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Sony Cyber-shot- HX90
Sony Cyber-shot- HX90

Sony Cyber-shot HX90: kompakte Superzoomkamera mit elektronischem Sucher

Ab Juni erhältlich
14.04.2015

In zwei Varianten – mit und ohne GPS – ist die Kompaktkamera mit 30fach-Zoom im Frühsommer erhältlich. Die kleine Schwester WX500 bietet ähnliche Funktionen, kommt aber ohne Sucher aus. Wir hatten beide Kameras bereits in der Hand

Als die kleinste Kamera mit 30fach-Zoom und integriertem elektronischen Sucher preist Sony die beiden Modelle Cyber-shot HX90 (ca. 450 Euro) und HX90V (ca. 470 Euro) an. Vom GPS-Modul abgesehen sind sie identisch. Mit dem veränderten Gehäusedesign sehen sie äußerlich den RX100-Modellen mit 1-Zoll-Sensoren ähnlich. Im Gegensatz zu diesen nutzen sie aber einem kleinen rückseitig belichteten 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS-Sensor, dessen Auflösung gegenüber dem Vorgängermodell Cyber-shot HX60 von 20 auf 18 Megapixel reduziert wurde. Laut Sony soll die Bildqualität durch den neuen Sensor und den BIONZ-X-Bildprozessor besser geworden sein; so soll der Rauschfilter weniger destruktiv sein und mehr Details erhalten.

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Sony Cyber-shot HX90

Der OLED-Sucher springt auf Knopfdruck aus dem Gehäuse. Der Monitor mit 4:3-Seitenverhältnis ist groß

Mit Zeiss-Objektiv
Neu ist auch das Objektiv: Es zoomt wie bei der HX60 30fach, trägt nun aber das Zeiss-Label (Vario Sonnar T* 3,5-6,4/24-720 mm beim Kleinbild). Einige Kamerafunktionen lassen sich mit einem Kontrollring am Objektiv steuern. Leistungsfähiger soll auch der Bildstabilisator sein, der nun auf fünf Achsen aktiv ist – zwei werden optisch mit einem beweglichen Linsenelemente im Objektiv kompensiert, drei digital.
Die wichtigste Neuerung ist der elektronische Sucher, der wie in der RX100 Mark III eine Ausklappbauweise hat: Auf Knopfdruck springt er aus dem Gehäuse und muss dann ein Stück nach vorne gezogen werden, um ein scharfes Bild anzuzeigen – diese Vorgehensweise ist etwas umständlich, hat aber den Vorteil, dass die gesamte Rückseite der Kamera für den kippbaren 3,0-Zoll-Monitor im 4:3-Format (921.000 Punkte) zur Verfügung steht. Der Sucher hinterließ bei unserm ersten Praxis-Check eine guten Eindruck: Er ist zwar nicht groß (0,2 Zoll), aber scharf (638.000 Punkte) und zeigt dank OLED-Bauweise keine Regenbogeneffekte beim Schwenken. Eine neue Optik im Sucher verbessert den Einblickwinkel.
Videos nimmt die Kamera mit voller HD-Auflösung und bis zu 60 Bildern/s im XAVC-S-Format auf (es wird eine SDXC-Speicherkarte benötigt). Auch Wi-Fi ist an Bord; für einen vereinfachten Verbindungsaufbau mit kompatiblen Smartphones ist ein NFC-Chip vorhanden.

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Sony Cyber-shot WX500

Die Cyber-shot WX500 ist in drei Farben erhältlich

WX500 ohne Sucher
Wer auf den Sucher verzichten kann, erhält mit der Cyber-shot WX500 ein preiswertes Schwestermodell (ca. 400 Euro) ohne Sucher, GPS und Kontrollring am Objektiv.

> weitere Informationen von Sony zur HX90

> weitere Informationen von Sony zur WX500

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.