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Sebastian Copeland’s Greenland im Haus der Fotografie

11. April 19. Juli

Das Haus der Fotografie in Olten zeigt ab dem 11. April 2026 eine Ausstellung des Fotografen, Polarforschers und Umweltschützers Sebastian Copeland. Unter dem Titel „Sebastian Copeland’s Greenland – The Last Generation on Ice“ versammelt die Schau Fotografien und Filme, die die arktische Landschaft Grönlands als überwältigenden und bedrohten Lebensraum erfahrbar machen.

Vom 11. April bis 19. Juli 2026 präsentiert das Haus der Fotografie in Olten die Ausstellung „Sebastian Copeland’s Greenland – The Last Generation on Ice“. Zu sehen sind auf drei Stockwerken 67 Fotografien und mehrere Filme des US-amerikanisch-französischen Fotografen Sebastian Copeland, der seit Jahren in den Polarregionen arbeitet. Seine Bilder aus Grönland zeigen die Wucht und Schönheit der Eislandschaften, lenken den Blick aber zugleich auf deren Gefährdung durch den Klimawandel. Die Ausstellung will damit nicht nur beeindrucken, sondern auch sensibilisieren.

Was zeigt Sebastian Copeland’s Greenland in Olten?

Die Schau widmet sich ganz der Eiswelt Grönlands. Großformatige Fotografien und Filme führen in eine Landschaft aus Gletschern, Eisbergen und weiten Schneeflächen, die ebenso majestätisch wie verletzlich erscheint. Dass die Ausstellung auf drei Etagen angelegt ist, unterstreicht den Anspruch, diese Region nicht nur in Einzelmotiven, sondern in ihrer ganzen Dimension erfahrbar zu machen.

Gerade darin liegt der Reiz von „Sebastian Copeland’s Greenland“: Die Ausstellung holt einen fernen Naturraum in die unmittelbare Wahrnehmung des Publikums. Sie macht sichtbar, was sonst für die meisten Menschen unerreichbar bleibt.

Sebastian Copeland’s Greenland und die Erfahrung des Extremen

Copeland nähert sich der Arktis nicht als Beobachter aus sicherer Entfernung. Nach Angaben des Veranstalters hat er 27 Polarexpeditionen geleitet und mehr als 12.000 Kilometer auf Skiern zurückgelegt. Dazu zählt auch eine 4.100 Kilometer lange Durchquerung der Antarktis von Küste zu Küste.

Diese Erfahrung prägt seine Fotografien. Sie zeigen die Arktis nicht als romantische Kulisse, sondern als existenziellen Raum von gewaltiger Präsenz. Copelands Bilder verbinden dokumentarische Genauigkeit mit einer Bildsprache, die die Größe, Kälte und Zerbrechlichkeit dieser Landschaft eindrucksvoll vermittelt.

Wer ist Sebastian Copeland?

Sebastian Copeland begann seine Laufbahn in der Werbe- und Modefotografie auf der Madison Avenue. Später verlagerte er seinen Schwerpunkt auf bedrohte Naturräume, insbesondere die Polarregionen. Heute verbindet er Fotografie, Expedition und Umweltengagement zu einem Werk, das international Beachtung findet.

Seine Arbeiten wurden unter anderem bei den Vereinten Nationen, im Peabody Essex Museum und im Bangkok BACC Museum gezeigt. Veröffentlichungen erschienen in Medien wie GEO, National Geographic, Vanity Fair und der New York Times. Außerdem hat Copeland sechs Bücher über die Polarregionen veröffentlicht. 2024 erschien „The Arctic: A Darker Shade of White“. Er ist zudem Gründer und Vorsitzender der Sedna Foundation, die sich für Umweltbewusstsein und Klimaschutz einsetzt.

Warum ist Sebastian Copeland’s Greenland mehr als eine Fotoausstellung?

Die Ausstellung erschöpft sich nicht im Zeigen spektakulärer Naturbilder. Sie versteht sich auch als visuelles Plädoyer für den Erhalt einer Landschaft, die sich tiefgreifend verändert. Gerade diese Verbindung von fotografischer Kraft und politisch-ökologischer Dringlichkeit verleiht den Arbeiten ihre besondere Wirkung.

Für das Haus der Fotografie fügt sich die Präsentation in eine Reihe international besetzter Ausstellungen ein. Seit der Eröffnung im Jahr 2021 waren dort bereits Arbeiten von David Lynch, Bryan Adams und Martin Parr zu sehen. Mit Sebastian Copeland zeigt das Haus nun einen Fotografen, der seine Bilder aus eigener Grenzerfahrung in den Polarregionen entwickelt.

Sebastian Copeland’s Greenland: Termine und Eintritt

Die Ausstellung läuft vom 11. April bis 19. Juli 2026 im Haus der Fotografie, Kirchgasse 10, 4600 Olten. Geöffnet ist donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Die Vernissage ist für den 10. April 2026 angekündigt. Der Eintritt kostet 15 Schweizer Franken, für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner 12 Franken. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Haus der Fotografie

Kirchgasse 10
Olten, 4600 Switzerland
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+41 62 521 33 09
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