Sony stellt Bridgekamera RX10 III vor

Ab April für 1600 Euro
29.03.2016

Die Highend-Kompaktkamera mit 4K-Video zoomt nun 25fach

Nicht einmal zehn Monate nach der Vorstellung der RX10 II hat Sony heute bereits die RX10 III angekündigt. Die wesentliche Neuerung ist das Objektiv, das nun statt 8,3fach (2,8/24-200 mm beim Kleinbild) 25fach zoomt (24-600 mm). Trotzdem ist es Sony gelungen, die Lichtstärke im Weitwinkel zu verbessern (f/2,4) und im Tele nicht allzu stark abfallen zu lassen (f/4). Die Naheinstellgrenze liegt bei drei Zentimetern, bzw. 72 cm im Telebereich. Der Bildstabilisator soll 4,5 Blendenstufen kompensieren.

Schneller 1-Zoll-Sensor

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Sony RX10 III

Feature der RX10 III in der Übersicht

Sony

Sony nutzt wie schon bei der RX10 II und der kleineren RX100 IV einen „Stacked CMOS“-Sensor im 1-Zoll-Format (13,2 x 8,8 mm) mit 20 Megapixeln und mit integrierten DRAM-Speicher, der sich durch seine hohe Geschwindigkeit auszeichnet. So sind Serien mit 14 Bildern/s möglich – allerdings ohne AE/AF-Nachführung; mit AF liegt die Serienbildrate bei 5 B/s.

4K-Videos (3840 x 2160 Pixel) gelingen mit 30 Bildern/s, Full-HD-Filme mit bis zu 60 B/s. Als Format kommt XAVC-S mit bis zu 100 MBit/s zum Einsatz. Profis sprechen Funktionen wie SLog2-Gamma und die unkomprimierte Ausgabe von Video auf externen Rekordern an. Zeitlupen nimmt die Kamera in Full-HD sogar mit 250 B/s und in HD mit 500 Bildern/s. Eine Option mit 1000 Bildern/s steht ebenfalls zur Verfügung. Hier macht Sony bisher keine Angaben zur Auflösung – bei der RX10 II beträgt sie 800 x 270 Pixel.

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Sony RX10 III

Die Sony RX10 III nimmt 4K-Video auf

Sony

Wie gehabt steht einen kürzeste Verschlusszeit von 1/32.000 s mit elektronischen Verschluss zur Verfügung; Rolling-Shutter-Effekte sollen minimiert worden sein. Der E-Verschluss erlaubt auch das lautlose Auslösen.

Bedienung mit Objektvringen

Bedienen lässt sich die neue Kamera unter anderem mit drei Ringen am Objektiv für Zoom, Fokus und Blende. Ein Zoom-Assistent hilft beim Finden des Motivs im Telebereich, indem kurzzeitig raus und dann wieder reingezoomt wird. Der OLED-Sucher ist laut Sony etwas größer geworden und  hat nun eine Vergrößerung von 0,7x, die Auflösung beträgt wie bei der Vorgängerin 2,4 Mio. Punkte. Der Rückseitenmonitor hat nach wie vor eine Diagonale von 7,5 cm und eine Auflösung von 1,228 Mio. Punkten. Er lässt sich um 107 Grad nach oben und 42 Grad nach unten kippen. Das Gehäuse ist gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt.

Die RX10 III ist in Deutschland ab April für 1600 Euro erhältlich.

> weitere Informationen von Sony

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Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.