Diese Ikone der Beatles könnten Sie sogar auf dem Original-Zebrastreifen in London nachfotografieren.
© imago-images/ZUMAIn der Februar-Ausgabe stellt das fotoMAGAZIN seine fotografischen Vorsätze für das neue Jahr vor. Einer davon lautet, sich intensiv mit der Fotogeschichte auseinanderzusetzen und eine Fotoikone nachzufotografieren. Aus dieser Idee ist nun ein Wettbewerb entstanden, an dem Leserinnen und Leser teilnehmen können. Gesucht werden fotografische Hommagen, die per E-Mail eingereicht werden und durch Präzision, Wiedererkennbarkeit und gestalterische Qualität überzeugen.
Fotowettbewerb Fotoikonen nachfotografieren: Die Idee dahinter
Fast jede Fotografin und jeder Fotograf orientiert sich an Vorbildern. Die Fotogeschichte ist reich an Persönlichkeiten, die mit ihrer Handschrift ganze Epochen geprägt haben, etwa Helmut Newton, Peter Lindbergh, Sebastião Salgado, Annie Leibovitz, Steve McCurry oder Martin Parr. Daneben gibt es Fotografien, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, etwa Albert Einstein mit herausgestreckter Zunge, Alberto Kordas Porträt von Che Guevara oder der Fußabdruck von Buzz Aldrin auf dem Mond.
Der Fotograf Sandro Miller hat das einmal gemeinsam mit Schauspieler John Malkovich gemacht. Beim Projekt „Malkovich, Malkovich, Malkovich: Homage to Photographic Masters“ sind mehrere Dutzend Fotos entstanden – viele sind zum Schreien komisch. Unsere Kollegen vom Magazin LensCulture haben eine Bildergalerie auf ihrer Webseite veröffentlicht.
Welche Aufgabe gilt es zu lösen?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen eines der sieben ikonischen Fotografien, die wir in unserer Galerie und in der Februar-Ausgabe des fotoMAGAZIN zeigen und fotografieren dieses möglichst überzeugend nach.
Wie lässt sich ein fotografischer Stil nachvollziehen?
Alternativ zur Nachstellung eines einzelnen Motivs kann auch der Stil einer Fotografin oder eines Fotografen interpretiert werden. Entscheidend ist die Analyse der Bildsprache: Lichtführung, Farbigkeit, Perspektive, Inszenierung und Motivwahl. Je konsistenter ein Stil ist, desto leichter lässt er sich erkennen. Ziel ist ein Bild, das Betrachter spontan einem bekannten Vorbild zuordnen würden.
Warum ist das Nachfotografieren von Fotoikonen sinnvoll?
Was zunächst wie eine einfache Kopie wirkt, erweist sich schnell als anspruchsvolle Übung. Ikonische Bilder leben von Details, die über das Offensichtliche hinausgehen. Wer diese entschlüsselt, gewinnt technische, gestalterische und konzeptionelle Erkenntnisse, die sich direkt auf die eigene fotografische Arbeit übertragen lassen. Bilder, die zu stark digital bearbeitet oder mit Hilfe von KI-Bildgeneratoren erzeugt oder manipuliert sind, sind vom Wettbewerb natürlich ausgeschlossen, schließlich geht es darum, sich fotografisch, ästhetisch, technisch und gestalterisch fortzubilden.
Diese Gewinne warten auf Sie!
Die besten Einsendungen werden mit attraktiven Sachpreisen ausgezeichnet und im fotoMAGAZIN veröffentlicht – gemeinsam mit den jeweiligen Originalbildern oder stilistischen Vorbildern.
Als Hauptpreis winkt der Fotorucksack Jaypack Pro 34+14 von Deuter im Wert von 360 Euro. Als weitere tolle Preise winken der Online-Kurs „Geschichte und Konzepte der Fotografie“ der Fotoschule-Koeln im Wert von 249 Euro, das Buch „Edward S. Curtis: The North American Indian. The Complete Portfolios“ aus dem Taschen Verlag sowie ein Wertgutschein des Fotolabors Whitewall, beides im Wert von jeweils 100 Euro.
So machen Sie mit
Schicken Sie uns bis zum 31. März 2026 Ihre nachfotografierte Fotoikone als JPG mit einer Größe von mindestens 15 Zentimeter bei 300 dpi per E-Mail an [email protected], inklusive vollständiger Kontaktdaten und Telefonnummer. Neben Motiv, Haltung und Inszenierung achtet die Jury besonders auf das Licht, das maßgeblich über die Qualität einer fotografischen Hommage entscheidet.
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