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Fotoshooting
Studioblitze und Portys: Wir stellen Ihnen Blitze für drinnen und draußen vor.
Foto: © Getty Images/demaerre

Blitzgeräte für jeden Einsatz

Kaufberatung
27.06.2022

Kompaktblitze sind die Klassiker in der Studio-Fotografie – und auch für Studio-Neulinge nach wie vor eine sehr gute Wahl. Vor der Anschaffung steht meist eine Vielzahl offener Fragen. Wir haben die Antworten.

Vergleicht man das aktuelle Angebot an Kompaktblitzen mit dem von vor wenigen Jahren, fallen vor allem zwei Dinge auf. Punkt eins betrifft die Mobilität. In der Vergangenheit waren Blitze mit integriertem Akku noch die Ausnahme, doch mittlerweile gibt es zahlreiche Modelle zu bezahlbaren Preisen und mit über 500 Auslösungen bei voller Leistung. Damit können Sie nicht nur fernab von Steckdosen problemlos mit Blitz fotografieren, Sie sparen sich auch störende Kabel im Studio. Ein Trend, der angesichts der rasanten Akkuentwicklung weiter zunehmen dürfte.
Die zweite große Veränderung betrifft die Anbieter. Die Liste bekannter Blitzhersteller wurde in den letzten Jahren ordentlich durcheinandergewürfelt. Während Traditionshersteller wie Hensel und Multiblitz aufgrund von Insolvenzen vom Markt verschwinden, rücken Anbieter ins Blickfeld, deren Schwerpunkt meist eher im Bereich Systemblitz und/oder LED-Licht liegt, wie Godox, Jinbei oder Neewer. Dass diese Hersteller trotz des Vormarsches der LED-Technik auch Kompaktblitze anbieten, zeigt gleichzeitig, dass dieses Segment im Fotostudio nach wie vor zu den absoluten Favoriten gehört. Nicht ohne Grund, denn die Blitzköpfe bieten vielerlei Vorteile – sowohl gegenüber Dauerlicht als auch gegenüber Blitzvarianten mit Generator.

> Ausgewählte Studioblitze im Überblick

Vorteile Blitzlicht gegenüber Dauerlicht

Im direkten Vergleich mit Dauerlicht – heutzutage meist in Form von LED-Modellen – hat der Blitz in der Studio-Fotografie vor allem zwei entscheidende Vorteile: seine Leistung und seine kurze Abbrenndauer. Selbst günstige Modelle sind mit Leistungen von 500 Ws bis 1000 Ws (Wattsekunden) zu haben. Das ist mehr als genug, um bei höchster Bildqualität, respektive niedrigster ISO-Einstellung, mit einem Blitz das komplette Studio auszuleuchten. Besonders wichtig wird der Leistungsaspekt, wenn Sie entweder indirekt blitzen möchten, also gegen die Decke oder eine Wand, oder Lichtformer verwenden, die viel Licht schlucken. Ein klassisches Beispiel dafür sind Softboxen mit mehreren Diffusor-Folien, aber auch der Beauty Dish, der ebenfalls nur indirekt Licht auf Ihr Motiv wirft und besonders mit weißer Beschichtung einiges an Lichtstärke absorbiert. Doch Vorsicht: In manchen Situationen kann ein Blitz auch zu viel Leistung liefern. Insbesondere gilt dies für stimmungsvolle, gern etwas dunklere Aufnahmen mit weit geöffneter Blende. Da die Verschlusszeit im Gegensatz zum Dauerlicht beim Blitz keinen Einfluss auf die Belichtung der Aufnahme hat – und dazu noch auf die Blitzsynchronisationszeit von meist etwa 1/250 s begrenzt ist – lässt sich die Belichtung nur über Blitzstärke, Blende und ISO-Wert verändern. Bei sehr leistungsstarken Blitzen sind die Aufnahmen selbst in der niedrigsten ISO-Einstellung und geringster Blitzstärke oft zu hell, weshalb Sie bei der Wahl der Blitzleistung nicht über das Ziel hinausschießen sollten. Köpfe mit 300 Ws bis 500 Ws sind vielseitig einsetzbar und für Einsteiger deshalb besonders empfehlenswert.

Immer mehr Blitze sind mit Akkus ausgestattet
und damit flexibler einsetzbar.
Sebastian Sonntag, Fotograf und freier Journalist

Der zweite Vorteil eines Studioblitzes gegenüber Dauerlicht ist die kurze Abbrenndauer von meist nur wenigen tausendstel Sekunden, wodurch sich auch schnelle Bewegungen wie Sprünge von Personen oder ins Wasser fallendes Obst knackscharf abbilden lassen. Mit Dauerlicht wäre dies nur mit extrem kurzen Verschlusszeiten möglich, die zu einer kaum realisierbaren Leuchtleistung führen würden. Wer besonders viel Wert auf Aufnahmen schneller Bewegungen legt, sollte sich übrigens nach Spezialblitzen umsehen oder explizit auf die Abbrenndauer in den technischen Daten der verschiedenen Blitzmodelle achten.

Kompaktblitze vs. Generatoren

Gegenüber Generator-Blitzsystemen bieten Kompaktblitze vor allem zwei wesentliche Vorteile: Alle Blitze lassen sich individuell einstellen und die Kompaktköpfe sind in der Regel günstiger. Generatoren sind vor allem im professionellen Bereich zu finden, beispielsweise von Profoto oder Broncholor. Diese sind allerdings auch sehr teuer. Neue Modelle von Profoto liegen hier teilweise bei 15.000 Euro – nur für den Generator, ohne Blitzköpfe. Profis schätzen an diesen Systemen die meist sehr kurzen Ladezeiten, die dank Generator kleineren und leichteren Köpfe sowie die sehr konstante Lichtfarbe.
Wer mit geringfügigen Kompromissen leben kann, spart dagegen mit Kompaktblitzen viel Geld und hat den Vorteil, dass sich ein einzelner Blitzkopf problemlos auch zu Shootings on location mitnehmen lässt – ohne die Schlepperei eines über 10 kg schweren Generators.

Wie viele Blitze brauche ich?

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Rollei HS Freeze 4s

Der Rollei HS Freeze 4s ist einer der preiswertesten Akkublitze. Auf diesem Bild ohne Lichtformer ist die Bitzröhre zu sehen, die eine Leistung von 400 Ws hat, was einer Leitzahl von 66 bei ISO 100 enspricht.

Foto: © Rollei

Eine der häufigsten Fragen bei der Anschaffung einer Studio-Ausrüstung lautet: Wie viele Blitze brauche ich? Eine konkrete Antwort zu geben, ist hier nicht ganz einfach. So entstehen viele professionelle Modefotos (auch die des Autors) oft mit nur einem Blitz, wer allerdings Produkte fotografiert, sollte mindestens zwei, besser drei oder vier Blitzköpfe verwenden – zwei zur Ausleuchtung von vorne, einen von oben und gegebenenfalls noch einen für den Durchleuchttisch oder den Hintergrund. In der Regel sind Sie mit zwei oder drei Blitzköpfen für die meisten Aufnahmesituationen ausreichend flexibel aufgestellt, nicht ohne Grund bieten viele Hersteller genau diese Optionen als Studio-Sets an. Allerdings: Nicht immer ist ein solches Set die optimale Lösung. Betrachten Sie das Angebot genau und überlegen Sie, ob die Blitz-Leistungen und die beiliegenden Lichtformer – meist Softboxen und Schirme – Ihren Vorstellungen entsprechen. Auch auf die Stative sollten Sie achten. Wird es kein Studio-Set, macht es Sinn, sich nach luftgefederten und nach Möglichkeit rollbaren Stativen umzusehen, auch ein ausreichend stabiles Galgenstativ kann von Vorteil sein.
Sollten Sie mit zwei Blitzen beginnen, planen Sie für die Zukunft den Kauf eines dritten Blitzkopfes ein. Das hilft Ihnen bei ausgefalleneren Situationen, in denen Sie ein zusätzliches Licht benötigen, beispielsweise, um einen Raum mit auszuleuchten oder ein Streiflicht zu setzen. Außerdem erhalten Sie damit in Situationen mit zwei Lichtquellen ein Backup, falls einer der Blitz ausfallen oder durch versehentliches Umwerfen beschädigt werden sollte.

Was kostet ein Blitzgerät?

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Neewer S101

Neewer hat den S101 mit 400 Ws im Angebot. Er kommt ohne Akku aus, ist dafür aber schon für rund 170 Euro zu haben.

Foto: © Neewer S101

Viele Fotografen kennen noch Horror-Geschichten von früheren Jahren, als günstige Blitze durchschmorten, zu rauchen begannen oder Stromschläge verteilten. Mittlerweile gibt es eine große Zahl bekannter und weniger bekannter Marken, die Blitze auch im unteren Preissegment anbieten und das mit einer ordentlichen Verarbeitung. Dennoch, es gibt natürlich Unterschiede zwischen den verschiedenen Preisklassen. Dazu gehören bei günstigen Modellen zum einen laute Lüfter, langsame Ladezeiten, recht inkonstante Farbtemperaturen oder auch eine höhere Empfindlichkeit, beispielsweise bedingt durch ein fehlendes Schutzglas über der Blitzbirne. Vorteil: Im Gegensatz zu teuren Profimodellen – der Wechsel einer Blitzbirne kostet bei Profoto schnell 800 Euro – lassen sich defekte Leuchtmittel meist deutlich günstiger austauschen.
Ein weiterer Kompromiss sind vor allem bei preiswerten Blitz-Sets die Stative und Lichtformer. Hier wird gerne gespart, gerade in diesem Bereich macht es aber Sinn, auf Qualität zu achten. Sollten Sie also mit dem Gedanken spielen, sich ein Set mit zwei oder drei Blitzen anzuschaffen, ist es möglicherweise sinnvoll, Blitze, Lichtformer und Stative einzeln zu kaufen.

Welcher Blitz ist der richtige für mich?

Für welchen Blitz Sie sich am Ende entscheiden sollten, hängt in erster Linie mit Ihren Ansprüchen zusammen. Wie hoch soll die Qualität sein? Und wo soll der Blitz eingesetzt werden? Möchten Sie auch im Freien mit Blitz fotografieren, empfiehlt sich beispielsweise der Akkublitz Rollei HS Freeze 4S, mit dem Sie auch ohne Stromanschluss arbeiten können. Planen Sie, Ihr Equipment öfter mit zum Shooting zu nehmen, sollten Sie auf eine solide Verarbeitung und ein vorhandenes Schutzglas achten. Nutzen Sie dagegen den Blitz nur im heimischen Studio und beanspruchen ihn nicht allzu sehr, lohnt es sich möglicherweise, einen günstigeren Blitz zu wählen und vom Restbudget zusätzliche Lichtformer oder stabile, bezahlbare Stative mit Rollen anzuschaffen, beispielsweise von Neewer.

Die untere Preisklasse von Blitzgeräten

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Walimex Mover TTL

Auch der Walimex Mover TTL mit 400 Ws gehört mit einem Preis von gut 400 Euro noch in die untere Preisklasse.

Foto: © Walimex

Genau dieser Hersteller steht auch bei den Blitzen ganz unten in der Preishierarchie. Das Modell S101-400W liegt bei ca. 170 Euro – ein unschlagbarer Preis. Neewer ist in Fotografenkreisen bislang kaum etabliert, was daran liegen könnte, dass sich hinter der Marke ein unbekannter chinesischer Hersteller namens Shenzhen Xing Ying Da Industry Co. verbirgt, der seine Produkte in Deutschland vor allem über Amazon vertreibt. Neben Studioblitzen besteht die Produktpalette in erster Linie aus Aufsteckblitzen, LED-Lichtern und Lichtformern. Wer einen extrem günstigen Blitz sucht, ist hier richtig, Fotografen mit etwas höherem Anspruch sollten allerdings zu anderen, renommierteren Marken greifen. Walimex gehört hier nach wie vor zu den bekanntesten Namen. Mit dem Mover 400 hat der Hersteller neben dem altbekannten VE-400 genau wie Rollei auch einen Akkublitz im Angebot, zum sogar noch etwas niedrigeren Preis von gut 400 Euro. Interessant ist auch der Jinbei MSN 600 Pro. Mit ca. 350 Euro liegt er preislich zwischen Neewer und den Akku-Modellen. Jinbei ist vor allem im LED-Bereich mittlerweile bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit. Alle genannten Blitze verfügen übrigens über das verbreitete Bowens-Bajonett, wodurch Sie Ihre Lichtformer auch markenübergreifend verwenden können.

Blitzgeräte der Mittelklasse

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Akkublitz Godox AD600 Pro

Der Akkublitz Godox AD600 Pro ist mit 600 Ws und einem Preis von rund 680 Euro schon in der Mittelklasse angesiedelt.

Foto: © Godox

Zwischen der günstigen Einsteigerklasse und der Profiliga klafft eine Lücke, unter anderem durch die Insolvenzen von Hensel und Multiblitz. Jenseits der 500-Euro-Grenze gehört der Dörr DMF-480 zu den interessantesten Modellen. Entgegen der Typenbezeichnung liegt seine Maximalleistung bei 400 Ws, dafür handelt es sich aber ebenfalls um einen Akkublitz. Mit einer Akkuladung sind bis zu 600 Auslösungen bei voller Leistung möglich. Die Bedienelemente wirken allerdings beim Rollei HS Freeze 4s deutlich moderner, letztlich empfiehlt es sich, beide Produkte vor dem Kauf näher zu betrachten oder zu testen und sich dann zu entscheiden. Mit einem aktuellen Preis von ca. 560 Euro liegt der DMF-480 nur rund 110 bis 160 Euro oberhalb der Modelle von Walimex und Rollei.
Wer etwas mehr Leistung sucht, die Idee des kabellosen Blitzens aber gut findet, sollte sich zudem den Godox AD 600 Pro näher ansehen. Er bietet eine Maximalleistung von 600 Ws, ein ähnlich modernes Interface wie der Rollei, zudem lässt sich der 8700-mAh-Akku abnehmen. Wie Jinbei ist auch Godox vor allem im LED-Bereich beliebt und etabliert, beide Hersteller überzeugen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die Modelle von Dörr und Godox setzen auf das Bowens-Bajonett.
Als Dritter im Bunde ist hier schließlich noch der Namensgeber des Bajonetts zu nennen: Bowens. Mit dem XMT500 hat der Hersteller einen interessanten 500-Ws-Akkublitz im Angebot, der mit ca. 750 Euro etwas oberhalb des Godox liegt. Wer auf die Akkufunktion verzichten kann, bekommt das Schwestermodell XMS 500 rund 60 Euro günstiger.

Blitzgeräte der Oberklasse

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Elinchrom ELC 500 Compact

In der Oberklasse spielt der Elinchrom ELC 500 Compact mit 522 Ws. Er kommt ohne Akku aus.

Foto: © Elinchrom

Unterhalb der Profiklasse, zu der Profoto oder Broncholor gehören, hat Hensel mit dem Integra 500 Plus ein sehr erfolgreiches Modell im Angebot, das nach wie vor empfehlenswert und erhältlich ist, aufgrund des Insolvenz-Verfahrens allerdings aktuell nicht beim Hersteller selbst. Von Elinchrom gibt es mit dem ELC 500 Compact einen, wie der Name schon vermuten lässt, sehr handlichen Blitz mit 500 Ws Leistung, der auch als Zweier-Set erhältlich ist. Im Bereich Akkublitz ist Elinchrom, zumindest in Kürze, ebenfalls potent vertreten. Neben dem bereits erhältlichen Elinchrom One mit 130 Ws ist mit dem Five eine Akkuvariante mit ebenfalls 500 Ws in der Pipeline. Die Entwicklung ist abgeschlossen, die Markteinführung wird aktuell durch den weltweiten Chipmangel gebremst, Mitte des Jahres soll es soweit sein. Der Five steht damit in direkter Konkurrenz zum Phottix Indra 500 TTL. Preislich liegt dieser mit einem Straßenpreis von 815 Euro auf ähnlichem Niveau wie der Elinchrom ELC, im Gegensatz zum Traditionshersteller gehört Phottix allerdings hierzulande zu den Nischenprodukten, mit entsprechend geringer Verfügbarkeit und mangelnden deutschen Produkt-Informationen.

 Lichtformer richtig eingesetzt

Wer mit Kompaktblitzen fotografiert, benötigt auch Lichtformer. Wir stellen die empfehlenswertesten Varianten kurz vor.

Softbox

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Lichtformer Softbox

Softbox

Foto: © Set.a.light 3D

In unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich, gehört die Softbox zu den Klassikern und lässt sich dank des großflächigen, weichen Lichts vielfältig einsetzen.

Beauty Dish

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Lichtformer Beauty Dish

Beauty Dish

Illustration: © Set.a.light 3D

Wie der Name sagt, ist der Beauty Dish vor allem für Beauty-Aufnahmen nützlich, eignet sich jedoch auch als etwas weichere, da größere und indirekte Variante des Standard-Reflektors.

Reflex-Schirm

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Lichtformer Reflex-Schirm

Reflexschirm

Foto: © Set.a.light 3D

Wie die Softbox ein Klassiker. Im Studio – ohne Wind – sind vor allem große Varianten mit bis zu 180 cm Durchmesser empfehlenswert.

Parabolschirm

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Lichtformer Parabolschirm

Parabolschirm

Illustration: © Set.a.light 3D

Früher vor allem Profi-Blitzen vorbehalten, gibt es mittlerweile von Drittherstellern auch bezahlbare, große Parabolschirme. Eine interessante Alternative zur Softbox.

FAZIT
Das Angebot an Kompaktblitzen mit 400 Ws bis 600 Ws reicht von rund 170 bis über 900 Euro. Klassische Blitze sind auf dem Rückzug, Akku-Varianten gewinnen zunehmend an Bedeutung, was angesichts von oft über 500 Blitzen bei Maximalleistung sinnvoll und nachvollziehbar ist. Abgesehen von Elinchrom setzen alle Hersteller im Artikel auf das Bowens-Bajonett, wodurch ein Auf- oder Umrüsten jederzeit problemlos möglich ist.

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