Peter Seidel: „unterwelten. orte im verborgenen“
27. September – 13. Dezember
Der Fotograf Peter Seidel zeigt im Bunkermuseum Oberhausen seine Ausstellung „unterwelten. orte im verborgenen“. Vom 27. September bis 13. Dezember 2026 führen seine Aufnahmen in unterirdische Räume, die gewöhnlich außerhalb des öffentlichen Blicks liegen. Der Frankfurter Fotograf richtet seine Kamera auf verborgene Räume unter der Erde und macht deren Architektur, Funktion und Atmosphäre sichtbar. Der Ort passt zum Thema: Das Bunkermuseum Oberhausen befindet sich selbst weitgehend unterirdisch, während das Ruhrgebiet durch seine Bergbaugeschichte eng mit Räumen unter der Oberfläche verbunden ist. Seidels Fotografien zeigen damit nicht nur ungewöhnliche Schauplätze, sondern lenken den Blick auf einen oft übersehenen Teil von Bau-, Industrie- und Kulturgeschichte.
Was zeigt Peter Seidel in „unterwelten“?
Peter Seidel fotografiert Orte, deren Charakter sich von außen kaum erkennen lässt. Seine Bilder dokumentieren technische, industrielle und historische Innenräume, ohne sich auf eine rein sachliche Darstellung zu beschränken. Die Fotografien lassen zugleich Raum für persönliche Eindrücke, Erinnerungen und Assoziationen. Zu den im Begleitmaterial genannten Motiven gehören ein Trinkwasserfilter in Friedrichshain und eine ehemalige Flugzeugmotorenfabrik.
Wann ist „unterwelten“ im Bunkermuseum Oberhausen geöffnet?
Die Ausstellung im Bunkermuseum Oberhausen ist mittwochs und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr zu sehen; an Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 18 Uhr führt Peter Seidel persönlich durch „unterwelten“ und erläutert seine Fotografien. Für diesen Termin ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich.
Die Ausstellungseröffnung findet bereits am Freitag, 25. September, um 18 Uhr statt. Vorgesehen sind ein Grußwort von Oberhausens Bürgermeister Werner Nakot, eine Einführung von Clemens Heinrichs vom Bunkermuseum, ein Statement von Peter Seidel sowie musikalische Beiträge von Ruthilde Holzenkamp am Akkordeon.