Sony Alpha 5000 löst Nex-3N ab

07.01.2014

Mit der Alpha 5000 stellt Sony eine der kleinsten und leichtesten Systemkameras vor – und verabschiedet sich gleichzeitig vom Markennamen Nex.

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6/16-50 mm OSS lässt sich auch per Zoomhebel an der Kamera steuern

Die Alpha 5000 löst die Einsteiger-Systemkamera Nex-3N ab, Sony verzichtet aber, wie schon bei der größeren Alpha 3000, auf den Markennamen Nex. Laut Sony ist die Alpha 5000 die kleinste und leichteste Digitalkamera mit APS-C-Sensor, Wechselobjektiven, Blitz und integriertem Wi-Fi - sie misst ca. 110 x 63 x 36 mm und wiegt mit Akku, aber ohne Objektiv rund 269 Gramm. Der Bildsensor löst 20,1 Megapixel auf und wird durch den neusten Bildprozessor BIONZ X ergänzt, der erstmals in der Alpha 7 und 7R zum Einsatz kam. Er soll dreimal schneller sein als der bisherige Bildprozessor und unterstützt unter anderem eine Reduzierung der Beugungsunschärfe, die beim Abblenden entsteht. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 16.000. Serien nimmt die Alpha 5000 mit maximal 3,5 Bildern/s auf.

 

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Der Monitor hat Breitbildformat

Mit Klappmonitor

Der Monitor hat eine Diagonale von 3,0 Zoll (7,5 cm), stellt 460.800 Punkte dar und lässt sich um 180 Grad nach oben klappen, sodass er auch für Selbstportraits geeignet ist. Full-HD-Videos nimmt die Kamera im AVCHD-Format mit bis zu 50 Halbbildern/s auf. Wi-Fi und NFC hat Sony ebenfalls integriert. Über die Drahtlos-Verbindung lassen sich auch PlayMemories-Apps installieren. Neu ist beispielsweise die Zeitraffer 2.0-App für flexible Zeitraffer-Aufnahmen. Mit der Sync to Smartphone-App werden Bilder automatisch vom der Kamera auf Smartphone oder Tablet übertragen. Weitere Neuerungen sind die Ausgabe von 4K-Fotos über die HDMI-Schnittstelle und eine Zebra-Ansicht, die überbelichtete Bildbereiche schraffiert darstellt.

 

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Um bis zu 180 Grad lässt sich der Monitor schwenken

Zwei Kits

Die Alpha 5000 ist im Kit mit dem flachen Standardzoom 3,5-5,6/16-50 mm OSS für rund 500 Euro erhältlich. Das Doublezoom-Kit, zusätzlich mit dem jetzt auch in Schwarz erhältlichen Telezoom 4,5-6,3/55-210 mm OSS kostet rund 750 Euro.

 

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.