abantu – meblond
© Clarita MariaDie Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V. hat am 18. Februar 2026 in Köln die Preisträger des „Otto Steinert-Preis. Förderpreis für Fotografie“ 2026 bekanntgegeben. Aus einer Shortlist mit zehn Projekten wählte die fünfköpfige Fachjury Samuel Solazzo (1. Preis), Clarita Maria (2. Preis) und Elliott Kreyenberg (3. Preis) aus.
Drei Preisträger – drei Projekte ausgezeichnet
Samuel Solazzo erhält den ersten Preis des „Otto Steinert-Preis. Förderpreis für Fotografie“ 2026 für sein Projekt A Collection of Valuable Copies.
© Samuel SolazzoDer erste Preis geht an Samuel Solazzo. Er erhält ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro für die Umsetzung seines geplanten Projekts A Collection of Valuable Copies. Solazzo verbindet Archivarbeit mit künstlerischer Fotografie und nimmt die Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig als Ausgangspunkt.
A Collection of Valuable Copies, 2025 – ongoing.
© Samuel Solazzo (in Kooperation mit der Gipsabguss-Sammlung des Antikenmuseums der Universität Leipzig)
Clarita Maria wird mit dem zweiten Preis des „Otto Steinert-Preis. Förderpreis für Fotografie“ 2026 für ihr Projekt Xola n’abantu ausgezeichnet.
© Clarita Maria
Mit dem zweiten Preis würdigt die Jury Clarita Maria für ihr Projekt Xola n’abantu. Im Zentrum stehen Zugehörigkeit, Adoption und familiäre Beziehungen. Die DGPh zeichnet damit eine Arbeit aus, die persönliche Perspektiven sichtbar macht und zugleich Fragen nach Identität und sozialer Einordnung berührt.
Den dritten Preis erhält Elliott Kreyenberg für seine Projektidee War Flowers. Kreyenberg nähert sich dem Krieg in der Ukraine über das Motiv der Blume. Der Kontrast zwischen floraler Symbolik und Zerstörung soll ein stilles Narrativ über Verlust, Würde und Weiterleben entstehen lassen.
Was ist der Otto Steinert-Preis?
Der Otto Steinert-Preis ist ein Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V., der im zweijährigen Turnus vergeben wird. Die DGPh unterstützt damit Projekte, die eine eigenständige fotografische Haltung mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden. Benannt ist der Preis nach Otto Steinert, einem prägenden Vertreter der subjektiven Fotografie.
Wer saß 2026 in der Jury?
Über die Vergabe entschied eine Jury aus Alexander Hagmann, Heide Häusler, Helena Melikov, Aliona Kardash und Katharina Täschner. Sie sichtete die eingereichten Arbeiten und bestimmte daraus die drei Preisträger. Nach Angaben der DGPh kreisen die ausgezeichneten Projekte um Themen wie Akzeptanz, Liebe, Sicherheit, Trauer, Wahrhaftigkeit und Zugehörigkeit.
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