer schnellen, automatischen Buchgestaltung, die sich auch als Ausgangspunkt für ein individuelles Layout eignet. Die Automatik setzt eigenständig Textfelder und passt Seitenlayouts an die gesetzten Bilder an – praktisch für eine schnelle Umverteilung ohne Handarbeit. Ein virtueller Leuchttisch erlaubt das schnelle Umsortieren der Seiten. Weniger überzeugend: Es gibt keine Taste zum Umblättern der Seiten, keine identische Vorlage für linke und rechte Seite, kaum Hilfe bei der Ausrichtung zur Seitenmitte, und der Farbeditor kommt ohne Pipette aus. Ändert man nachträglich das Layout über eine Vorlage, verschwindet der eingegebene Text. Projekte bleiben zudem nur 45 Tage online verfügbar.

Fotobücher im Praxistest – gute Software für Einsteiger. Der digitale Leuchttisch erlaubt bei Meinfoto ein schnelles Umsortieren der Seiten per Drag-and-Drop.

Gute Software für Einsteiger. Der digitale Leuchttisch erlaubt bei Meinfoto ein schnelles Umsortieren der Seiten per Drag-and-Drop.

Whitewall bietet ebenfalls einen PDF-Upload als Alternative zum Online-Editor, dazu sehr gute Anleitungen und die Möglichkeit, Bildband-Projekte mit anderen zu teilen. Ein Assistent fragt zu Beginn gezielt nach Abständen, Seitenzahl und Hintergrundfarbe und erstellt daraus automatisch ein Layout. Lineale, Raster und Hilfslinien sowie eine schnelle Anpassung des Anschnitts machen den Editor zu einem der besten im Test.

Welcher Anbieter im Fotobuchtest hat die beste Desktop-Software?

Cewe liefert mit seiner Software das umfangreichere Gegenstück zum Online-Editor: Seitenlayout- und Design-Vorlagen, Bildbearbeitung sowie eine Positionierung mit Raster und Hilfslinien decken die wichtigsten Ansprüche ab, dazu Textformatierung mit freier Schriftwahl. Ein Fotobuch-Assistent übernimmt die automatische Bildpositionierung – unter anderem nach Aufnahmedatum – und findet selbstständig den „besten“ Bildausschnitt; „Smarte Layouts“ ordnen Bilder zusätzlich nach Inhalt an. Projekte lassen sich direkt zum Online-Service hochladen. Insgesamt eine sehr gute Software, die den meisten Ansprüchen gerecht wird.

In unserem Fotobuchtest fand der Assistent zuverlässig den besten Bildausschnitt, und beim ersten Start hilft eine kleine Einführung.

In unserem Fotobuchtest fand der Assistent zuverlässig den besten Bildausschnitt, und beim ersten Start hilft eine kleine Einführung.

Pixum setzt auf eine mit Cewe identische Software. Whitewall bietet eine ähnliche Lösung, verzichtet aber auf den Vorlagen-Schnickschnack und richtet sich damit klar an professionellere Layouter, die lieber selbst Hand anlegen als sich führen zu lassen – der Assistent zur automatischen Bildband-Generierung ist derselbe.

Fotobuch.de punktet mit seinem Designer 3 mit sehr umfangreichen Layout- und Bearbeitungsfunktionen. Ein Assistent erstellt das Buch automatisch, erlaubt aber vorab Eingriffe in die Positionierung – beim ersten Kontakt wirkt der Funktionsumfang allerdings eher verwirrend, eine Anleitung zu Beginn ist empfehlenswert. QR-Codes für Audio, Video und Internet-Links lassen sich leicht erstellen, Texte können mit KI-Unterstützung verfasst werden, dazu kommen sehr gute Textformatierung und Formatvorlagen. Die beste Software im Test.

Fotobücher im Test: Audio, Video und QR-Code lassen sich einfach einbinden – Fotobuch.de bietet die umfangreichste Software im Test.

Audio, Video und QR-Code lassen sich einfach einbinden – Fotobuch.de bietet die umfangreichste Software im Test.

Bei Saal-Digital ist der sehr gute Funktionsumfang und die Benutzeroberfläche der Desktop-Software identisch mit der Browser-Version. Daher kann man sehr gut auf die Installation am PC verzichten.

Fotobook.at hebt sich durch eine Besonderheit ab: Die Software liest die Bewertung aus den IPTC-Metadaten aus und kann aus einer Bilderliste die besten Aufnahmen für ein Fotobuch auswählen – nach welchem Verfahren, bleibt allerdings unklar. Die vom Assistenten erstellten Bücher gehören zu den besten im Test: Wichtige Bildbereiche werden nicht angeschnitten, das ursprüngliche Seitenverhältnis bleibt gerade bei quadratischen Motiven meist erhalten. Übersichtlich, klar gegliedert und mit die beste Software im Vergleich – sowohl bei Textwerkzeugen als auch bei der Bildpositionierung mit Layouthilfen.

Wie gut sind Assistenten und KI bei der Fotobuch-Gestaltung?

Die Assistenten zur automatischen Fotobuch-Gestaltung sind eine echte Hilfe, aber nicht unfehlbar: Bildausschnitte passen nicht immer – so wurden schon mal Teile eines Autos abgeschnitten –, und gerne werden zu viele Bilder auf einer Seite positioniert, etwa bei Meinfoto und Whitewall.

Gut, dass sich jedes automatisch erstellte Fotobuch anschließend nach eigenen Vorstellungen nachbearbeiten lässt. Bei den Textwerkzeugen bewegt man sich bestenfalls auf dem Niveau einer einfachen Textverarbeitung – wer mehr braucht, greift zu einem DTP-Programm wie InDesign oder Affinity und lädt das fertige PDF hoch. Cewe bietet zwar keinen PDF-Upload, dafür aber einen eigenen Assistenten für InDesign-Dokumente.

Die intelligente Bildauswahl ist ein nettes Feature für alle, die sich bei der Vorauswahl schwertun – nach welchen Kriterien sie tatsächlich entscheidet, bleibt allerdings unklar. Zuverlässiger arbeitet hier spezialisierte Software wie Excire. Auffällig: Schwarzweißbilder werden von den Assistenten auffällig oft aussortiert.

Die KI hat noch nicht wirklich Einzug gehalten bei der Fotobuchgestaltung. Am ehesten noch bei der Bildoptimierung wie bei Saal-Digital. Das kann sich in naher Zukunft aber schnell ändern, und wir bleiben gespannt.

Mobile Apps für Android und iOS sind bei der Fotobuch-Gestaltung ein nettes Extra, mehr aber auch nicht: Für die Gestaltung sind die Bildschirme eines Smartphones schlicht nicht geeignet.

Fotobücher im Praxistest – die Einzelkritiken

CEWE

Die Hardcover-Veredelungen mit Effektlack sind besonders gut gelungen. Dadurch sieht der Titel sehr edel aus. Die Geschenkbox wirkt bei unsachgemäßem Gebrauch schnell mitgenommen und ist nicht besonders stabil. Der Schuber ist hingegen rundum empfehlenswert. Der Einband ist ­stabil verarbeitet, fühlt sich hochwertig an und lässt sich gut aufschlagen. Das semiglänzende Fotopapier matt sorgt für kräftige Kontraste und Farben, was sich besonders bei Schwarzweißbildern zeigt, die allerdings leicht ins Warme tendieren. Die Schrift bleibt scharf, in sehr feinen Farb­verläufen sind gelegentlich Tonwertabrisse sichtbar. Mit die besten Extras im Test.

Pixum

Die tollen Veredelungen sind die gleichen wie bei Cewe. Das Fotopapier „Edelmatt“ fühlt sich angenehm weich an und sorgt für eine entsprechend sanfte Bildwirkung, ohne dabei an Kraft zu verlieren – die Farben bleiben kräftig und harmonisch. Bei Schatten ist jedoch Vorsicht geboten, da sie systembedingt zulaufen können. Die Schriftschärfe überzeugt. Wie bei Cewe tendieren Schwarzweißbilder ins Warme, und in feinen Farbverläufen sind vereinzelt Tonwertabrisse zu sehen. Ebenfalls mit den besten Extras im Testfeld.

Fotobook.at

Die Verpackung ist die professionellste im Test – plastikfrei, mit viel Luft und Sicherheit für den Tran-sport. Die ­Bindung ist überzeugend und ermöglicht ein sehr gutes Aufschlagen des Buchs. Der Druck punktet mit hohen Kontrasten und kräftigen Farben, was durch das hochglänzende Papier begünstigt wird. Schwarzweißbilder wirken neutral und kontraststark, die Schriftqualität ist sehr gut. Insgesamt ist dies der beste Tintenstrahldruck im Testfeld.

Whitewall

Die Lieferung kommt mit einem Schutzumschlag aus Pergament­papier, der sich weiterverwenden lässt. Das ­seidenmatte Inkjet-Papier ist hinsichtlich Haptik und Druckqualität das schönste Papier im gesamten Testfeld und überzeugt mit sehr guter Farbigkeit und feinen Tonwerten. Wie bei matten Papieren typisch, können Schatten zulaufen. In Verbindung mit der Bindung ist es eines der schönsten Bücher im Test und hochwertig genug, um als Sonderedition im Buchladen zu stehen. Schwarzweiß­bilder wirken mit einem leichten Kühlton nicht ganz ­neutral. Das beste Gesamtergebnis im Test.

Fotobuch.de

Die Bindung gehört zu den besten im Test. Zusammen mit dem wattierten Hardcover wirkt sie sehr hochwertig. Die Haptik erinnert an Leder, und das Buch lässt sich sehr gut aufschlagen. Einschränkung: Layflat ist in A3 quer leider nicht verfügbar. Gedruckt wird auf Natura LF, das mit seiner weichen, einem matten Tinten­strahlpapier ähnlichen Anmutung überzeugt – trotzdem bleiben die Farben kräftig. Wie bei matten Papieren üblich, kann die Schattendurchzeichnung bei kontrast­starken Bildern zulaufen, Schwarzweißbilder tendieren ins Warme. Die beste Software im Test, ein sehr guter Bestellprozess und die schnellste Produktion runden das Bild ab.

Saal-Digital

Die Produktion war sehr schnell. Die Geschenkbox aus Acryl ist optisch beeindruckend und wirkt hochwertig, allerdings ist Acryl kratzempfindlich. Ich würde Acryl daher nur für den Bucheinband und nicht für die Geschenkbox empfehlen. Die Bindung ist stabil und lässt sich gut aufschlagen. Den wattierten, glänzenden Einband, den ich für diesen Test gewählt habe, empfinde ich als ­etwas kitschig. Für eine hochwertige Anmutung würde ich davon abraten, wobei die Haptik davon unabhängig gut ist. Die Belichtung auf Fotopapier matt liefert gute Tonwerte und eine schöne Schattendurchzeichnung. Schwarzweißbilder wirken jedoch nicht neutral, sondern tendieren minimal ins Rötliche.

Meinfoto

Die Produktion erfolgte schnell, allerdings gab es Abzüge bei der Verpackung: Das Buch kam mit einer beschädigten Ecke an. Die Bindung ist gut, das Buch lässt sich sehr gut aufschlagen, und die Layflat-­Seiten sind tadellos. Am Einband sind aus spitzem Blickwinkel drei kaum wahrnehmbare Streifen in Längsrichtung erkennbar, die wahrscheinlich von der Verklebung herrühren. Die Belichtung liefert sehr kräftige Farben und Kontraste, die plakativ und gefällig wirken, mit einer minimalen Tendenz ins Blaue. Schwarzweißbilder wirken mit sehr kräftigem Kontrast und sind nicht neutral. Wie bei Belichtung üblich, können bei fein abgestuften Farbflächen wie einem wolkenlosen Himmel durch fehlerhafte Übergänge Streifen entstehen. Die Schrift ist scharf und gut lesbar.

Fotobücher 2026 im Test

CeweFotobook.atFotobuch.deMeinfotoPixumSaal-DigitalWhitewall
Testbuch
Fotobuch XXL PanoramaHD Premium FlatspreadFotobuch
Hardcover
Fotobuch A3Fotobuch XXL Professional Line Fotobuch XTBildband
Portfolio A3 quer
Produktionsverfahren
BelichtungTintenstrahldruckULTRA HD
Digitaldruck
BelichtungBelichtungBelichtungTintenstrahldruck
Papier
Fotopapier mattCanon HD Fotopapier glänzendfomanu Natura LFEchtfoto MattFotopapier edelmattFotopapier mattSappi Magno Volume
Bindung
LayflatLayflatLayflatLayflatLayflatLayflatLeimbindung
Größe
38x29 cmA3 quer30x30A3 quer38x29 cm42x28 cmA3 quer
Barcode/Logo
ja/jaja/neinnein/jaja/neinja/janein/neinnein/nein
Preisbeispiel







A3 quer, Hardcover ohne Ver­edelung, 38/40 Seiten, Papier matt
Belichtung Layflat 116,62Inkjet Layflat 134,61ULTRA HD Bindung 88,45Belichtung Layflat 94,15Belichtung Layflat 116,65Belichtung Layflat 128,99Inkjet Bindung 114,80
Layout-Programm







Online
jajaneinJajajaja
Mobil
Android/iOSAndroid/iOSneinneinAndroid/iOSneinnein
Desktop
macOS/Win/LinuxmacOS/WinmacOS/Win/LinuxneinmacOS/Win/LinuxmacOS/WinmacOS/Win/Linux
Seitenvorlagen
jajajaJajajaja
Layouthilfen
jajajajajajaja
Bildoptimierung
Pro Bild wählbar oder komplett ausPro Bild wählbar oder komplett ausPro Bild wählbar oder komplett auskeinePro Bild wählbar oder komplett ausPro Bild wählbar oder komplett ausPro Bild wählbar oder komplett aus
ICC-Profile
neinjaneinneinneinjaja
Veredelung, Extras
Leider, Leinen, Relief, Effektlack, Schuber,  GeschenkboxkeinePrägung (Auswahl), VattiertkeineRelief, Effektlack, Schuber,  GeschenkboxCover (Acryl, Kunstleder, Leinen, Kork), GeschenkboxRelief-Lack, Leinen
PDF Upload
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Info
cewe.defotobook.atfotobuch.demeinfoto.depixum.desaal-digital.dewhitewall.de
Bewertung







Layout-Programm
sehr gutsehr gutsupergutsehr gutsehr gutsehr gut
Verarbeitungsqualität
sehr gutsehr gutsehr gutgutsehr gutsupersuper
Druckqualität
sehr gutsupersehr gutgut–sehr gutgut–sehr gutsehr gutsuper
Bestellung und Laufzeit
sehr gutsehr gutsupersehr gutsehr gutsehr gutsehr gut
* Bei gleicher Wertung entscheidet die bessere Abbildungsqualität über die Endnote und den Testsieg.
fotoMAGAZIN-TesturteilfotoMAGAZIN Testurteil "Sehr gut"fotoMAGAZIN Testurteil "Sehr gut"fotoMAGAZIN Testurteil "Sehr gut"Bewertung GutfotoMAGAZIN Testurteil "Sehr gut"fotoMAGAZIN Testurteil "Sehr gut"fotoMAGAZIN Testurteil "Super"

Fazit des Fotobuchtests: Trotz hohem Niveau gibt es nur einen Sieger

Der direkte Vergleich zeigt: Auf hohem Niveau drucken, das können inzwischen alle. Die Unterschiede liegen im Detail – und die entscheiden am Ende, welches Buch im Regal landet.

Beim Papier zeigt sich der grundsätzliche Charakterunterschied zwischen den Verfahren: Die Belichtung liefert kräftigere Farben und mehr Tiefe, der Tintenstrahldruck eine feinere Zeichnung ohne sichtbares Raster. Whitewall liefert mit seinem seidenmatten Inkjet-Papier das schönste Ergebnis im gesamten Testfeld – Haptik und Druckqualität harmonieren hier am besten und ergeben in Kombination mit der Bindung das beste Gesamtergebnis. Fotobook.at überzeugt als bester reiner Tintenstrahldruck mit hohen Kontrasten und neutralem Schwarzweiß. Bei den Farbtönen zeigen sich kleine, aber charakteristische Eigenheiten: Cewe, Pixum, Saal-Digital und Fotobuch.de tendieren bei Monochrombildern ins Warme, Meinfoto und Whitewall dagegen leicht ins Kühle.

Bei Einband und Verarbeitung liegen Fotobuch.de und Whitewall vorn – beide vermitteln mit ihrer Bindung und Haptik ein Gefühl, das über ein reines Fotoprodukt hinausgeht. Cewes und Pixums Effektlack-Veredelung setzt mit fühlbaren Buchstaben einen eigenen Akzent, während Saals Acryl-Geschenkbox zwar beeindruckt, aber empfindlich gegenüber Kratzern ist. Bei der Verpackung zeigen sich die größten Unterschiede: Fotobook.at liefert die professionellste, plastikfreie Lösung.

Bei der Software hat sich nicht viel getan, die Assistenten machen einen guten, aber nicht perfekten Job. Und die KI hat noch keinen großen Einzug gehalten. Fotobuch.de bietet dabei die beste Gesamtsoftware im Test, inklusive KI-gestützter Textfunktion und einfacher Einbindung von Audio, Video und QR-Code. Saal liefert den umfangreichsten Online-Editor, der eine eigene Gestaltungssoftware überflüssig macht.

Am Ende bleibt die Wahl eine Frage der Prioritäten: Wer das schönste Gesamtpaket aus Papier, Haptik und Verarbeitung sucht, kommt an Whitewall kaum vorbei. Wer Wert auf eine durchdachte Software legt, ist bei Fotobuch.de richtig. Und wer einfach ein zuverlässiges, gut gedrucktes Fotobuch ohne Schnickschnack möchte, wird bei Cewe, Pixum, Saal-Digital oder Fotobook.at fündig. Schnäppchenjäger bekommen bei Meinfoto ein gutes Fotobuch.

Meine Freundin Sladjana wird jedenfalls beim nächsten Familien-Fotobuch einen anderen Anbieter wählen, der ihr mehr Möglichkeiten bei der Textformatierung bietet. Als Deutschlehrerin ist ihr das nämlich besonders wichtig.

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