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Panasonic Lumix G70
In Deutschland heißt Panasonics Neue Lumix G70, in anderen Ländern Lumix G7

Panasonic Lumix G70 mit 4K und verbessertem Autofokus

Ab Ende Juni erhältlich
18.05.2015

Neben dem 4K-Modus bringt die Nachfolgerin der Lumix G6 zahlreiche weitere Verbesserungen mit

4K-Videos (3840 x 2160 Pixel) nimmt die Neue mit 25 oder 24 Bildern/s und einer maximalen Datenrate von 100 MBit/s auf. Bei Full-HD (1920 x 1080 Pixel) bringt sie es auf 50 Bilder/s und bis zu 28 MBit/s. Speziell für fotografische Zwecke bringt die Lumix einen „4K Foto“-Modus mit, in dem sie 4K-Serien mit 30 Bildern/s aufnimmt, aus denen ein Standbild mit 8 Megapixeln extrahiert werden kann.

Im Modus „4K-Preburst“ nimmt die Kamera zunächst in einen Zwischenspeicher auf und speichert nach dem Drücken des Auslösers 30 Bilder vor und 30 Bilder nach dem Auslösen auf der Speicherkarte. Für die Tonaufzeichnung existiert ein Anschluss für ein externes Mikrofon.
Der Bildsensor hat wie in allen aktuellen Micro-Four-Thirds-Kameras 16 Megapixel, dank neuem Bildprozessor (Venus Engine mit Quad-Core-Prozessor) soll die Bildqualität aber besser geworden sein - die Empfindlichkeit reicht von ISO 200 bis 25.600 (erweiterbar auf ISO 100).

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Panasonic Lumix G70

Panasonic Lumix G70 in der silber-schwarzen Variante. Zahlreiche Funktionsknöpfe erleichtern die schnelle Bedienung

Verbesserter AF
Deutlich verbessert hat Panasonic auch den Autofokus. Er nutzt jetzt wie in der Lumix GH4 das DFD-Verfahren (Depth from Defocus), und kann so anhand von zwei defokussierten Bildern den Abstand zum Motiv berechnen. Vor allem bei langen Brennweiten soll die Fokussierung auf diese Weise schneller erfolgen.

Der AF ist nun außerdem bis -4 EV empfindlich, kann auf noch kleinere Motive, wie einzelne Sterne am Nachthimmel, scharfstellen und bringt eine Augenerkennung mit. Die Tracking-Performance will Panasonic sogar um 200 Prozent gesteigert haben. Im Serienmodus nimmt die Lumix G70 8 Bilder/s auf, mit AF-Nachführung immerhin noch mit 6 B/s.

Hochauflösender Sucher
Fortschritte gibt es auch beim OLED-Sucher: Panasonic hat die Auflösung von 1,44 auf 2,4 Millionen Punkte angehoben, der darstellbare Kontrast liegt 10.000:1. Die Vergrößerung beträgt nach wie vor 1,4x (im Verglich zum Kleinbild 0,7x). Der vollbewegliche 3,0-Zoll-Touchscreen-Monitor bringt es auf eine Auflösung von 1,04 Millionen Punkten.

Der mechanische Verschluss der Lumix G70 schafft wie gehabt 1/4000 s, Panasonic hat aber zusätzlich einen elektronischen Verschluss integriert, der es auf 1/16.000 s bringt und ein komplett lautloses Auslösen ermöglicht. Weitere Funktionen sind Wi-Fi, die Kompatibilität mit UHS-II-Speicherkarten, ein verbesserter 360-Grad-Schwenkpanorama-Modus, Fokus-Peaking und eine elektronische 3D-Wasserwaage.

Die Lumix G70 ist in Deutschland in den Farben Schwarz oder Schwarz-silber ab Ende Juni erhältlich. Der UVP liegt bei 699 Euro, bzw. 799 Euro mit dem G Vario 3,5-5,6/14-42 mm OIS. Preise für weitere Kits stehen noch nicht fest. Außerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die Kamera übrigens als Lumix G7 verkauft

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.