Pentax X-5: Superzoomer im SLR-Gewand

23.08.2012

Auf den ersten Blick sieht die neuste Pentax aus wie eine Spiegelreflex. Tatsächlich ist es aber eine Bridgekamera mit 26fachem Zoomobjektiv.

Das Gehäuse der Pentax X-5 ist dem SLR-Flaggschiff K-5 nachempfunden und integriert ein 26faches Zoom-Objektiv mit einer kleinbildäqivalenten Brennweite von 22,3 bis 580 mm (Lichtstärke: 3,1-5,9). Durch den enormen Weitwinkel eröffnen sich ungewöhnliche Perspektiven. Im Super-Makro-Modus kommt der Fotograf mit der X-5 bis auf einen Zentimeter an das Motiv heran.

Der Fotograf kann die Belichtungsparameter manuell einstellen, eine Programmautomatik nutzen oder der automatischen Motivprogrammwahl die Arbeit überlassen. Die Pentax X-5 zeichnet auf einen bildstabilisierten 16-Megapixel-Sensor in BSI-CMOS-Bausweise auf und kann auf Empfindlichkeiten von ISO 100 bis 6400 eingestellt werden. Sie bietet vor und nach der Aufnahme zahlreiche Kreativmodi und Motivfilter an (darunter auch einen HDR-, Panorama- und einen Miniaturmodus). Videos zeichnet die X-5 in Full-HD-Qualität im H-264-Format auf (1080p, 30 Bilder/s). Zeitraffer-Aufnahmen und Zeitlupen-Filmchen sind in VGA-Auflösung ebenfalls möglich.

Der Monitor der Pentax misst 7,6 cm in der Diagonalen und ist um 90° nach oben und 60° nach unten kippbar. Darüber hinaus steht ein elektronischer Sucher mit 230.000 Bildpunkten zur Verfügung. Die als Reisekamera ausgelegte X-5 bezieht Strom aus handelsüblichen Mignon-Rundzellen (Größe AA). Dabei sind Alkaline-Batterien ebenso wie NiMH-Akkus und Lithium-Zellen geeignet. Letztere führen zur höchsten Bildausbeute (ca. 950 Bilder statt rund 330 Fotos mit Alkaline-Batterien).

Die Pentax X-5 wird ab September zu einem Preis von rund 280 Euro erhältlich sein.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
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tamar.stern