Aktuelle Samsung Smartphones wie das Galaxy S25 Ultra erhalten Samsung One UI 8.5 und damit neue KI-Funktionen, verbesserte Bildbearbeitung, Kamera-Presets und einen aufgeräumteren Foto-Workflow.
© SamsungSamsung rollt One UI 8.5 seit dem 6. Mai zunächst in Korea aus; weitere Märkte folgen schrittweise. Das Update kommt auf zahlreiche Galaxy-Smartphones und -Tablets, darunter die Galaxy-S25-, S24- und S23-Serien, mehrere Galaxy-Z-Modelle sowie aktuelle Galaxy-Tab-Geräte. Es basiert auf Android 16 und erweitert vor allem KI-Funktionen, Personalisierung und kreative Werkzeuge. Für Fotografen ist das Update interessant, weil Samsung die Bildbearbeitung stärker bündelt, den Pro-Modus erweitert und die Galerie übersichtlicher macht.
Was bringt Samsung One UI 8.5 für die Fotobearbeitung?
Samsung bündelt in One UI 8.5 mehrere KI-Werkzeuge in einem neuen Creative Studio. Dort lassen sich Bilder umgestalten, Objekte entfernen oder ersetzen und Inhalte neu berechnen. Viele Funktionen laufen direkt auf dem Gerät. Das ist für Fotografen wichtig, weil sensible Fotos nicht zwingend in die Cloud geladen werden.
Auch der Photo Assist wird praktischer. Bearbeitungsschritte lassen sich hintereinander ausführen, ohne jede Zwischenversion als neue Datei zu speichern. Wer störende Objekte entfernt, den Hintergrund erweitert oder einen Look verändert, steuert den Prozess sauberer und wählt am Ende die passende Variante aus.
Warum hilft die Edit-History Fotografen?
Die Galerie erhält eine Übersicht der KI-Bearbeitungsschritte. Fotografen können dadurch nachvollziehen, was am Bild verändert wurde. Das erleichtert Vergleiche, Korrekturen und spätere Anpassungen.
Gerade bei umfangreicher Smartphone-Bearbeitung ist das ein Vorteil. Wer Farbe, Stil, Ausschnitt und KI-Retusche kombiniert, verliert weniger schnell den Überblick. Außerdem wächst die Galerie nicht mehr so stark durch überflüssige Zwischenstände.
Samsung One UI 8.5 verbessert den Pro-Modus
Für ambitionierte Nutzer sind die neuen Kamera-Presets im Pro-Modus besonders interessant. Auf neueren Galaxy-Flaggschiffen lassen sich Werte wie ISO, Belichtungszeit, Weißabgleich, Fokus und Farbanpassungen speichern und später wieder laden.
Das beschleunigt wiederkehrende Aufnahmesituationen. Wer häufig Porträts, Nachtmotive, Tiere, Events oder Reiseszenen fotografiert, muss seine Einstellungen nicht jedes Mal neu zusammensuchen. Der Pro-Modus rückt damit näher an einen wiederholbaren fotografischen Workflow.
Was ändert sich bei Low Light und Bedienung?
Samsung arbeitet auch an der Low-Light-Verarbeitung. Ein überarbeiteter Algorithmus verbessert Nacht- und Innenaufnahmen und erhält mehr Details.
Zugleich wird die Kamera-App übersichtlicher. Menüs und Schalter sind leichter zugänglich. Für Filmer sind klarere Zugänge zu Funktionen wie HDR- oder LOG-Einstellungen interessant, wenn das jeweilige Galaxy-Modell diese Optionen unterstützt.
Welche Foto-Funktionen wandern aus dem Hauptmenü?
Die bekannten Modi Single Take und Dual Recording bleiben erhalten, erscheinen aber nicht mehr direkt im Hauptmenü der Kamera-App. Sie sind über den Camera Assistant erreichbar.
Das macht den Zugriff etwas umständlicher, hält die Kamera-App aber schlanker. Wer diese Modi regelmäßig nutzt, muss sich nach dem Update kurz umgewöhnen.
Wie hilft Samsung One UI 8.5 beim Teilen von Fotos?
Quick Share wird in Samsung One UI 8.5 vielseitiger. Die Funktion wird mit Apples AirDrop kompatibel und ermöglicht den direkten Austausch mit Apple-Geräten. Das erleichtert Fotografen den schnellen Transfer von Bildern zwischen Galaxy-Smartphones, iPhones, iPads und Macs.
Außerdem erkennt Quick Share Personen auf Fotos und schlägt passende Empfänger vor. Für Familienfotos, Gruppenbilder oder Event-Aufnahmen beschleunigt das den Versand. Auch Teil-Screenshots werden praktischer: Nutzer können nur einen markierten Bereich aufnehmen, statt immer den gesamten Bildschirm zu speichern. Das hilft beim schnellen Teilen von Bildausschnitten, Einstellungen oder Motivreferenzen.
Nächstes Update im Herbst bringt neue Kamera-Funktionen
Voraussichtlich Anfang Juni 2026 plant Google den Roll-out von Android 17. Offiziell angekündigt ist ein Release im zweiten Quartal 2026, also zwischen April und Juni, mit dem konkretesten Terminhinweis um 3. Juni 2026 für Pixel‑Geräte. Bei Samsung kommt Android 17 dann voraussichtlich im Herbst 2026 mit One UI 9 auf Galaxy-Geräte. Für Fotografen ist dabei weniger die Optik des Systems entscheidend, sondern die technische Basis: Android 17 bringt neue Schnittstellen für Kamera-Apps, RAW-Dateien und Medienauswahl. Wie stark Galaxy-Nutzer davon profitieren, hängt von Samsungs Umsetzung in One UI 9 und von den App-Entwicklern ab.
Was bringt Android 17 für Fotografen?
Für Fotografen sind vor allem die neuen Kamera-Schnittstellen wichtig. Android 17 gibt Drittanbieter-Apps besseren Zugriff auf herstellerspezifische Kamerafunktionen.
Instagram, Snapchat, WhatsApp oder TikTok können damit stärker von Sensorauflösung, Nachtmodus, Super-Resolution oder KI-Zoom eines Galaxy-Smartphones profitieren. Voraussetzung ist, dass Samsung die Funktionen in One UI 9 freigibt und die App-Entwickler sie einbauen.
Warum ist RAW14 für Smartphone-Fotografen wichtig?
Android 17 unterstützt RAW14. Das 14-Bit-RAW-Format speichert mehr Helligkeits- und Farbinformationen als einfachere Formate. Für die Nachbearbeitung bedeutet das mehr Spielraum.
Wer in Lightroom, Capture One oder ähnlichen Programmen arbeitet, profitiert vor allem bei starken Belichtungskorrekturen. Auch Farbabrisse und sichtbares Banding treten seltener auf, wenn Kamera, App und Gerät RAW14 unterstützen.
One UI 9 macht Kamerawechsel flüssiger
Android 17 bringt neue Professional-Camera-Schnittstellen. Sie machen den Wechsel zwischen Ultraweitwinkel, Hauptkamera und Telemodul flüssiger, weil die Kamera-Sitzung nicht jedes Mal neu gestartet werden muss.
Das hilft besonders bei Video, Social-Media-Aufnahmen und schnellen Motivwechseln. Der praktische Nutzen hängt davon ab, wie Samsung die Funktionen in One UI 9 und den Kamera-Apps umsetzt.
Für wen lohnt sich Samsung One UI 8.5?
Samsung One UI 8.5 lohnt sich vor allem für Galaxy-Nutzer, die Bilder häufig direkt auf dem Smartphone bearbeiten. KI-Retusche, Bearbeitungsverlauf, Kamera-Presets und ein aufgeräumter Pro-Modus beschleunigen den Alltag deutlich.
Wer nur im Automatikmodus fotografiert, profitiert vor allem von der einfacheren Bedienung, besseren Nachtverarbeitung und bequemeren Teilen-Funktionen. Für RAW-Fotografen und Nutzer von Social-Media-Kameras wird One UI 9 mit Android 17 noch wichtiger.
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