Solmeta Geotagger Pro 2 – GPS-Komfort für Nikon-Fotografen

27.01.2014

Der Solmeta Geotagger Pro 2 hat einen Akku, einen Funkauslöser und einen Timer.

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Der Pro 2 schreibt an einer Nikon die Ortskoordinaten in die Fotos und protokolliert die Wegpunkte im Speicher

Angeschlossen wird der Solmeta Geotagger Pro 2 ebenso wie andere Nikon-kompatible Geotagger an der Multifunktionsschnittstelle. Fixiert wird er dabei auf dem Blitzschuh, denn mit seinem magnetischen Kompass kann er die aktuelle Ausrichtung der Kamera in das vorhandene EXIF-Feld schreiben. Im Test funktionierte der Kompass recht zuverlässig allerdings nur im Quer- und nicht im Hochformat. Der Geotagger hat einen eingebauten Akku, der über eine USB-Buchse geladen wird. Man hat so jederzeit die aktuelle Position, sobald man die Kamera einschaltet. Befindet man sich in einem Gebäude, so greift der Pro 2 auf die letzte bekannte Position zurück. Er hat einen zwei GB großen Speicher, in den er die Wegpunkte beim Fotografieren als Tracks im NMEA-Format speichert. Dass Solmeta das NMEA-Format nutzt und die Dateien die Endung TXT tragen, sorgt für unnötige Konvertierungsarbeit. Gut haben dagegen der mitgelieferte Funkauslöser (zweistufig) und der programmierbare Timer gefallen.    Markus Linden

Fazit: Der nicht ganz billige Geotagger Pro 2 überzeugt mit seiner Funktionsvielfalt und hebt das Geotagging auf eine neue Stufe. Das Speicherformat sollte überarbeitet werden.   

Solmeta Geotagger Pro 2

 

Vertrieb/Info: MBK punktgenau, www.gps-camera.eu
Preis: ca. 279
Kameras: Nikon ab D200 bis D4 und D3100 bis D7100

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Markus Linden
Über den Autor
Markus Linden

Markus Linden hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er schreibt on- und offline über Fotografie und Fotografen, organisiert Fotowettbewerbe und fotografiert selbst leidenschaftlich gerne. Dem fotoMAGAZIN ist er seit 2003 zunächst als Redakteur und jetzt als freier Mitarbeiter verbunden.