Samsung Galaxy S26 Ultra: Kamera-Update mit angezogener Handbremse?

Neue Leaks relativieren die Erwartungen an die Kamera des Samsung Galaxy S26 Ultra deutlich. Ein bekannter Insider stellt größere Fortschritte erst für das Galaxy S27 Ultra in Aussicht.

Das Kamerasystem des Samsung Galaxy S26 Ultra wird gegenüber dem S25 Ultra (Foto) wohl nur moderate Veränderungen aufweisen.

Das Kamerasystem des Samsung Galaxy S26 Ultra wird gegenüber dem S25 Ultra (Foto) wohl nur moderate Veränderungen aufweisen.

© Samsung

Anfang Januar 2026, wenige Wochen vor der erwarteten Vorstellung, rücken neue Leaks die Kamera des Samsung Galaxy S26 Ultra in ein anderes Licht. Zwar deuten die bisherigen Informationen auf eine lichtstärkere Optik und Detailverbesserungen hin, doch ein echter Hardware-Neustart bleibt voraussichtlich aus. Größere Kamerasprünge soll es demnach erst mit dem für 2027 erwarteten Nachfolger geben, während das S26 Ultra vor allem von Software und Feinschliff lebt.

Samsung Galaxy S26 Ultra: Bekannte Sensoren statt Neuanfang

Kern der Kritik: Der 200-Megapixel-Hauptsensor soll erneut zum Einsatz kommen. Der ISOCELL HP2 würde damit zum vierten Mal in Folge die Hauptkamera des Ultra-Modells stellen. Fortschritte ergeben sich weniger aus neuer Sensorik als aus einer größeren Blendenöffnung und einer verbesserten Bildverarbeitung durch den kommenden Snapdragon-Chipsatz. Wer auf einen komplett neuen Hauptsensor gehofft hatte, dürfte damit enttäuscht werden.

Welche Kamera-Upgrades bekommt das Samsung Galaxy S26 Ultra wirklich?

Abseits der Hauptkamera gilt der Wechsel von 10 auf 12 Megapixel beim dreifachen Telezoom als einziges nennenswertes Hardware-Update. Sensorgröße und grundsätzlicher Aufbau bleiben nahezu unverändert. Ultraweitwinkel- und 5x-Periskopkamera sollen ebenfalls weitgehend identisch zu den Vorgängern ausfallen. Samsung setzt damit erneut auf Evolution statt auf sichtbare Neuerfindung.

Fokus auf Software statt auf neue Kamera-Hardware?

Die Strategie passt zur Ausrichtung der Mobile-Sparte von Samsung, die in den vergangenen Jahren verstärkt mit KI-Funktionen und Rechenfotografie wirbt. Neue Algorithmen, ein leistungsfähigerer ISP und zusätzliche Galaxy-AI-Features sollen bekannte Schwächen ausgleichen. Der technische Unterbau der Kamera bleibt dagegen weitgehend vertraut.

Warum Kamera-Fans auf das Galaxy S27 Ultra hoffen

Laut dem als zuverlässig geltenden Leaker Ice Universe plant Samsung für 2027 deutlich mehr Bewegung. Für das Galaxy S27 Ultra sollen gleich drei Kameras neue Sensoren erhalten: die Hauptkamera, das Ultraweitwinkel und erstmals seit Jahren auch die Frontkamera. Die Telekameras mit 3x- und 5x-Zoom sollen zwar bleiben, dafür ist eine weitere Vergrößerung der Blendenöffnungen im Gespräch.

Samsung Galaxy S26 Ultra: Übergangsmodell mit Feinschliff?

Vor diesem Hintergrund wirkt das Galaxy S26 Ultra wie ein bewusst konservativ gehaltener Zwischenschritt. Samsung optimiert Optik, Software und Design, vermeidet aber kostspielige Sensorwechsel. Für Nutzer, die bereits ein S24 oder S25 Ultra besitzen, könnte der Anreiz zum Upgrade gering bleiben – insbesondere, wenn sich die Leaks zum S27 Ultra bestätigen.

Einordnung: Geduld könnte sich auszahlen

Noch sind alle Informationen zu beiden Generationen inoffiziell, und Samsungs Pläne können sich bis zur Markteinführung ändern. Der aktuelle Leak-Trend zeichnet jedoch ein klares Bild: Das Samsung Galaxy S26 Ultra bringt spürbare, aber überschaubare Verbesserungen. Wer auf einen echten Kamera-Neustart wartet, dürfte bei Samsung eher 2027 fündig werden.

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