Eine neue Generation

Labortest: Weitwinkelzooms von Canon, Pentax und Sigma
12.03.2010

Wer heute etwas gehobener fotografieren will, schließt an seine Spiegelreflex ein modernes Weitwinkelzoom als Allroundobjektiv an. Wir haben drei neue Vertreter dieser Zooms für Spiegelreflexen mit Halbformat­sensor getestet

Zu den großen Trends im Objektivbau gehört das Verlagern des Brennweitenbereichs von Standardzooms zum Weitwinkel hin – neben immer weiter gespreizten Brennweitenbereichen und den Superweitwinkelzooms (siehe auch Test in fotoMAGAZIN 3/10). Bei den Standardzooms, die oft als Kitobjektiv zur Spiegelreflexkamera angeboten werden, rückt die Anfangsbrennweite zunehmend in Richtung kräftiges Weitwinkel. Begannen die Zooms früherer Zeiten bei 35 mm und reichten bis 70 oder 80 mm, wurden sie peu à peu durch Objektive mit 28 mm Anfangsbrennweite ersetzt. Die nächste Stufe waren 24 mm, bevor sich die digitalen Spiegelreflexkameras mit Sensor in APS-C-Größe etablierten, eine neuartige Klasse „Digitalobjektive“ geschaffen wurde und die Umrechnung der Brennweitenangaben auf gewohnte Kleinbildmaße für eine gewisse Undurchsichtigkeit sorgte. Nicht zuletzt beschert der Crop- oder Kleinbild-Brennweitenfaktor, der zudem noch von Kamerahersteller zu Kamerahersteller leicht unterschiedlich ist, bei der Umrechnung auf gewohnte Kleinbild-Brennweiten seltsam krumme Werte. Um die Unübersichtlichkeit noch zu toppen,...

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Lars Theiß
Über den Autor
Lars Theiß

Unser Technikredakteur Lars Theiß kümmert sich vorwiegend um Tests und Praxisthemen rund um Kameras, Objektive und Zubehör. Seit 1995 arbeitet der besonders an naturfotografischen Themen interessierte Wahlhamburger beim fotoMAGAZIN. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören die Objektivtests, Secondhand-Themen und die fotoMAGAZIN-Spezialausgabe Einkaufsberater.