Nikon D60 mit Sensorreinigung

Nikon hat seine 10-Megapixel-SLR D40x weiter entwickelt
29.01.2008

Die ab Ende Februar erhältliche D60 bringt jetzt eine Sensorreinigungsfunktion und zahlreiche weitere Verbesserungen mit

D60_R710_front34l_l.jpg

Nikon D60

Die D60 benötigt für den Autofokusbetrieb Objektive mit Motor

© Nikon

Äußerlich unterscheidet sich die D60 nicht von ihrer Vorgängerin. Lediglich das Gewicht hat sich minimal um 20 Gramm erhöht. Der Grund hierfür dürfte der Reinigungsmechanismus sein, der zum einen versucht, eine Staubablagerung auf dem CCD zu vermeiden, indem der Luftstrom entsprechend gelenkt wird (Airflow Control System), und zum anderen das Tiefpassfilter vor dem Sensor in Vibration versetzt, um den Staub abzuschütteln. Neu ist auch der Augensensor am Sucher, der die Infoanzeige auf dem Rückseitenmonitor bei Näherungen ausschaltet, um einen störenden Lichteinfall zu vermeiden. Die Infoanzeige wird nun außerdem automatisch bei der Drehung der Kamera von horizontal auf vertikal umgeschaltet.

Neu gegenüber der D40x ist auch das bereits aus den Profimodellen D300 und D3 bekannte, vor der Aufnahme aktivierbare Active-D-Lighting, das durch eine Kombination aus Belichtungskorrektur und Schattenaufhellung für eine bessere Zeichnung in Lichtern und Schatten sorgt. Weiterhin hat Nikon die Bildbearbeitungsmöglichkeiten in der Kamera erweitert. So ist nun eine RAW-Konvertierung möglich, Spitzlichter lassen sich mit Sterneffekten versehen, einzelne Farben gezielt intensivieren, Bilder mit einem Befehl für die Druckausgabe optimieren und Daumenkino-Animationen aus mehreren Fotos erstellen.
Keine Änderungen gibt es beim 3-Feld-Autofokus, dem Serienbildmodus (3 Bilder/s), der Empfindlichkeit (ISO 100 bis 1600, Sonderfunktion ISO 3200) und der Objektivkompatibilität nach wie vor setzt der Autofokusbetrieb Objektive mit eigenem Motor voraus bei Nikon AF-S und AF-I. Im Kit mit dem neuen optisch stabilisierten AF-S DX 3,5-5,6/18-55 mm G VR kostet die Kamera rund 760 Euro. Im März soll außerdem ein Double-Zoom-Kit mit dem AF-S DX VR 4-5,6/55-200 mm G ED für ca. 970 Euro erhältlich sein.

DX_16_85_VR_l.jpg

Nikkor 3,5-5,6/16-85 mm G ED VR

Das Nikkor 3,5-5,6/16-85 mm G ED VR kostet ca. 680 Euro

Neue Objektive
Passend zur D40(x) und D60 stellt Nikon zwei neue AF-S-Objektive mit Ultraschallmotor vor. Einen großen Brennweitenbereich deckt das AF-S DX 3,5-5,6/16-85 mm G ED VR ab im Vergleich zum Kleinbild entspricht der Bildwinkel dem eines 24-127,5 mm-Objektives. Der Bildstabilisator VR III soll bis zu vier Blendenstufen kompensieren, die Naheinstellgrenze beträgt 38 cm. Das Zoom ist ab Mitte Februar für rund 680 Euro im Handel. Jetzt ebenfalls mit Ultraschallmotor ausgestattet und damit an der D60 im AF-Modus nutzbar ist das AF-S Micro Nikkor 2,8/60 mm G ED mit 18,5 cm Naheinstellgrenze, das ab Mitte März für rund 590 Euro zu haben sein soll. Ohne AF-Motor kommt das Tilt- und Shift-Spezialobjektiv PC-E 3,5/24 mm D ED aus, das ab Mitte Februar für rund 2080 Euro erhältlich ist. Zwei weitere Tilt- und Shiftobjektive (2,8/45 und 2,8/85 mm) befinden sich bei Nikon zurzeit in der Entwicklung.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
fotoMAGAZIN

1949 erschien die erste Ausgabe der ersten Fotozeitschrift im deutschsprachigen Raum. Seither begleiten wir die Fotogeschichte. Unsere Kamera- und Objektivtests unter Labor- und Praxisbedingungen helfen Einsteigern und Profis seit jeher bei der Kaufentscheidung. Mancher Fotograf wurde von uns entdeckt. Und seit Steven J. Sasson 1975 für Kodak die erste Digitalkamera entwickelte, haben wir die digitale Fotografie auf dem Schirm. Unsere Fotoexpertise ist Ihr Vorteil.

Artikel unter dieser Autorenzeile sind Gemeinschaftsprojekte der Redaktion.