Der Kameramarkt 2025 steht im Zeichen von Erholung und Stabilisierung. Große Gewinner sind Kompaktkameras, hier die Ricoh GR IV.
© Ricoh ImagingVon Januar bis November 2025 hat sich der Kameramarkt 2025 in mehreren Segmenten gefestigt. Das geht aus den aktuellen Daten der Camera & Imaging Products Association (CIPA), des Interessenverbands der japanischen Foto- und Imaging-Industrie, hervor. Da die Statistik den Dezember noch nicht berücksichtigt, lassen sich die Entwicklungen nur als Trend beschreiben. Auffällig ist jedoch bereits jetzt: Die stärksten Wachstumsraten bei den weltweiten Exporten entfallen auf Kameras mit fest verbautem Objektiv.
Produktion im Kameramarkt 2025: Stabilisierung mit veränderter Gewichtung
Die Produktionszahlen der CIPA-Mitgliedsunternehmen zeigen für 2025 insgesamt eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Wechselobjektive bleiben ein wichtiges Standbein, insbesondere im Segment für Kameras mit Sensoren im Kleinbildformat und größer. Objektive für kleinere Sensorformate entwickeln sich dagegen verhaltener. Der Kameramarkt 2025 bestätigt damit einen strukturellen Wandel: Die Industrie setzt stärker auf hochwertige, spezialisierte Produkte und weniger auf hohe Stückzahlen.
Warum wachsen Kompaktkameras im Kameramarkt 2025 so stark?
Die deutlichsten Zuwachsraten bei den Exporten verzeichnet 2025 die Kategorie „Camera with Built-in Lens“, also Kompaktkameras. Nach CIPA-Angaben legten die weltweiten Exporte dieser Kameras von Januar bis November 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zehn Prozent zu. Auch im November lagen die Exportzahlen klar über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Damit entwickeln sich Kompaktkameras dynamischer als andere Kamerakategorien.
Die Zahlen deuten darauf hin, dass kompakte Kameras wieder stärker nachgefragt werden – etwa als bewusste Alternative zum Smartphone oder als unkomplizierte Zweitkamera. Im Kameramarkt 2025 zählen sie damit zu den wichtigsten Wachstumstreibern.
Wie entwickeln sich die Exporte im Kameramarkt 2025?
Bei den Exporten zeigt sich insgesamt ein differenziertes Bild. Europa und Nordamerika erweisen sich bis November 2025 als vergleichsweise stabile Absatzmärkte. In Teilen Asiens bleibt die Nachfrage dagegen verhalten. China nimmt eine Sonderrolle ein: Nach schwachen Monaten zu Jahresbeginn zeigen die Exporte im weiteren Jahresverlauf eine leichte Belebung, bleiben insgesamt jedoch unter früheren Niveaus. Der Kameramarkt 2025 ist damit stark von regionalen Unterschieden geprägt.
Kameramarkt 2025: Erholung und Stabilisierung
Da die CIPA-Daten lediglich den Zeitraum bis November 2025 abbilden, lässt sich für den Kameramarkt 2025 noch kein abschließendes Urteil fällen. Die bisherigen Zahlen sprechen jedoch für eine vorsichtige Erholung ohne breit angelegtes Wachstum. Auffällig ist dabei die wachsende Bedeutung der Kompaktkameras, während andere Segmente eher seitwärts tendieren. Sollten sich die Trends im Dezember bestätigen, dürfte der Kameramarkt 2025 insgesamt von Stabilisierung und klaren Verschiebungen innerhalb der Produktkategorien geprägt sein. Für die Hersteller gewinnt damit die differenzierte Ansprache einzelner Zielgruppen weiter an Bedeutung.
Beitrage Teilen