Die Lumix L10 ist in Schwarz und Silber erhältlich. Im Juli
soll eine limitierte Sonder-
edition in Titanium-Gold folgen (vorne im Bild).
Zum 25-jährigen Bestehen der Kameramarke Lumix bringt Panasonic die Lumix L10 als überarbeitete Premium-Kompaktkamera auf den Markt. Das neue Modell führt das Konzept der nicht mehr erhältlichen LX100 II mit einem höher auflösenden Four-Thirds-Sensor, Phasen-Autofokus, modernisierter Bedienung und erweiterten Videofunktionen fort, um Fotografen eine leistungsfähige Kamera mit fest eingebautem Zoomobjektiv anzubieten.
Warum trägt die neue Kompaktkamera den Namen Lumix L10?
Panasonic und Leica riefen die Marke Lumix 2001 zunächst für Kompaktkameras ins Leben. Später umfasste die Zusammenarbeit auch digitale Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras.
Der Modellname L10 ist allerdings nicht neu. Bereits 2007 erschien mit der Lumix DMC-L10 eine digitale Spiegelreflexkamera mit Four-Thirds-Sensor. Die aktuelle Jubiläumskamera heißt vollständig Lumix DC-L10 und ist technisch nicht mit diesem früheren Modell verwandt.
Inhaltlich steht die neue Kompaktkamera vielmehr in der Tradition der Lumix LX100 II (hier im Test). Deren leicht abgewandeltes Schwestermodell wird weiterhin als Leica D-Lux 8 angeboten.
Wie groß und schwer fällt die Panasonic Lumix L10 aus?
Gegenüber der LX100 II ist das Gehäuse gewachsen. Die Abmessungen steigen von 115 × 66 × 64 Millimetern auf 127 × 74 × 67 Millimeter. Damit fällt die Lumix L10 weniger kompakt aus als ihre Vorgängerin, bietet im Gegenzug aber Platz für einen leistungsfähigeren Akku.
Der neue Akku vom Typ BLK22 soll nach CIPA-Standard 420 Aufnahmen bei Verwendung des Monitors oder 410 Bilder mit dem Sucher ermöglichen. Bei der LX100 II lagen die entsprechenden Werte bei 340 beziehungsweise 270 Aufnahmen.
Unverändert bleibt das fest eingebaute Leica DC Vario-Summilux 1,7–2,8/10,9–34 mm Asph. Es deckt umgerechnet auf das Kleinbildformat einen Brennweitenbereich von 24 bis 75 mm ab.
Wie lässt sich die Lumix L10 bedienen?
Panasonic hat das Bedienkonzept deutlich verändert. An die Stelle des klassischen Zeitenrads tritt ein PASM-Wahlrad. Es bietet zusätzlich eine intelligente Vollautomatik und vier Speicherplätze für individuelle Kameraeinstellungen.
Das bisher beschriftete Rad für die Belichtungskorrektur wurde durch ein frei nutzbares Einstellrad ersetzt. Je nach Aufnahmemodus steuert es die Belichtungskorrektur, die Blende oder die Verschlusszeit.
Eine eigene LUT-Taste auf der Rückseite öffnet die Auswahl gespeicherter Looks. Diese lassen sich zuvor über die Lumix-Lab-App auf die Kamera übertragen. Neben LUTs aus der Lumix-Community stehen die üblichen Bildstile für Motive wie Landschaften oder Porträts sowie monochrome Einstellungen bereit. Neu hinzugekommen sind „L.Classic“ und „L.ClassicGold“.
Der Bildstil L.ClassicGold (rechte Seite) ist neu und erzeugt einen warmen Look. Links der Standard-Bildstil. (Einstellungen: 24 mm, f/4,5, 1/640 s, ISO 100)
© Andreas JordanDer interne Raw-Konverter erlaubt es, LUTs und Bildstile auch nachträglich auf bereits gespeicherte Aufnahmen anzuwenden.
Was leistet der neue Four-Thirds-Sensor?
Panasonic verwendet einen Four-Thirds-Sensor mit 26,5 Megapixeln, der auch aus den Systemkameras Lumix GH7 und G9 II bekannt ist. Die Lumix L10 nutzt jedoch nicht die gesamte nominelle Sensorauflösung.
Ein Grund dürfte darin liegen, dass das fest eingebaute Objektiv nicht die vollständige Fläche des Sensors ausleuchtet. Hinzu kommt die Multiformat-Technik: Sie hält den kleinbildäquivalenten Bildwinkel bei mehreren Seitenverhältnissen weitgehend konstant, verändert dabei aber die verfügbare Auflösung.
Die Lumix L10 zeichnet im nativen Format 4:3 mit 20,3 Megapixeln auf. Bei 3:2 sinkt die Auflösung auf 19,5 Megapixel, bei 16:9 auf 18,1 Megapixel. Im quadratischen Format stehen 15,2 Megapixel zur Verfügung. Gleichzeitig verschiebt sich der Brennweitenbereich hier auf umgerechnet 28 bis 88 mm.
Ein Schieber am Objektiv ermöglicht den direkten Wechsel zwischen den Seitenverhältnissen.
Welche Bedienelemente bietet das Leica-Zoomobjektiv?
Am Objektiv befinden sich ein Fokus- und ein Blendenring. Wegen der variablen Lichtstärke entspricht die Stellung des Blendenrings allerdings nicht bei jeder Brennweite der tatsächlich verwendeten Blende.
Steht der Ring beispielsweise auf f/1,7, arbeitet das Objektiv am langen Ende dennoch mit seiner maximalen Öffnung von f/2,8. In der Position A wird die Blende stattdessen über ein Einstellrad an der Kamera gewählt. Die Brennweite verändert der Fotograf mit einem Zoomhebel auf der Oberseite.
Wie gut sind Monitor, Sucher und Anschlüsse?
Panasonic ersetzt den fest eingebauten Monitor der LX100 II durch ein seitlich ausklappbares 3,0-Zoll-Display. Dessen Auflösung steigt von 1,23 auf 1,84 Millionen Bildpunkte. Der elektronische OLED-Sucher löst mit 2,36 Millionen Punkten auf und liefert ein scharfes, vergleichsweise großes Sucherbild.
Der Monitor der Lumix L10 lässt sich nun seitlich ausklappen.
© PanasonicÜber USB-C lässt sich der Akku laden. Die Kamera kann während des Betriebs außerdem extern mit Strom versorgt werden.
Für Tonaufnahmen besitzt die Lumix L10 einen Mikrofoneingang. Über den Zubehörschuh unterstützt sie zusätzlich digitale Mikrofone und einen XLR-Adapter. Auf einen Kopfhörerausgang und einen HDMI-Anschluss verzichtet Panasonic dagegen.
Die UHS-II-Speicherkarte wird in ein separates Fach auf der Unterseite eingesetzt. Bei montierter Stativplatte kann dieses Fach unter Umständen nicht geöffnet werden.
Wie schnell arbeitet der Autofokus der Lumix L10?
Der Four-Thirds-Sensor verfügt über integrierte Phasen-AF-Pixel. Damit stellt die Lumix L10 schnell und ohne sichtbares Nachfokussieren scharf. Die LX100 II arbeitete noch mit einem Kontrast-Autofokus und Panasonics DFD-Technik.
Die Motiverkennung unterscheidet Menschen, Tiere, Fahrzeuge, Motorräder und Fahrräder, Züge sowie Flugzeuge. Innerhalb der Personenerkennung steht zudem die Kategorie „Urbaner Sport“ bereit, die unter anderem für Skateboarding oder Breakdance gedacht ist.
Im Labor betrug die Auslöseverzögerung einschließlich Autofokus 0,21 Sekunden im Weitwinkel und 0,23 Sekunden bei der längsten Brennweite.
Wie wirksam ist der Bildstabilisator?
Die Stabilisierung erfolgt über bewegliche Linsenelemente im Objektiv. Einen offiziellen Wert zur möglichen Kompensation nennt Panasonic nicht.
Im Praxistest entstanden bei umgerechnet 75 mm zuverlässig scharfe Freihandaufnahmen mit 1/13 Sekunde. Vereinzelt gelangen verwacklungsfreie Bilder sogar mit einer Belichtungszeit von 0,3 Sekunden.
Welche Fotofunktionen bietet die Panasonic-Kompaktkamera?
Die fotografische Ausstattung umfasst Mehrfachbelichtungen, Live Composite für Langzeitaufnahmen, Fokusreihen und kamerainternes Fokus-Stacking. Hinzu kommen eine Zeitrafferfunktion und die Aufzeichnung im HEIF-Format.
HEIF ermöglicht eine höhere Farbtiefe als JPEG. Optional speichert die Kamera Aufnahmen mit erweitertem Dynamikumfang im HLG-Format, das für die Wiedergabe auf geeigneten HDR-Displays vorgesehen ist.
Nicht vorhanden sind ein integriertes Blitzgerät und ein automatischer Panoramamodus.
Welche Videoauflösung erreicht die Lumix L10?
Die höchste Videoauflösung beträgt 5,6K mit 60 Vollbildern pro Sekunde, 10 Bit Farbtiefe und 4:2:0-Farbabtastung. Dabei entsteht kein zusätzlicher Beschnitt des Bildfelds.
Neben dem Seitenverhältnis 17:9 lässt sich auch 4:3 einstellen. In diesem Open-Gate-Modus liest die Kamera nahezu die gesamte nutzbare Sensorfläche aus. Eine Farbabtastung von 4:2:2 bei 10 Bit steht ab Cinema 4K mit 60p zur Verfügung.
Zeitlupen nimmt die Lumix L10 in 4K oder Cinema 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf. In Full HD sind maximal 300 Bilder pro Sekunde möglich. Für eine flexible Farbkorrektur unterstützt die Kamera V-Log. Außerdem kann sie als Webcam eingesetzt werden.
Überhitzt die Lumix L10 bei Videoaufnahmen?
Lange Aufnahmen mit hoher Auflösung gehören zu den Schwächen der Lumix L10. Im Test stoppte die Kamera wegen zu hoher Temperatur, obwohl das Temperaturmanagement auf die Stufe „High“ eingestellt war.
Bei 5,6K und 60p endete die Aufzeichnung nach 10 Minuten und 20 Sekunden. In Cinema 4K mit 60p, 10 Bit und 4:2:0-Farbabtastung erreichte die Kamera 21 Minuten und 11 Sekunden.
Für längere, ununterbrochene Videoaufnahmen in den höchsten Qualitätsstufen ist die Kompaktkamera damit nur eingeschränkt geeignet.
Wie schnell sind Serienaufnahmen mit der Lumix L10?
Mit elektronischem Verschluss nimmt die Kamera bis zu 30 Bilder pro Sekunde einschließlich Autofokus-Nachführung auf. Dieses Tempo hält sie für 45 Aufnahmen, bevor die Geschwindigkeit sinkt.
Der Pre-Burst-Modus speichert Bilder bereits vor dem vollständigen Durchdrücken des Auslösers vorübergehend in einem Ringspeicher. Dadurch steigen die Chancen, kurze und schwer vorhersehbare Momente festzuhalten.
Mit mechanischem Verschluss erreicht die Lumix L10 elf Bilder pro Sekunde. Bei kontinuierlicher Schärfenachführung sinkt die Geschwindigkeit auf neun Bilder pro Sekunde. Im Test gelangen bei elf Bildern pro Sekunde Serien mit 121 JPEG-Dateien oder 40 Raw-Aufnahmen.
Wie gut ist die Bildqualität der Lumix L10?
Die Laborprüfung erfolgte mit JPEG-Dateien und den Werkseinstellungen der Kamera. Ein unmittelbarer Vergleich mit der LX100 II ist nicht möglich, weil diese noch nach einem früheren Testverfahren gemessen wurde.
Das Objektiv zeigt bei allen drei geprüften Brennweiten eine deutliche Schwäche bei vollständig geöffneter Blende. Die höchsten Auflösungswerte erreicht es bei umgerechnet 24 und 42 mm mit Blende f/4. Bei 75 mm liefert f/5,6 die besten Ergebnisse.
Abgeblendet liegen die Messwerte der drei Brennweiten relativ dicht zusammen. Die höchste Auflösung erreicht die mittlere Brennweite mit 74,2 Linienpaaren pro Millimeter. Es folgen das Teleende mit 73,4 lp/mm und das Weitwinkel mit 71,4 lp/mm.
Wie stark fällt die Auflösung zum Bildrand ab?
In der Bildmitte löst die Lumix L10 für eine Kamera mit rund 20 Megapixeln sehr gut auf. Zu den Rändern nimmt die Detailwiedergabe jedoch überdurchschnittlich stark ab.
Bei sämtlichen geprüften Brennweiten bleiben die Randwerte unter 50 Linienpaaren pro Millimeter. Im Weitwinkel wurden lediglich 43,8 lp/mm gemessen. Dieser deutliche Unterschied zwischen Zentrum und Rand kann vor allem bei Motiven mit feinen Details über die gesamte Bildfläche sichtbar werden.
Bis zu welcher ISO-Stufe liefert die Kompaktkamera gute Ergebnisse?
Die Texturschärfe erreicht bei ISO 100 einen Wert von 0,93. Mit steigender Empfindlichkeit nimmt sie kontinuierlich ab. Bis zu mittleren ISO-Stufen verläuft der Rückgang moderat, ab ISO 1600 wird er mit einem Messwert von 0,80 deutlicher.
Das Bildrauschen steigt zunächst langsam und gleichmäßig. Ab ISO 3200 fällt die Zunahme stärker aus. Bis ISO 1600 kann es sinnvoll sein, die kamerainterne Rauschunterdrückung zurückzunehmen, um mehr feine Strukturen zu erhalten.
Raw-Dateien bieten größeren Spielraum bei der Abstimmung von Rauschminderung und Detailwiedergabe. Im Test ließen sich mit Adobe Camera Raw bessere Ergebnisse erzielen als mit den JPEG-Dateien aus der Kamera.
Wie gut korrigiert Panasonic Verzeichnung und Vignettierung?
Die kamerainterne Verarbeitung reduziert Verzeichnung und Randabdunklung wirkungsvoll, beseitigt beide Abbildungsfehler aber nicht vollständig.
Unkorrigierte Raw-Dateien zeigen im Weitwinkel eine starke geometrische Verzeichnung. Die digitale Korrektur muss das Bild daher deutlich umrechnen, was zum gemessenen Auflösungsverlust in den Randbereichen beitragen dürfte. Am Teleende fällt die Verzeichnung dagegen gering aus.
Testfazit: Für wen eignet sich die Panasonic Lumix L10?
Die Lumix L10 verbindet ein lichtstarkes Standardzoom mit einem großen Four-Thirds-Sensor und einer für eine Kompaktkamera ungewöhnlich umfangreichen Ausstattung. Phasen-Autofokus, Motiverkennung, hohe Serienbildgeschwindigkeit, Open-Gate-Video und zahlreiche Fotofunktionen machen sie zu einem vielseitigen Werkzeug für Foto und Film.
Zu den Einschränkungen zählen die deutliche Offenblendschwäche des Objektivs, der starke Auflösungsabfall zum Bildrand und die begrenzte Aufnahmedauer bei anspruchsvollen Videoformaten. Auch fehlende Anschlüsse wie HDMI und Kopfhörerausgang schränken den professionellen Videoeinsatz ein.
Ihre größten Stärken spielt die Panasonic Lumix L10 bei Fotografen aus, die einen großen Sensor, ein fest eingebautes Zoomobjektiv und eine moderne Ausstattung in einer vergleichsweise kompakten Kamera kombinieren möchten.
| Kamera | Panasonic Lumix L10 |
|---|---|
| Preis (Liste/ Straße) | ca. 1500 Euro/ ca. 1500 Euro |
| Sensor: Art/ Abmessungen/ Auflösung/ Pixelpitch | BSI-CMOS/ 17,3 x 13 mm/ 26,5 MP (max. 20,3 MP genutzt)/ 3,3 µm |
| Objektiv (entsprechend KB)/ Nahgrenze | 3,1x-Zoom/ 1,7-2,8/10,9.34 mm (24-75 mm)/ 3 cm |
| Autofokus | Hybrid: Phasendetaktion: 779, Kontrast: 315 Messfelder |
| Bildstabilisator/ Pixelshift | ja (Objektiv)/ nein |
| Blitz | kein Gehäuseblitz/ Blitzschuh |
| Belichtungszeiten | 1/32.000 (mechanisch: 1/2000) – 60 s, Bulb |
| Empfindlichkeit | ISO 100 – 25.600 (erweitert: 50) |
| Video: max. Auflösung/ max. Bildrate | 5631 x 2976 Pixel/ 60p; 4096 x 2160 Pixel/ 120p |
| Sucher | OLED (eff. Vergrößerung: 0,74x, Auflösung: 2,36 MP) |
| Monitor: Diagonale/ Auflösung | 7,6 cm/ 1,84 MP, dreh- und schwenkbar, Touchscreen |
| Speicher | SD (UHS-II) |
| Akkuleistung laut CIPA | 420 Aufnahmen (Monitor), 410 Aufnahmen (Sucher) |
| Schnittstellen | USB-C, Mikrofon |
| Abmessungen (B x H x T)/ Gewicht (mit Akku) | 127,1 x 73,9 x 66,9 mm/ 508 g |
| Geschwindigkeit | |
| Serienbilder pro Sekunde | 30 (elektronisch), 11 (mechanisch), 9,5 (mechanisch mit AF-Nachführung) |
| Serienbilder in Folge | 30 B/s: JPEG und Raw: 45; 11 B/s: JPEG: 121/ Raw: 40 |
| Auslöseverzögerung (mit AF) | Weitwinkel: 0,21 s, Tele:0,23 s |
| Bildqualität (JPEG) | |
| Auflösung, MTF50 (beste Blende, Bildmitte/ Bildrand) 1 | 24 mm: f/4: 71,4/ 43,8 lp/mm |
| Auflösung, MTF50 (beste Blende, Bildmitte/ Bildrand) 1 | 42 mm: f/4: 74,2/ 47,9 lp/mm |
| Auflösung, MTF50 (beste Blende, Bildmitte/ Bildrand) 1 | 75 mm: f/5,6: 73,4/ 48,1 lp/mm |
| Texturschärfe (ISO 100/ ISO 200/ 400/ 800/ 1600/ 3200/ 6400/ 12.800) 1 | 0,93/ 0,92/ 0,91/ 0,87/ 0,80, 0,72/ 0,66/ 0,62 |
| SNR (ISO 100/ ISO 200/ 400/ 800/ 1600/ 3200/ 6400/ 12.800) 1 | 38,7/ 37,8/ 36,2/ 35,8/ 34,0/ 32,8/ 29,8/ 31,3 |
| Verzeichnung (Weitwinkel/ mittl. Brennweite/ Tele) | 24 mm: -0,8 % (tonnenförmig) / 42 mm: -0,4 % (tonnenförmig) / 75 mm: 0,2 % (kissenförmig) |
| Vignettierung (offene Blende, Weitwinkel/ mittl. Brennweite/ Tele) 2 | 24 mm: 0,4 EV/ 42 mm: 0,2 EV/ 75 mm: 0,4 EV |
| Laborprotokoll zum Download * | https://www.digitalkamera.de/0E5D |
Bewertung
| Bildqualität: | 84,1% |
| Geschwindigkeit: | 99,3% |
| Ausstattung u. Bedienung: | 86,7% |
| Gesamt: | 87,6% |
| TESTURTEIL | ![]() |
Bewertungsfaktoren: Bildqualität (60 %), Geschwindigkeit (20 %), Ausstattung und Bedienung (20 %)
Fazit: „Die Panasonic Lumix L10 erreicht ein sehr gutes Gesamtergebnis ohne größere Schwachpunkte.“
Bei der Bildqualität kommt die Lumix L10 zwar nicht an den Klassenprimus Fujifilm X100VI mit APS-C-Sensor und Festbrennweite heran, dafür ist sie dank Zoom flexibler einsetzbar. Mit einem Preis von 1500 Euro ist sie kein Schnäppchen, aber immerhin trotz weiterentwickelter Technik 150 Euro günstiger als die Leica D-Lux 8. Für rund 1600 Euro gibt es übrigens ab Juli eine limitierte Sonderedition der L10 in Titanium Gold. Sie soll die Möglichkeit bieten, einschraubbare Auslöser zu verwenden und wird unter anderem mit einem zusätzlicher Objektivdeckel ausgeliefert.
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