Neu in Color Efex ist der Effekt „Lichthof“.
Bild: DxO LabsDie Wurzeln der Nik Collection reichen in die 90er-Jahre zurück. Damals begann Namensgeber Nils Kokemohr in Hamburg Plug-ins für Photoshop zu entwickeln. 2012 übernahm Google die Software, bot sie kostenlos an, entwickelte sie aber nicht weiter. 2017 nahm sich dann die französische Software-Schmiede DxO Labs den Tools an und entwickelt sie seit dem – kostenpflichtig – weiter. Aktuell besteht die Nik Collection aus vier Kreativ-Plug-ins für Photoshop, Lightroom Classic, Affinty Photo und DxO PhotoLab, die aber auch als eigenständige Programme genutzt werden können. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Nik-Tools selber keine Raw-Dateien öffnen können, hierfür also auf Photoshop und Co angewiesen sind.
- Nik Color Efex: zahlreiche Filter für Farbe, Tonalität, Kontrast und mehr.
- Nik Silver Efex: Von der Dunkelkammer inspirierte Bedienelemente für die ultimative Schwarzweiß- Bildbearbeitung.
- Nik Analog Efex: analoge Effekte.
- Nik Viveza: Farbe anpassen, Tonwerte bearbeiten.
Hinzu kommen fünf technische Plug-ins:
- Nik Dfine: entfernt Rauschen.
- Nik HDR Efex und HDR Efex Tonemapping: Harmonisierung von Spitzlichtern und Schatten für Fotos mit optimiertem Dynamikumfang.
- Nik Presharpener und Sharpener Output: gezielte Scharfzeichnung
Die Tiefenmaske kann Anpassungen gezielt in Abhängigkeit von der Entfernung durchführen.
Bild: DxO LabsKI-Masken für Kreativ-Filter
Die Neuerungen in Version 9 beziehen sich auf die Kreativ-Filter. Neu sind KI-Masken, die automatisch Motive erkennen (Objektauswahl) oder im Fall der Tiefenmaske Anpassungen gezielt in Abhängigkeit von der Entfernung zur Kamera vornehmen (Achtung: rechenintensiv!). Neu ist außerdem das Color-Grading-Werkzeug in Color Efex, das die Steuerung von Schatten, Mitteltönen, Spitzlichtern und der globalen Farbgebung in einem Farbrad vereint.
Neue Filter bietet die Nik Collection ebenfalls: In Analog Efex simuliert die „Chromatische Abweichung“ den Farbversatz eines fehlerhaften Offset-Drucks, der sich über die Paletten Rot/Cyan, Magenta/Grün und Gelb-Blau steuern lässt. Der Glas-Effekt erzeugt Oberflächenwellungen und Lichtbrechungen. In Color Efex ist der „Lichthof“ neu, der das Leuchten analoger Filmemulsionen nachbildet, bei dem Spitzlichter sanft in umliegende dunklere Bereiche übergehen begleitet von einem rötlichen Halo. Neu sind außerdem die ähnlich aus Photoshop bekannten Mischverfahren in Color Efex und Analog Efex. Zur Verfügung stehen 18 Modi darunter Multiplizieren, Negativ Multiplizieren und Ineinanderkopieren.
Neu sind außerdem einige Workflow-Verbesserungen wie Echtzeitvorschauen.
Die neue „Chromatische Abweichung“ simuliert den Farbversatz eines fehlerhaften Offset-Drucks.
Bild: DxO LabsPreis und Verfügbarkeit
Die Nik Collection 9 für Windows und macOS ist ab sofort zum Preis von rund 170 Euro, bzw. ca. 99 Euro für das Update von den Versionen 7 oder 8 erhältlich. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion ist hier erhältlich.
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