Die Viltrox Air L Serie für L-Mount umfasst vier kompakte Festbrennweiten: von links das Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L, AF 20 mm F2.8 Air L, AF 40 mm F2.5 Air L und AF 50 mm F2.0 Air L.
© Viltrox (Collage: Redaktionsbüro Wipperfürth)Am 22. September 2026 hat Viltrox in Shenzhen vier neue Vollformat-Festbrennweiten der Air-Serie für den L-Mount vorgestellt. Das Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L, AF 20 mm F2.8 Air L, AF 40 mm F2.5 Air L und AF 50 mm F2.0 Air L verbinden Autofokus mit kompakten Gehäusen und geringem Gewicht und sollen das Angebot leichter Festbrennweiten für Kameras mit L-Bajonett erweitern.
Die vier Brennweiten setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Während 14 und 20 mm viel Umgebung erfassen und sich damit vor allem für weitwinklige Motive anbieten, rücken 40 und 50 mm näher an eine natürliche Perspektive und eignen sich unter anderem für Streetfotografie, Alltag und Porträt. Gemeinsam ist allen vier Objektiven die auf Mobilität ausgelegte Air-Bauweise.
Welche Viltrox Air L Objektive gibt es?
Zum Start umfasst die Viltrox Air L Serie vier Autofokus-Festbrennweiten: das AF 14 mm F4.0 Air L, das AF 20 mm F2.8 Air L, das AF 40 mm F2.5 Air L und das AF 50 mm F2.0 Air L. Damit reicht das Angebot vom ausgeprägten Ultraweitwinkel bis zur klassischen Normalbrennweite.
Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L: Ultraweitwinkel für Landschaft und Architektur
Das Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L ist mit einem Bildwinkel von 112,6 Grad die weitwinkligste Festbrennweite der Air-Serie. Seine Stärke liegt überall dort, wo möglichst viel Umgebung ins Bild soll: bei Landschaftsaufnahmen, Architektur und Innenräumen, aber auch in engen Räumen oder bei Gruppenaufnahmen. Für Vlogs bietet der große Bildwinkel zusätzlichen Spielraum bei der Bildgestaltung.
Das Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L ist die Ultraweitwinkel-Festbrennweite der neuen Air-Serie für L-Mount und eignet sich besonders für Landschafts- und Architekturfotografie und Fotos in Innenräumen.
© ViltroxInteressant ist zudem die kurze Naheinstellgrenze von 13 Zentimetern. Fotografen können dadurch ein Motiv im Vordergrund groß abbilden und gleichzeitig viel Umgebung einbeziehen. Die maximale Vergrößerung beträgt 0,23x.
Mit 172 Gramm bleibt das 14-mm-Objektiv trotz des extremen Bildwinkels leicht. Es misst 65,1 x 54,4 Millimeter. Die optische Konstruktion besteht aus zwölf Elementen in neun Gruppen, darunter vier ED-, zwei HR- und zwei asphärische Elemente. Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 58 Millimetern.
Wo spielt das Viltrox AF 20 mm F2.8 Air L seine Stärken aus?
Mit 20 mm Brennweite und Lichtstärke f/2,8 fällt das Viltrox AF 20 mm F2.8 Air L weniger extrem aus als das 14-mm-Modell. Es eignet sich für Reise-, Architektur- und Streetfotografie, Innenräume sowie Umgebungsporträts. Die Brennweite erfasst viel vom Umfeld, ohne die Perspektive so stark zu betonen wie ein noch kürzeres Ultraweitwinkel.
Damit bietet sich das 20 mm auch für Reportagen oder Situationen an, in denen ein Mensch oder anderes Hauptmotiv sichtbar in seine Umgebung eingebunden werden soll. Viltrox nennt außerdem Vlogging als Einsatzgebiet.
Mit 20 mm Brennweite empfiehlt sich das Viltrox AF 20 mm F2.8 Air L als kompakte L-Mount-Festbrennweite für Reise-, Street- und Architekturfotografie.
© ViltroxDie Naheinstellgrenze beträgt 19 Zentimeter, die maximale Vergrößerung 0,17x. Mit 159 Gramm ist das AF 20 mm F2.8 Air L zugleich die leichteste der vier neuen Festbrennweiten. Das 64 x 52,3 Millimeter große Objektiv besteht optisch aus zehn Elementen in acht Gruppen, darunter zwei ED-, ein HR- und zwei asphärische Elemente. Das Filtergewinde misst 52 Millimeter.
Viltrox AF 40 mm F2.5 Air L als kompakte Alltags-Festbrennweite
Das Viltrox AF 40 mm F2.5 Air L liegt mit seinem Bildwinkel zwischen klassischen Weitwinkel- und 50-mm-Normalobjektiven. Viltrox sieht die Festbrennweite vor allem bei Streetfotografie, Reisen, Stillleben und Umgebungsporträts. Sie bietet sich damit als kleines Objektiv für Fotografen an, die mit nur einer Brennweite unterschiedliche Alltagssituationen abdecken möchten.
Im Vergleich zu den beiden Weitwinkeln rückt das 40 mm das Hauptmotiv stärker in den Mittelpunkt, lässt aber weiterhin genügend Umgebung erkennen. Die Naheinstellgrenze von 34 Zentimetern erweitert den Einsatzbereich auf kleinere Motive und Details. Die maximale Vergrößerung beträgt 0,14x.
Das Viltrox AF 40 mm F2.5 Air L verbindet eine natürliche Perspektive mit kompakter Bauweise und eignet sich als leichte Festbrennweite für Street, Reise und Alltag.
© ViltroxDas AF 40 mm F2.5 Air L wiegt 169 Gramm und misst 64 x 52,5 Millimeter. Seine optische Konstruktion umfasst zehn Elemente in sechs Gruppen, darunter eine ED-, drei HR- und eine asphärische Linse. Filter werden über ein 52-Millimeter-Gewinde befestigt.
Warum eignet sich das Viltrox AF 50 mm F2.0 Air L für Porträts?
Das Viltrox AF 50 mm F2.0 Air L ist die längste und zugleich lichtstärkste Festbrennweite des Quartetts. Die klassische 50-mm-Perspektive eignet sich für Porträts, Streetfotografie und alltägliche Motive. Viltrox nennt darüber hinaus Landschaftsaufnahmen als mögliches Einsatzgebiet.
Mit der Anfangsöffnung von f/2 lässt das Objektiv mehr Licht auf den Sensor als die drei anderen Air-L-Neuheiten. Gleichzeitig bietet die größere Öffnung mehr Möglichkeiten, ein Hauptmotiv durch einen unscharfen Hintergrund hervorzuheben. Das macht die Festbrennweite insbesondere für Porträts interessant.
Die Naheinstellgrenze liegt bei 51 Zentimetern, die maximale Vergrößerung bei 0,11x. Mit 205 Gramm ist das 50 mm das schwerste Objektiv der neuen Serie, bleibt aber kompakt. Es misst 65,1 x 54,4 Millimeter und verwendet 13 Linsen in neun Gruppen, darunter drei ED-, vier HR- und eine asphärische Linse. Das Filtergewinde misst 58 Millimeter.
Das lichtstarke Viltrox AF 50 mm F2.0 Air L ist eine kompakte Festbrennweite für L-Mount-Kameras von Leica und anderen Herstellern und eignet sich besonders für Porträts und Streetfotografie.
© ViltroxMit welchen Kameras funktionieren die Viltrox Air L Objektive?
Die vier Viltrox Air L Festbrennweiten lassen sich an allen Kameras mit L-Bajonett verwenden. Dazu zählen unter anderem entsprechende Modelle von Leica und Panasonic. Viltrox erweitert mit den vier Objektiven sein Angebot innerhalb des L-Mount-Systems ausdrücklich um kompakte Vollformat-Festbrennweiten.
Die Objektive unterstützen zudem kamerainterne Korrekturen des L-Mount-Systems. Firmware-Updates sind laut Viltrox über den Desktop-Client des Herstellers oder bei kompatiblen Kameras direkt über Kamera und Speicherkarte möglich.
Autofokus und Video: Was können die Viltrox Air L Festbrennweiten?
Alle vier Festbrennweiten arbeiten mit einem STM-Schrittmotor. Er soll Motive bei Foto- und Videoaufnahmen schnell und präzise erfassen und unterstützt die Augen- und Gesichtserkennung kompatibler Kameras.
Für Videoaufnahmen hat Viltrox außerdem das Focus Breathing reduziert. Dadurch soll sich der Bildausschnitt bei einer Fokusverlagerung möglichst wenig verändern. Die ähnliche Bauform der vier Objektive erleichtert zudem den Wechsel auf einem Gimbal, weil das System anschließend weniger stark neu ausbalanciert werden muss.
Alle vier Modelle besitzen ein Metallbajonett. Die Frontlinsen verfügen laut Hersteller über eine wasser- und staubabweisende Beschichtung.
Was kosten die Viltrox Air L Festbrennweiten?
Für das Viltrox AF 14 mm F4.0 Air L nennt der Hersteller einen Preis von 229 Euro. Das AF 20 mm F2.8 Air L kostet 189 Euro, ebenso das AF 40 mm F2.5 Air L. Für das AF 50 mm F2.0 Air L werden 229 Euro aufgerufen.
Mit den vier Viltrox Air L Festbrennweiten deckt der Hersteller zum Start einen Brennweitenbereich von 14 bis 50 mm ab. Dabei unterscheiden sich die Modelle nicht nur beim Bildwinkel: Das 14 mm richtet sich vor allem an Landschafts- und Architekturfotografen, das 20 mm ist ein vielseitiges Weitwinkel für Reise, Street und Reportage, das 40 mm empfiehlt sich als kompakte Alltagslösung und das lichtstarke 50 mm insbesondere für Porträts und Aufnahmen bei wenig Licht.
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