Mit Instagram Geld verdienen: 9 Tipps für mehr Reichweite

Über Hashtags, Influencer und raffiniertes Marketing
28.07.2016

Mit Instagram Geld verdienen? Immer häufiger hört man von ihnen, den Stars und Sternchen, die sich mit der Hilfe des digitalen Bilderbuches eine goldene Nase verdienen. Aber wie schaffen die das? Wir haben da ein paar hilfreiche Tipps für Sie

"Ich lade auch meine Bilder bei Instagram hoch, doch zahlt mir keiner Geld dafür", denken Sie sich? Worin liegt also der Unterschied? Wirft man einen genauen Blick auf die Auftritte dieser professionellen Instagrammer wird schnell klar: Die Follower-Zahlen der Profis liegen im sechs- bis achtstelligen Bereich. Und genau hier liegt der kleine aber feine Unterschied: Erfolgreiche Instagram-Kanäle sind solche, die eine besonders hohe Reichweite erzielen, sprich enorm viele Follower haben. Das oberste Ziel heißt also: Reichweite aufbauen! Aber wie? Wir haben 9 ultimative Tipps für Sie zusammengestellt und verraten, wie Unternehmen Marketing via Instagram betreiben.

Tipps & Tricks für erfolgreiches Instagrammen:

  1. Legen Sie einen eigenen Account für Ihr thematisches Vorhaben an: Welche Art Bilder wollen Sie posten? Animals, Beauty, Fashion, Food, Lifestyle? Entscheiden Sie sich!
  2. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen: So stellen Sie sicher, dass die Erwartungshaltung Ihrer Follower auch erfüllt wird.
  3. Posten Sie regelmäßig Beiträge: So halten Sie Ihre Fans bei Laune.
  4. Posten Sie nur Fotos, die auch wirklich von guter Qualität sind: Die Konkurrenz bei Instagram ist inzwischen einfach zu groß für schlechte Bildbeiträge.
  5. Verwenden Sie gute und passende Hashtags: So stellen Sie sicher, dass thematisch interessierte User Ihren Kanal finden.
  6. Binden Sie Ihre Fans und Mitbewerber an sich:  Wenn Sie selbst zum Follower   werden und  andere erwähnen, bleiben alle Beteiligten stets up to date.
  7. Wer Follower will, muss freundlich sein: Soziale Netzwerke leben von guter Kommunikation. Kommentieren, liken, interagieren!
  8. Platzieren Sie Ihre Kontaktdaten: Wenn Sie es schaffen, genügend Reichweite aufzubauen – sodass Sie für mögliche Auftraggeber interessant sind – werden diese Sie auch kontaktieren wollen.
  9. Vergessen Sie nicht Spaß zu haben: Denn der User merkt, ob jemand etwas mit Freude und Leidenschaft tut oder nicht.

Wie steht es um die Verdienstchancen?

Es ist schwer genaue Informationen darüber zu erhalten, wieviel Geld man konkret mit Instagram verdienen kann. Von daher ist es auch schwer zu definieren, ab wann man sich als erfolgreichen Instagrammer bezeichnen kann. Einige sehr bekannte Beispiele könnten hier eventuell eine Orientierung geben:

Kendall Jenner, Model und Schwester von Kim Kardashian, betreibt mit 62,1 Miollionen Followern einen der derzeit erfolgreichsten Instagram-Kanäle. Berichten zufolge kassiert die 20-jährige bis zu 300.000 Dollar pro Posting. Fashion-Blogger fangen lt. Informationen bei etwa 500 Dollar pro Bild an, nach oben hin sind dem scheinbar keine Grenzen gesetzt. Danielle Bernstein beispielsweise (1,5 Miollionen Follower) bekommt etwa 5.000 – 15.000 Dollar pro geposteten Beitrag. Netter Nebeneffekt: Oft können die Profis entsprechende Produkte sogar behalten.

 

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Ein von by Danielle (@weworewhat) gepostetes Foto am

 

 

Ein sehr prominentes Beispiel aus Deutschland ist Pamela Reif: Sie ist gerade einmal 20 Jahre jung und hat bereits 2,4 Millionen Follower vorzuweisen. Wie die Online Marketing Rockstars berichten, entschied sich Pamela nach dem Abi bewusst gegen ein Studium und für eine Karriere bei Instagram. Wie viel sie konkret verdiene, möchte die junge Frau aus Karlsruhe nicht beziffern, sie könne sich allerdings voll und ganz auf ihre Karriere bei Instagram konzentrieren.

Wodurch verdiene ich Geld via Instagram?

Durch Marketing und den Verkauf der eigenen Bilder. Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg einer Marketing-Maßnahme via Instagram ist Authentizität: So werden Instagrammer mit viel Reichweite von Unternehmen dafür bezahlt, deren Produkte geschickt und glaubwürdig in ihren Postings zu integrieren und die Marke somit zu präsentieren. Die Person wird zur Marke – zu einem sogenannten "Influencer" – und betreibt "Product Placement" für ein bestimmtes Unternehmen.

Die zweite und viel offensichtlichere Variante nennt sich "Affiliate Marketing". Hierbei macht der Influencer keinen Hehl daraus, dass er Werbung für bestimmte Unternehmen macht. So wird der Post mit einer Verlinkung zum Online-Shop des jeweiligen Produktes versehen. Für jeden getätigten Klick und jedem Kauf, den User nun dank der Verlinkung bei Instagram abschließen, erhält der Instagrammer eine anteilige Provision von bis zu zehn Prozent.

Was sagt uns das? Fleißig Bilder produzieren und Reichweite aufbauen! 

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Über den Autor
Anne Schellhase

Das jüngste Mitglied der fotoMAGAZIN Redaktion ist Anne Schellhase. Die studierte Sozialpädagogin fotografiert leidenschaftlich, vor allem analog, gerne als Lomographin - was in der Redaktion immer wieder zu interessanten Debatten führt. Anne kümmert sich um unseren Online-Auftritt und ist meist die Erste, die antwortet, wenn Sie auf dieser Seite kommentieren oder uns über Social-Media-Kanäle kontaktieren.