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Luminar Neo: Die Porträt-Hintergrundentfernung finden sich unter den Ebeneneigenschaften.
Luminar Neo: Die Porträt-Hintergrundentfernung finden sich unter den Ebeneneigenschaften.
Bild: Skylum

Luminar Neo jetzt auch mit Porträt-Hintergrundentfernung

Für Windows und macOS
16.06.2022

Zu den zahlreichen KI-Tools in Skylums Bildeditor Luminar Neo gesellt sich nun auch die Porträt-Hintergrundentfernung.

Bei der Vorstellung des neuen KI-gestützten Bildeditors Luminar Neo in Februar hatte Skylum bereits weitere Updates in Aussicht gestellt. Erst vor Kurzem wurde mit der intelligenten Maskenfunktion ein besonders wichtiges Feature ergänzt. Als letztere große bereits im Februar in Aussicht gestellte Funktion folgt nun in Version 1.1.0 die Porträt-Hintergrundentfernung. Sie basiert auf der intelligenten Motiverkennung. Der Prozess der Hintergrundentfernung muss zunächst ausgewählt werden, daher ist das Werkzeug Porträt-Hintergrundentfernung in den Maskierungsoptionen von Luminar Neo Layer zu finden. Über einen Schieberegler kann dann ein Objekt ausgewählt und der Hintergrund dahinter entfernt werden.

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Porträthintergrund-Entfernung: Ergebnis

Wenn der Hintergrund entfernt wurde lässt sich das Porträt im Vordergrund als PNG-Datei exportieren und in ein anderes Bild montieren.

Bild: Skylum

Mit Hilfe eines Übergangspinsels lassen sich Kanten verfeinern, indem unnötige Elemente dort entfernt werden, wo sich Porträt und Hintergrund berühren; der Hintergrundpinsel hilft, zusätzlich Teile zu entfernen, die von der KI nicht erkannt werden.

Das freigestellte Porträt kann beispielsweise als PNG mit transparentem Hintergrund exportiert und dann einfach in Composings verwendet werden.

Luminar Neo 1.1.0 ist zu Preisen ab 89 Euro oder 59 Euro im Jahresabo erhältlich.

Pressemittteilung zu Luminar Neo im Wortlaut

Luminar Neo veröffentlicht Porträt-Hintergrundentfernung

Ob für die Erstellung eines einfachen PNG für ein Cover oder ein wirkungsvolles Compositing, die neue KI-gestützte Technologie von Skylum vereinfacht den Arbeitsablauf.

Berlin/ New York, 16. Juni 2022 - Luminar Neo ist um ein weiteres Werkzeug zur Beseitigung zeitraubender Fotobearbeitungs-Aufgaben reicher geworden: Mit der Porträt-Hintergrundentfernung kann der Hintergrund hinter einem Motiv mit einem Klick transparent gemacht werden. Dabei können sogar einzelne Haare unkompliziert ausgewählt werden.

Auswahl und Entfernung mit einer einzigen Taste
Automatisierte, webbasierte Bearbeitungswerkzeuge bieten oft nicht die gewünschte Qualität, denn die Auswahl und die Objekterkennung sind eher oberflächlich. Die Ergebnisse erscheinen unrealistisch und nach der automatisierten, folgt eine weitere manuelle Bearbeitung.

Dank der unternehmenseigenen KI bietet das neueste Werkzeug in Luminar Neo höchste Genauigkeit für Kreative. Mit der Porträt-Hintergrundentfernungs-Funktion kann über einen Schieberegler ein Objekt ausgewählt und der Hintergrund dahinter entfernt werden. Der Prozess der Hintergrundentfernung muss zunächst ausgewählt werden, daher ist das Werkzeug Porträt-Hintergrundentfernung in den Maskierungsoptionen von Luminar Neo Layer zu finden.
 

"Das manuelle Maskieren und Trennen von Personen vom Hintergrund ist für mich eine langweilige Arbeit. Mit dem neuen Porträt-Hintergrundentfernungs-Werkzeug von Luminar steht der Kreativität nichts mehr im Wege. Damit sind Kreativen bei der Bildbearbeitung keine Grenzen gesetzt”, sagt Ivan Kutanin, CEO von Skylum.

Die Porträt-Hintergrundentfernung bietet folgende Vorteile:

●      Hintergrund-Entfernung ohne Überlagerung.
Es gibt Fotos, bei denen der Hintergrund zu viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Mit dem neuen Werkzeug können überzeugende Porträts für Dokumente, Profile, offizielle Umschläge, Anstecker und vieles mehr erstellt werden. Störenden Details im Hintergrund können in drei einfachen Schritten entfernt werden. Einfach Luminar Neo öffnen, Bild hochladen und die Porträt-Hintergrundentfernung auswählen.

●      Saubere Assets für Ihr Composing.
Ein Composite ist eine schöne Möglichkeit, mit einem einzigen Bild mehr zu erzählen. In Luminar Neo kann jedes Porträt als PNG mit transparentem Hintergrund exportiert werden. Damit wird eine nützliche Grundlage für nahtlose Foto-Composings oder sogar für die Erstellung von Collagen geschaffen, bei denen keine Zeit für die Auswahl winziger Details verloren geht. Stattdessen können Grußkarten oder personalisierten WhatsApp-Sticker-Sets erstellt werden.

●      Realistische Porträts mit einer KI, die genau auf Menschen trainiert ist.
Event-Fotografie oder Wochenend-Fotoshootings mit der Familie werden nicht durch einen unruhigen Hintergrund gestört. Im Menü Porträt-Hintergrundentfernung scannt die KI das Bild, um menschliche Silhouetten zu finden und so genau wie möglich auszuwählen. Weitergehend ermöglicht Luminar Neo über die benutzerdefinierten gespeicherten Voreinstellungen, mehrere Bilder mit einem Klick zu bearbeiten.

●      Präzise Auswahl ohne großen Aufwand.
Die KI hilft im Verfeinerungspinsel-Modus dabei, Pixel im Bild ausfindig zu machen und zu entfernen. Das Porträt und der dahinter liegende Hintergrund werden in unterschiedlichen Farben hervorgehoben. Der Übergangspinsel verfeinert die Kanten, indem er unnötige Elemente dort entfernt, wo sich Porträt und Hintergrund berühren. Der Objektpinsel belebt Porträt-Details wieder, die möglicherweise entfernt wurden, während der Hintergrundpinsel hilft, zusätzlich Teile zu entfernen, die von der KI nicht erkannt werden.

Kombination mit der Maske AI
Die Vielfalt der Objekte, die Sie mit einem Klick maskieren können, geht in Luminar Neo weit über Personen hinaus. Die Maske AI spart bei der manuellen Auswahl von Objekten Zeit, sodass direkt mit den gewünschten Bearbeitungen begonnen werden kann. Sie ermöglicht es, automatisch Masken für Menschen, Gebäude, Himmel, Fahrzeuge, Wasser, Berge und Böden zu erstellen. Die künstliche Intelligenz ist so präzise, dass sie nicht nur das Hauptmotiv auswählt, sondern sogar zwischen Straßenbelag und Erde unterscheidet.

Die Maske AI ermöglicht außerdem, verschiedene Objekte auszuwählen und sie gleichzeitig zu bearbeiten. Mit dem KI-Werkzeug "Verbessern" können etwa Akzente mit Farbe, Details, Tiefe und Ton auf ausgewählten Bildteilen gesetzt werden. Auch Himmel und Wasser können gleichzeitig maskiert werden, um Farbharmonien zu vereinen und noch mehr Kontrast hinzuzufügen.

Weitere bahnbrechende Technologien für Kreative
Bearbeitung von Bildern mit Gegenlicht oder Dunkelheit. Das RelightAI-Tool in Luminar Neo funktioniert wie ein virtueller Blitz für Nahaufnahmen von Porträts oder Gruppenfotos bei Veranstaltungen. Es berechnet die Tiefe eines Fotos und erstellt eine präzise Tiefenkarte, um das Licht räumlich über ein 2D-Bild zu verteilen. Dies eröffnet immense Möglichkeiten, von der Reduzierung der Randbeleuchtung bis hin zur Imitation von Studiolicht.

Mit dem Werkzeug Staubflecken-Entfernung können selbst Bilder bearbeitet werden, bei denen während der Fotosession Schmutz, Sand oder Staub auf den Sensor gelangt sind.

Entfernung von Telefon- oder Stromleitungen. Die KI erkennt verschiedene Arten von Leitungen und entfernt sie mit einem Klick.

Einstieg in die professionelle Fotobearbeitung mit Luminar Neo
Luminar Neo ist als einmaliger Kauf oder als Abonnement erhältlich. Luminar Neo ist sowohl im Microsoft Store als auch im macOS App Store erhältlich. Luminar Neo funktioniert zudem als  Plugin, sodass Bilder im bevorzugten Bildbearbeitungsprogramm belassen werden und trotzdem von den leistungsstarken KI-Tools profitieren können.

Darüber hinaus ermöglicht die neue Luminar Share App die schnelle und nahtlose Übertragung von Bildern auf das Smartphone oder auf den Computer. Luminar Share ist im Google Play Store und im macOS App Store erhältlich.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Journalist und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.