«Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit.
10. April – 24. April
Die Ausstellung «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit versammelt Werke von rund 90 Fotograf:innen und spannt einen Bogen von 1850 bis in die Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie sich der fotografische Blick auf den weiblichen Körper im Laufe der Zeit verändert hat.
Vom 10. bis 24. April 2026 wird im MOYO auf dem Maag Areal in Zürich die Ausstellung «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit gezeigt. Kuratiert von Daniel Blochwitz und basierend auf der Sammlung des Zürcher Sammlers Martin Bölsterli, umfasst sie rund 140 Arbeiten internationaler Fotograf:innen. Ziel ist es, die Entwicklung der Darstellung des weiblichen Körpers im Spannungsfeld von Ästhetik, Zeitgeist und gesellschaftlichen Zuschreibungen sichtbar zu machen. Der Eintritt ist kostenlos.
Body Sculpture zeigt den Körper als kulturelles Bild
Die Ausstellung «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit versteht den Körper als kulturell geprägtes Bild und als formbare ästhetische Erscheinung. Die gezeigten Fotografien verdeutlichen, wie sich Ideale, Perspektiven und Inszenierungen über Generationen hinweg verschoben haben.
Zu sehen sind Werke bedeutender Positionen der Fotografiegeschichte, darunter Helmut Newton, Annie Leibovitz und Herb Ritts. Ihre Arbeiten stehen exemplarisch für unterschiedliche Herangehensweisen zwischen Inszenierung, Ikonisierung und Intimität.
Wie verändert sich der Blick auf den weiblichen Körper?
Die Ausstellung folgt drei inhaltlichen Linien: dem Körper als Motiv, der bewussten Darstellung individueller Erscheinungsformen und dem Wandel des Blicks auf den weiblichen Körper. Durch die Gegenüberstellung historischer und zeitgenössischer Werke wird dieser Wandel besonders deutlich.
Fotograf:innen wie Edward Weston und Robert Mapplethorpe stehen für prägende Bildsprachen zwischen formaler Strenge und bewusster Provokation. Andere, etwa Carolee Schneemann, hinterfragen tradierte Darstellungsweisen und setzen den eigenen Körper als künstlerisches Ausdrucksmittel ein.
Body Sculpture erstmals öffentlich zugänglich
Mit «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit präsentiert Martin Bölsterli seine Sammlung erstmals öffentlich. Viele der gezeigten Arbeiten sind originale Vintage-Prints oder frühe Abzüge, signiert und in limitierten Editionen verfügbar. Ergänzt werden sie durch autorisierte Nachlassabzüge bedeutender Fotografen.
Die Ausstellung vereint Positionen von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart und bietet einen konzentrierten Überblick über ein zentrales Thema der Fotografie. In dieser Dichte und Qualität ist eine derart fokussierte Privatsammlung selten zugänglich.