Panasonic Lumix L10: Kompaktkamera mit Four-Thirds-Sensor


Anlässlich des 25-jährigen Lumix-Jubiläums hat Panasonic die Kompaktkamera Lumix L10 vorgestellt. Sie ist wie ihre Vorgängerin LX100 II mit einem Four-Thirds-Sensor und einem Leica-Zoom ausgestattet, wurde aber an vielen Stellen verbessert.

Farbiges Porträt von Andreas Jordan vor neutralem Hintergrund

Andreas Jordan

Andreas Jordan ist freier Journalist und Mediendesigner.

Die Lumix L10 kommt im Metallgehäuse und wiegt 508 Gramm.

Die Lumix L10 kommt im Metallgehäuse und wiegt 508 Gramm.

Bild: Panasonic

Wie in der Lumix LX100 II (hier im Test) kommt auch in der Lumix L10 ein Micro-Four-Thirds-Sensor (17 x 13 mm) zum Einsatz, allerdings mit höhere Auflösung von 26,5 statt 22 Megapixeln. Da nicht der ganze Sensor genutzt wird, liegt die effektive Auflösung bei 20,4 Megapixeln. Wie gehabt setzt Panasonic auf eine Multiformat-Technik, sodass das Leica-Objektiv bei verschiedenen Seitenverhältnissen (4:3, 3:2 und 16:9) immer eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24-75 mm bei f/1,7-2,8 abdeckt. Die Nahgrenze liegt bei drei Zentimetern. Der OLED-Sucher löst 2,36 Millionen Bildpunkte auf, der jetzt schwenkbare 3,0-Zoll-Monitor 1,94 Millionen Punkte.

Hybrid-Autofokus mit Motiverkennung

Neu, bzw. von MFT-Kameras wie der Lumix GH7 bekannt, ist der Hybrid-Autofokus mit 779 Fokuspunkten, der per KI zahlreiche Motive erkennt (Augen, Gesichter, Körper, Tiere, Fahrzeuge und Urban Sports). Serien gelingen mit elektronischem Verschluss mit bis zu 30 Bildern/s und mit mechanischem Verschluss mit bis zu 11 Bildern/s. Video nimmt die Kamera maximal mit 5,6K/60p auf, in (Cinema-)4K sind bis zu 120p möglich.

Der Touchscreen-Monitor lässt sich bei der Lumix L10 seitlich ausklappen.

Der Touchscreen-Monitor lässt sich bei der Lumix L10 seitlich ausklappen.

Bild: Panasonic

Bildstile und LUTs

Zusätzlich zu den bekannten Fotostilen bietet Lumix L10 neue, von Filmen inspirierte Looks, darunter „L.Classic“ mit „sanften Tönen und gedämpften Farben für eine sanfte, zarte Atmosphäre“ sowie „L.ClassicGold“ mit „warmen bernsteinfarbenen Highlights und nostalgischen Kontrasten“. Weiterhin lassen sich „Real Time LUTs“ direkt in die Kamera anwenden bzw. über die Lumix Lab-App laden.

Preise, Verfügbarkeit und Sonderedition

Die Lumix L10 in Schwarz oder Schwarz-Silber ist ab Juni 2026 für 1499 Euro (UVP) erhältlich. Eine limitierte Sonderedition in Titanium Gold gibt es ab Juli 2026 für 1599 Euro (UVP). Sie verfügt über eine optimierte Menüoberfläche im „Titanium Gold“-Design und ein dezent platziertes Markenlogo auf der Rückseite, sowie die Möglichkeit, handelsübliche, einschraubbare Auslöser zu verwenden. Zum Titanium Gold-Set gehört zudem eine Auswahl an Zubehör, darunter ein zusätzlicher Objektivdeckel, ein Schultergurt und ein Objektivtuch.

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