irys App für Fotografen: Gegenentwurf zu Social Media

Die irys App für Fotografen setzt bewusst auf Fotografie statt Algorithmen. Gründer Alan Schaller verfolgt mit der Plattform einen Ansatz, der Bildqualität, Kuration und Urheberrechte in den Mittelpunkt stellt.

Die irys App, entwickelt vom britischen Street-Fotografen Alan Schaller, setzt bewusst andere Akzente als andere Social-Media-Plattformen.

Die irys App, entwickelt vom britischen Street-Fotografen Alan Schaller, setzt bewusst andere Akzente als andere Social-Media-Plattformen.

© Screenshots

Ende September 2025 ist die irys App für Fotografen weltweit gestartet. Entwickelt vom britischen Street-Fotografen Alan Schaller, richtet sich die Plattform an eine internationale Community, die Fotografie als eigenständiges Medium verstanden wissen will. Statt Reichweitenmechanik, Videozwang und Werbung setzt irys auf kuratierte Inhalte, hohe technische Qualität und eine bewusste Reduktion klassischer Social-Media-Elemente.

Die irys App für Fotografen als bewusster Gegenentwurf

Ausgangspunkt für die Entwicklung war die wachsende Unzufriedenheit vieler Fotografen mit bestehenden Plattformen. Fotos verlieren dort zunehmend an Sichtbarkeit, während Algorithmen Bewegtbildformate bevorzugen. Die irys App für Fotografen stellt diesem Trend ein klares Bekenntnis zur Fotografie entgegen und schafft einen Raum, in dem einzelne Bilder wieder Aufmerksamkeit erhalten.

Welche Funktionen bietet die irys App für Fotografen?

Kern der Plattform sind hochauflösende Uploads ohne automatische Kompression oder Beschnitt. Bilder können mit bis zu 50 Megabyte veröffentlicht werden. Sichtbare Likes oder Followerzahlen gibt es nicht. Die Wahrnehmung eines Bildes soll nicht durch Popularitätsmetriken beeinflusst werden, sondern allein durch seine fotografische Qualität.

Kuration statt Algorithmus

Die Inhalte in der irys App für Fotografen werden redaktionell kuratiert. Menschen entscheiden darüber, welche Arbeiten hervorgehoben werden, nicht automatisierte Systeme. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Entdeckungstools und thematische Sammlungen. Optional lassen sich EXIF-Daten anzeigen, um technische Hintergründe einer Aufnahme transparent zu machen.

Warum ist die irys App für Fotografen attraktiv?

Ein zentraler Aspekt ist der Umgang mit Urheberrechten. Fotografen behalten die vollständige Kontrolle über ihre Bilder. Die Plattform beansprucht keine weitergehenden Nutzungsrechte und verzichtet vollständig auf Werbung. Damit positioniert sich irys gezielt als Umfeld für professionelle Anwender und ambitionierte Amateure.

Partnerschaft mit WhiteWall

Als Gründungspartner ist das deutsche Premium-Fotolabor WhiteWall in die Plattform eingebunden. Die Zusammenarbeit verbindet digitale Präsentation mit hochwertiger Printproduktion. Fotografien aus der App können perspektivisch in Galeriequalität produziert werden, etwa auf Acrylglas, Aluminium oder Fine-Art-Papieren.

Fotowettbewerbe und Print-Perspektiven

Ein neuer Bestandteil der Kooperation sind exklusive Fotowettbewerbe innerhalb der irys App für Fotografen. Geplant sind vier Wettbewerbe pro Jahr mit jeweils zweimonatiger Laufzeit. Der erste Wettbewerb 2026 widmet sich der Reisefotografie. Als Preise werden WhiteWall-Gutscheine im Wert von 200 bis 500 Euro vergeben, die hochwertige Drucke inklusive Rahmung ermöglichen.

Vom digitalen Portfolio zum physischen Bild

Langfristig soll es möglich werden, WhiteWall-Prints direkt aus der App heraus zu bestellen. Für Fotografen entsteht damit ein zusätzlicher Workflow, der Auswahl, Präsentation und Produktion verbindet. Die irys App für Fotografen entwickelt sich so Schritt für Schritt zu einem Ökosystem, das digitale Sichtbarkeit und physische Bildpräsenz miteinander verknüpft.

Beitrage Teilen