Pentax K-S1: kleine SLR mit neuem Design

28.08.2014

Mit ungewöhnlichen Design-Elementen und zwölf Farbvarianten fällt Ricohs neue Einsteiger-SLR Pentax K-S1 ins Auge

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5 mm und wiegt 558 Gramm (mit Akku)

Die in zahlreichen Farben erhältlich K-S1 kommt in einem sehr kompakten Kunststoffgehäuse und bringt einige ungewöhnliche Bedienelemente mit. So befinden sich am Handgriff fünf LEDs. Wenn sie grün leuchten ist die Kamera am Fotomodus, rot signalisiert dagegen den Videomodus. Außerdem sollen sie Auskunft über die Anzahl der von der Automatik erkannten Gesichter geben. Das zentrale Einstellrad mit den Belichtungsprogrammen hat Ricoh auf die Rückseite rund um den Vier-Wege-Controller angeordnet. Ungewöhnlich ist die aktivierbare Beleuchtung. Besonders bedienfreundlich soll auch das Menü auf dem 3,0-Zoll-Monitor (921.000 Punkte) sein, über das sich die wichtigsten Funktionen steuern lassen. Beim Sucher setzt Pentax auf ein Glasprisma mit 100 Prozent Bildabdeckung und ungewöhnlich hoher Vergrößerung (0,95x).

 

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Die Beleuchtung des Einstellrads lässt sich ein- und ausschalten

20 Megapixel ohne Tiefpassfilter

Der CMOS-Bildsensor hat 20,1 Megapixel und kommt für eine optimale Auflösung ohne Tiefpassfilter aus. Drohende Moirés soll die Kamera durch einen zuschaltbaren AA-Simulator reduzieren können: Dabei wird der Sensor in leichte Vibrationen versetzt um eine minimale Unschärfe zu erzeugen. Zur der Bildstabilisierung soll der bewegliche Sensor 3,5 Blendenstufen kompensieren. Beim AF-Modul handelt es sich um das bekannt SAFOX IX+ mit elf Messfeldern, davon neun Kreuzsensoren. Die kürzeste Belichtungszeit liegt bei 1/6000s, Serien schießt die K-S1 mit bis zu 5,4 Bildern/s (20 JPEGs oder 5 Raws in Folge). Weitere Funktionen sind Full-HD-Video (30, 25, 24 B/s), zahlreiche Motivprogramme und Effektfilter, ein in die Kamera integrierter Raw-Konverter und die Kompatibilität zur Pentax Flu Card für die drahtlose Bildübertragung und Fernsteuerung. Der Akku soll Strom für 480 Aufnahmen liefern.

Die Pentax K-S1 soll ab September für rund 700 Euro mit dem Kitobjektiv 3,5-5,6/18-55 mm in zwölf Farben erhältlich sein.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.