sm-g925f_026_combination-1_green_emeraldgross.jpg

Galaxy S6 Edge von Samsung
Galaxy S6 Edge von Samsung
© Samsung

MWC: Highlights von HTC, Samsung und Sony

Smartphones für Fotografen
02.03.2015

In Barcelona trifft sich die Mobilfunkbranche zur wichtigsten Messe und zeigt seine Neuheiten. Zwischenbilanz am ersten Messetag

Auf dem heute gestarteten Mobile World Congress (MWC) in Barcelona/Spanien stellen traditionell viele Hersteller (außer Apple) ihre neuen Smartphones, Tablets, Smart Watches und anderes vor. Zu den aus fotografischer Sicht interessantesten Produkten zählen bislang das Samsung Galaxy S6 und S6 Edge, das HTC One M9 und das Sony Xperia M4 Aqua.

sm-g920f_026_combination-1_blue_topaz_cut.jpg

Galaxy S6 von Samsung in blue topaz

Galaxy S6 von Samsung in blue topaz

© Samsung

Die sehr ähnlich ausgestatteten Galaxy S6 und S6 Edge von Samsung besitzen einen – im Vergleich zum S5 – wertigeren Metallrahmen rund um das Gehäuse und ein sehr helles  5,1-Zoll-Super-AMOLED-Display mit Quad-HD-Auflösung. Das Edge verfügt über gekrümmte Displays an den Längsseiten für zusätzliche Informationen oder beispielsweise Bedienelemente im Fotomodus. Front- und Rückkamera haben jeweils eine hohe Anfangsöffnung von f/1,9 und lösen 5 bzw. 16 Megapixel auf.

Die neue Funktion „Quick Launch“ (Doppelklick auf Home-Taste) soll das Wechseln von jeder beliebigen aktiven Ansicht in den Fotomodus innerhalb von 0,7 Sekunden ermöglichen. Zu den zahlreichen Fotofunktionen gehören ein optischer Bildstabilisator, Auto-Echtzeit-High-Dynamic-Range (HDR) und ein Infrarot-unterstützter Weißabgleich.
Für Vielfotografierer und -filmer ist es möglicherweise wichtig zu wissen, dass das S6 und das S6 Edge kein Speicherkartenfach besitzen, sondern alle Daten im internen Speicher abgelegt werden müssen – oder in einer Cloud. Im Gegensatz zu den Vorgängern der S-Reihe hat das neue Flaggschiff-Duo ebenfalls einen fest verbauten – jedoch kabellos aufladbaren – Akku. In diesen Punkten nähert sich Samsung den Apple iPhones an, allerdings auch bei den bislang kolportierten Preisen: In den Speicher-Varianten 32 GB, 64 GB und 128 GB soll das Galaxy S6 699, 799 und 899 Euro kosten, das S6 Edge 849, 949 und 1049 Euro.

Beim jüngsten Flaggschiff von HTC handelt es sich um das One M9, das sein metallisches Design weitgehend beibehalten hat und ein Display mit 5 Zoll und Full-HD-Auflösung besitzt. Es verfügt über 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Speicherkapazität, die per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden kann. Bei der Hauptkamera hat sich HTC von den UltraPixeln verabschiedet; die Technik mit den wenigen, dafür größeren Pixeln wird nur bei der Frontkamera mit BSI-Sensor, Lichtstärke f/2,0 und 26,8-mm-Objektiv eingesetzt.
Die „richtige“ Kamera löst 20 Megapixel mit einem rückwärtig illuminierten (BSI-)Sensor auf, hat ein 2,2/27,8-mm-Objektiv und nimmt Videos mit 4K auf. Einige neue Bearbeitungseffekte sollen jeder Aufnahme einen künstlerischen Touch geben. Die App „HTC Zoe“ bearbeitet Bilder automatisch, hinterlegt sie mit Musik und gibt Freunden und Familie die Möglichkeit, die Kollektion durch eigene Bilder zu ergänzen.
Das HTC One M9 wird in Deutschland ab dem 31. März in den Farben Gold on Silver und Gun-metal Gray zu einer UVP von 749 Euro erscheinen.

Als Mittelklassemodell ohne Kompromisse ordnet Sony sein neues Xperia M4 Aqua ein. Es wird ab Ende des zweiten Quartals in den Farben Weiß, Schwarz und Koralle für 279 Euro (UVP) erhältlich sein. Neben der Weitwinkel-Frontkamera mit 5 Megapixeln besitzt das M4 eine 13 Megapixel-Kamera mit lichtempfindlichem Exmor-RS-Sensor auf der Rückseite sowie einen Kamera-Auslöser. Wie mehrere andere Sony-Smartphones und -Tablets auch, ist das M4 Aqua vor Witterungseinflüssen geschützt. Seine IP65/68-Zertifizierung bescheinigt ihm Staubdichtigkeit und Schutz gegen dauerndes Untertauchen (1,5 m für 30 min) und Strahlwasser (Düse). Dennoch kann der Speicher durch microSD-Karten erweitert werden. Das Display ist 5,2 Zoll groß.

Als Zwischenfazit zum MWC kann man sagen, aus fotografischer Sicht zeigen die Neuheiten eher Evolution als Revolution.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Lars Theiß
Über den Autor
Lars Theiß

Unser Redakteur Lars Theiß kümmert sich vorwiegend um Tests und Praxisthemen rund um Kameras, Objektive und Zubehör. Seit 1995 arbeitet der besonders an naturfotografischen Themen interessierte Wahlhamburger beim fotoMAGAZIN. Zu seinen weiteren Aufgabenbereichen gehören die Objektivtests, Secondhand-Themen und die fotoMAGAZIN-Spezialausgabe Einkaufsberater.