World Press Photo 2026 im WestLicht Wien
11. September – 22. November
Das WestLicht in Wien zeigt vom 11. September bis 22. November 2026 die ausgezeichneten Arbeiten des World Press Photo Contest 2026. Rund 150 Fotografien dokumentieren Kriege, politische Konflikte, die Klimakrise und persönliche Schicksale aus sechs Weltregionen.
Vom 11. September bis 22. November 2026 präsentiert das Fotomuseum WestLicht in Wien die World Press Photo 2026. Die Ausstellung versammelt rund 150 prämierte Arbeiten von 42 Fotografinnen und Fotografen. Sie wurden aus 57.376 eingereichten Bildern von 3.747 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 141 Ländern ausgewählt und sollen einen vielschichtigen Blick auf das aktuelle Weltgeschehen ermöglichen.
Carol Guzy zeigt „Separated by ICE“
Zu den zentralen Arbeiten zählt das World Press Photo of the Year von Carol Guzy. Die vierfache Pulitzer-Preisträgerin fotografierte Separated by ICE am 26. August 2025 in einem New Yorker Gerichtsgebäude. Das Bild zeigt zwei Töchter, die sich nach der Festnahme ihres Vaters durch Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE an ihn klammern. Guzy hatte die Vorgänge an dem Gericht über Monate hinweg dokumentiert.
Weitere ausgezeichnete Arbeiten beschäftigen sich unter anderem mit den Kriegen in der Ukraine und in Palästina, Protesten in Kathmandu, dem Konflikt in Kaschmir sowie den Folgen der Klimakrise. Zur Eröffnung am 10. September kommt außerdem die World-Press-Photo-Preisträgerin Chantal Pinzi nach Wien. Ihre Serie Farīsāt: Gunpowder’s Daughters porträtiert marokkanische Reiterinnen, die sich ihren Platz in der traditionell männlich geprägten Tbourida erkämpfen.
Für WestLicht ist die World Press Photo 2026 zugleich eine Jubiläumsausstellung: Das Museum besteht seit 25 Jahren und zeigt World Press Photo ebenfalls zum 25. Mal. Geöffnet ist täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.