Nikon positioniert die neue Nikon Z5IIC als kompakteren Sidekick zur Z5 II, auf deren Technik sie weitgehend basiert (Foto).
© NikonAm Donnerstag, 24. September 2026, soll Nikon nach aktuellen Leaks die Nikon Z5IIC vorstellen. Hinweise auf die neue Vollformat-Systemkamera waren zuvor kurzzeitig auf offiziellen Nikon-Webseiten zu sehen. Weitere Indizien wie eine für den folgenden Tag angekündigte Produktpräsentation in Großbritannien stützen den vermuteten Termin. Technisch soll die Nikon Z5IIC auf der Z5 II basieren, deren Ausstattung aber in ein kleineres und leichteres Gehäuse übertragen. Damit dürfte Nikon vor allem Fotografen und Content-Creator ansprechen, die Vollformat und Wechselobjektive mit möglichst geringem Packmaß kombinieren wollen.
Wann wird die Nikon Z5IIC vorgestellt?
Als wahrscheinlichster Termin für die offizielle Präsentation gilt der 24. September 2026. Dafür spricht auch, dass die Modellbezeichnung Nikon Z5IIC bereits kurzzeitig auf offiziellen Nikon-Webseiten aufgetaucht ist. Außerdem ist für den 25. September in Großbritannien eine Nikon-Produktpräsentation angekündigt.
Die Existenz der Kamera erscheint damit kaum noch fraglich. Technische Daten, Preis, Liefertermin und die genaue Positionierung hat Nikon bislang allerdings nicht offiziell bekannt gegeben.
Das zusätzliche „C“ im Namen dürfte für „Compact“ stehen und damit auf das wichtigste Merkmal der neuen Kamera verweisen. Offiziell bestätigt ist die Bedeutung der Modellbezeichnung bislang nicht.
Wie unterscheidet sich das Gehäuse der Nikon Z5IIC von der Z5 II?
Der größte Unterschied zwischen Nikon Z5IIC und Z5 II dürfte in der Bauform liegen. Während die Z5 II einen mittig angeordneten elektronischen Sucher in einem SLR-ähnlichen Gehäuseaufbau besitzt, soll Nikon bei der Z5IIC vollständig auf diesen Sucherbuckel verzichten. Die Oberseite könnte dadurch nahezu eben ausfallen.
Allein diese Änderung soll die Bauhöhe nach den vorliegenden Informationen um etwa 20 bis 25 Millimeter reduzieren. Damit würde die Nikon Z5IIC deutlich flacher ausfallen als die Z5 II und sich leichter in kleinen Fototaschen oder Sling-Bags verstauen lassen.
Auch der Handgriff soll kompakter gestaltet sein. Statt des ausgeprägten Griffwulstes der Z5 II ist bei der Nikon Z5IIC demnach ein flacherer Griff vorgesehen, der sich stärker an der insgesamt reduzierten Gehäusetiefe orientiert.
Hinzu kommt eine Gewichtsersparnis. Die Nikon Z5 II bringt inklusive Akku und Speicherkarte rund 700 Gramm auf die Waage. Durch den wegfallenden Sucheraufbau und ein kleineres Chassis dürfte die Nikon Z5IIC spürbar darunter liegen. Eine belastbare Gewichtsangabe für das neue Modell gibt es bislang allerdings nicht.
Nach den aktuellen Leaks soll die Kamera in Schwarz sowie in einer zweiten Variante mit silberfarbener Oberseite erscheinen. Bei Letzterer wäre demnach nur die obere Gehäuseplatte silbern ausgeführt.
Welche Technik übernimmt die Nikon Z5IIC von der Z5 II?
Wenn in Berichten davon die Rede ist, dass Nikon Z5IIC und Nikon Z5 II technisch weitgehend gleich seien, betrifft das vor allem die Basis im Inneren – nicht die Gehäusekonstruktion.
Erwartet wird derselbe rückwärtig belichtete Vollformatsensor mit rund 24 Megapixeln. Auch der Expeed-7-Bildprozessor soll aus der Z5 II übernommen werden. Hinzu kommt nach den bisherigen Informationen eine sensorbasierte Fünf-Achsen-Bildstabilisierung.
Damit würde Nikon die zentralen Komponenten der Z5 II in ein deutlich kompakteres Kameragehäuse übertragen. Ob der Bildstabilisator dabei dieselbe Leistung erzielt wie im größeren Schwestermodell, ist derzeit offen. Bei der Nikon Z5 II gibt der Hersteller eine Stabilisierung um bis zu 7,5 Blendenstufen an.
Auch beim Akku und bei den Schnittstellen dürfte sich Nikon an der Z5 II orientieren. Dass Ausstattung und Anschlusslayout vollständig übernommen werden, ist für die Nikon Z5IIC bislang allerdings nicht bestätigt.
Bei den Anschlüssen soll sich die Nikon Z5IIC weitgehend an der Z5 II orientieren – ob das komplette Schnittstellen-Layout übernommen wird, ist bislang nicht bestätigt.
© NikonAm Nikon-Z-Bajonett dürfte sich nichts ändern. Besitzer vorhandener Vollformatobjektive könnten ihre Z-Objektive daher weiterhin ohne Adapter verwenden.
Hat die Nikon Z5IIC einen elektronischen Sucher?
Nach dem aktuellen Stand der Gerüchte: nein. Der Verzicht auf einen elektronischen Sucher gehört inzwischen zu den am häufigsten genannten Merkmalen der Nikon Z5IIC. Dadurch kann Nikon nicht nur die Oberseite deutlich flacher gestalten, sondern vermutlich auch Gewicht einsparen.
Die Z5IIC wäre damit konzeptionell allerdings keine direkte Entsprechung zur Sony-Alpha-7C-Serie. Sonys kompakte Vollformatkameras besitzen einen seitlich eingebauten elektronischen Sucher. Vom Bedienkonzept läge Nikons Neuheit daher näher an einer Panasonic Lumix S9, die ebenfalls auf einen eingebauten Sucher verzichtet.
Für Fotografen, die überwiegend mit dem Monitor arbeiten, kann diese Konstruktion Vorteile bei Abmessungen und Gewicht bringen. Wer bei hellem Sonnenlicht oder mit längeren Brennweiten bevorzugt durch einen Sucher fotografiert, findet in der klassischen Nikon Z5 II dagegen das passendere Bedienkonzept.
Welchem Vorbild folgt Nikon mit der Z5IIC?
Die grundsätzliche Idee einer kompakteren Vollformatkamera mit weitgehend bekannter Technik ist nicht neu. Sony verfolgt dieses Konzept seit der ersten Alpha 7C: Technik aus der Alpha-7-Familie wird in ein kleineres und flacheres Gehäuse übertragen.
Einen ähnlichen Ansatz dürfte Nikon nun mit der Z5IIC verfolgen. Sensor, Prozessor und Bildstabilisierung stammen demnach weitgehend aus der Z5 II, während das Gehäuse neu konstruiert und konsequent auf geringe Abmessungen ausgerichtet wird.
Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch: Sonys Alpha-7C-Modelle besitzen weiterhin einen elektronischen Sucher. Nikon soll bei der Z5IIC dagegen vollständig darauf verzichten. Das „C“ würde damit weniger für eine technisch abgespeckte Kamera stehen als für eine kompaktere Interpretation der bestehenden Z5-II-Plattform.
Welche neuen Funktionen soll die Nikon Z5IIC bekommen?
Neben dem Gehäuse will Nikon die kompakte Kamera offenbar auch funktional von der Z5 II absetzen. Auffällig ist vor allem eine zusätzliche Motiverkennung für Fische. Damit würde das Autofokussystem eine weitere Motivklasse erhalten und könnte beispielsweise bei Unterwasser- oder Aquarienaufnahmen gezielter auf Tiere reagieren.
Außerdem ist von neuen Videofunktionen die Rede. Welche Funktionen Nikon tatsächlich ergänzt, ist bislang jedoch nicht bekannt. Weitergehende Spekulationen über neue Farbprofile oder Funktionen auf Basis von Nikons RED-Technologie lassen sich mit den derzeit vorliegenden Informationen nicht ausreichend belegen.
Als technische Grundlage liefert die Z5 II bereits eine umfangreiche Videoplattform. Sie zeichnet 4K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aus der vollen Sensorbreite auf; bei 4K/60p kommt ein DX-Ausschnitt zum Einsatz. Ob die Nikon Z5IIC diese Möglichkeiten vollständig übernimmt oder beim Video darüber hinausgeht, dürfte sich erst bei der Vorstellung zeigen.
Gegen welche Kameras tritt die Nikon Z5IIC an?
Mit der Nikon Z5IIC würde Nikon ein Segment besetzen, das innerhalb des eigenen Z-Systems bislang fehlt: eine kleine Vollformat-Systemkamera, bei der Mobilität stärker im Vordergrund steht als die klassische Kamerabauform.
Als Wettbewerber wird vor allem die Sony-Alpha-7C-Serie genannt. Der Vergleich passt hinsichtlich des Grundgedankens einer kompakten Vollformatkamera, beim Bedienkonzept gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied: Die Sony-Modelle besitzen einen Sucher, die Nikon Z5IIC soll darauf verzichten.
Damit rückt zugleich die Panasonic Lumix S9 als konzeptionelle Konkurrentin ins Blickfeld. Auch sie kombiniert einen Vollformatsensor und Wechselobjektive mit einem kleinen, sucherlosen Gehäuse.
Entscheidend wird deshalb sein, wie kompakt und leicht Nikon die Z5IIC tatsächlich gestaltet und zu welchem Preis die Kamera auf den Markt kommt.
Welche Objektive passen zur Nikon Z5IIC?
Das kompakte Konzept dürfte vor allem mit kleinen Z-Objektiven seine Wirkung entfalten. Nikon hat dafür bereits mehrere passende Modelle im Programm. Besonders flach ist das Nikkor Z 26 mm f/2,8 mit einer Baulänge von lediglich 23,5 Millimetern und einem Gewicht von rund 125 Gramm. Ebenfalls naheliegend sind das Nikkor Z 28 mm f/2,8 und das lichtstärkere Nikkor Z 40 mm f/2.
Mit dem flachen Nikkor Z 26 mm f/2,8 und dem kompakten Zoom Nikkor Z 24–50 mm f/4–6,3 lässt sich die Nikon Z5IIC besonders platzsparend als leichtes Vollformat-Setup konfigurieren.
© NikonWer ein Zoom bevorzugt, könnte zum Nikkor Z 24–50 mm f/4–6,3 greifen. Das knapp 200 Gramm leichte Objektiv lässt sich für den Transport einfahren und würde deshalb gut zum Anspruch einer kompakten Vollformatkamera passen.
Gerade die verfügbaren Objektive werden darüber entscheiden, wie klein ein Z5IIC-System in der Praxis tatsächlich ausfällt. Denn ein besonders flaches Kameragehäuse allein macht noch keine kompakte Fotoausrüstung.
Was ist zur Nikon Z5IIC noch nicht bekannt?
Trotz der inzwischen recht konkreten Hinweise bleiben vor der erwarteten Präsentation wichtige Fragen offen. Dazu gehören vor allem die exakten Abmessungen und das Gewicht, die Ausstattung des Displays, die neuen Videofunktionen sowie Preis und Liefertermin.
Auch die konkrete Ausstattung mit Anschlüssen, Speicherkartenfächern und Bedienelementen ist für die Nikon Z5IIC bislang nicht bestätigt. Die Daten der Z5 II lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf das kompaktere Modell übertragen.
Sollte sich der 24. September als Vorstellungstermin bestätigen, dürfte Nikon diese Fragen in Kürze beantworten. Besonders spannend wird sein, wie weit das Unternehmen die Z5-II-Technik verkleinern konnte – und ob die Nikon Z5IIC damit innerhalb des Z-Systems tatsächlich eine neue Kameraklasse begründet.
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