Olympus Pen E-PL7: preiswerte Micro-Four-Thirds-Kamera im ersten Test

28.08.2014

Rund 400 Euro verlangt Olympus für die Micro-Four-Thirds-Kamera Pen E-PL7. Wir konnten bereits ein Vorserienmodell einem ersten Praxistest unterziehen

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Der Monitor lässt sich nach unten in die Selfie-Position kippen. Beim Einsatz vom Stativ wäre ein nach oben kippbarer Monitor besser

Wie die Vorgängerin E-PL5 ist auch die neue Pen sehr kompakt. Ein elektronischer Sucher ist nicht integriert, lässt sich aber über den Accessory-Port nachrüsten. Neu ist, dass sich der 3,0-Zoll-Monitor nach unten in die Selbstportrait-Position kippen lässt  die Kamera kann dann per Touchscreen ausgelöst werden. Die Auflösung des Monitors hat Olympus von 460.000 auf 1,04 Mio. Punkte verbessert. Ein Blitz ist weiterhin nicht eingebaut, allerdings liefert Olympus einen kleinen Lichtspender zum Aufstecken mit.

 

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Über den Accessory-Port unter dem Blitzschuh lässt sich auch ein elektronischer Aufstecksucher anschließen

Mit Wi-Fi

Die sonstigen inneren Werte entsprechen denen der OM-D E-M10. So kommt der 16-Megapixel-Sensor für eine optimale Schärfe ohne Tiefpassfilter aus und der Bildprozessor stammt aus der aktuellen True-Pic-VII-Generation. Er beherrscht beispielsweise eine Farbsaumkorrektur und ISO-Werte bis 25.600. Ein Wi-Fi-Modul hat Olympus bereits eingebaut es erlaubt auch die Fernsteuerung der Kamera per Smartphone-App. Weitere aus der E-M10 bekannte Funktionen sind die Live-View-Vorschau bei Langzeitbelichtungen, Kantenmarkierung bei der manuellen Fokussierung (Peaking), HDR für Aufnahmen mit großem Belichtungsumfang, Intervallaufnahmen und eine Autofokus-Augenerkennung. Die Art-Filter hat Olympus um zwei neue (Vintage und Partielle Farbe) auf jetzt 14 erweitert.

 

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Die Kipppositionen des Monitors

Serien mt 8 Bildern/s

Serien schießt die Pen mit 8 Bildern/s und hält diese Frequenz für rund 100 JPEGs und 19 Raws in Folge durch, bevor die Geschwindigkeit nachlässt. Selbst bei aktiviertem Nachführ-AF wurde sie in unserem Test kaum langsamer. Die Bildqualität liegt erwartungsgemäß auf dem sehr guten Niveau der E-M10 (siehe Link zu Testbildern und Galerie). Videos nimmt die Pen mit voller HD-Auflösung und 30 Bildern/s auf.
Die Pen E-PL7 ist ab Ende September für rund 400 Euro in den Farben Weiß, Silber und Schwarz erhältlich. Mit dem kleinen Kitobjektiv 3,5-5,6/1442 mm EZ mit Zoommotor werden rund 600 Euro fällig. Für ca. 500 Euro gibt es das Kit mit dem größeren 3,5-5,6/14-42 mm II R.

Erste Testbilder

Wi konnten bereits Testbilder mit einem Vorserienmodell aufnahmen. Unseren visuellen Testaufbau in allen ISO-Stufen können Sie sich wie immer als ZIP-Archiv herunterladen. Weitere Bilder gibt es in der Galerie.

> Testbilder in allen ISO-Stufen

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.