Teuerste Kamera der Welt um 732.000 Euro in Wien versteigert!

01.06.2010

Bei der 17. WestLicht Photographica Auktion in Wien kam am 29. Mai 2010 die erste kommerziell gefertigte Kamera der Welt unter den Hammer. Siehe auch unseren Bericht in fotoMAGAZIN 6/10, Seite 64

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mit dem Daguerreotype Giroux von 1839

© WestLicht Photographica Auction

Der Dachenbodenfund der Kamera aus dem Jahr 1839 sorgte schon im Vorfeld der Auktion für Aufregung unter Kameraliebhabern. Von dem nun bei WestLicht versteigerten Daguerreotype Giroux sind weltweit nur einige wenige Exemplare in öffentlichen Museen und Sammlungen bekannt - niemals zuvor wurde eine solche Kamera jedoch zum Verkauf bei einer Auktion angeboten.

Das heiße Bieterduell im Saal endete nach zwanzig Minuten mit einem Rekordzuschlag an einen privaten Telefonbieter. Bei einem Startpreis von 200.000 Euro wechselte die hölzerne Schiebekastenkamera für 732.000 Euro den Besitzer und ist damit nicht nur die älteste, sondern auch die teuerste Kamera der Welt. WestLicht überbietet damit den eigenen Rekord über 576.000 Euro aus dem Jahr 2007. Nicht minder spektakulär ist das Ergebnis, das ein zum Daguerreotype passender Entwicklungskasten erzielen konnte das extrem seltene Zubehör wurde für 144.600 Euro verkauft.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Ricarda Szola

Ricarda Szola gehört bereits seit 2003 zum Team der fotoMAGAZIN Redaktion. Die Medienfachwirtin hat jahrelange Erfahrungen im Agentur-, TV- und Verlagswesen. Sie verantwortet u. a. die Lesergalerie, koordiniert Wettbewerbe und Aktionen und ist beteiligt an der Gestaltung des Online-Auftritts.