Sony RX100 V schießt 24 Bilder/s

Ab November für 1200 Euro erhältlich
06.10.2016

Neben der Systemkamera Alpha 6500 hat Sony heute auch die Highend-Kompaktkamera RX100 V vorgestellt. Sie ist noch einmal deutlich schneller geworden

sony_rx100v_side_02.jpg

Sony RX100 V

Sucher und Blitz springen bei Bedarf aus dem Gehäuse heraus

© Sony

Die RX100 V ist wie die RX100 IV vom Sommer 2015 mit einem lichtstarken 2,9fach-Zoom (1,8-2,8/24-70 mm beim Kleinbild) ausgestattet. Wie bei allen Modellen der RX100-Serie kommt ein 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln  zum Einsatz. Schon aus der RX100 IV und RX10 III ist die Integration eines DRAM-Speichers bekannt – Sony spricht von einem „Stacked Exmor RS CMOS“, der für eine besonders hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit sorgt. So lassen sich beispielsweise 4K-Videos mit 25 Bildern/s und Zeitlupen in voller HD-Auflösung mit 120 Bildern/s aufnehmen. Die Länge der Zeitlupe wurde verdoppelt. Zusätzlich hat Sony wie schon bei der auf der photokina vorgestellten Alpha 99 II und der heute vorgestellten Alpha 6500  einen „Front End LSI“ integriert, der die Verarbeitungsgeschwindigkeit weiter anheben soll.

rx100v_von_sony_08.jpg

Sony RX100 V

Für Über-Kopf-Aufnahmen kann der Monitor auch nach unten geklappt werden

Bild: Sony

Neuer Autofokus

Neu ist der auf dem Bildsensor integrierte Phasen-AF mit 315 Autofokuspunkten, die 65 Prozent des Bildes abdecken, weitere Bereiche werden vom Kontrast-AF abgedeckt. Der neue Hybrid-AF ermöglicht laut Sony Serien mit 24 Bildern/s und AF-Nachführung bei voller 20-Megapixel-Auflösung. Die Dunkelphase zwischen den Bildern soll auf ein Minimum reduziert worden sein, damit der Fotograf das Motiv nicht aus den Augen verliert. Der Autofokus bringt neben einer Gesichts- auch eine Augenerkennung mit.

rx100v_von_sony_09.jpg

Sony RX100 V

Am Objektiv steht ein Einstellring zur Verfügung

Bild: Sony

Lautloses Auslösen

Wie die RX100 IV bringt die RX100 V zusätzlich zum mechanischen Verschluss (1/2000 s) einen schnellen elektronischen Verschluss mit, der 1/32.000 s ermöglicht und den Rolling-Shutter-Effekt auf ein Minimum reduzieren soll. Dank elektronischem Verschluss ist auch ein lautloses Auslösen möglich. Der Monitor (3,0 Zoll, 1,23 Mio. Punkte) lässt sich wie gehabt nach oben und unten kippen. Der OLED-Sucher springt bei Bedarf aus dem Gehäuse raus; er löst 2,4 Mio. Punkte auf. Weitere Merknale der RX100 V sind Wi-Fi, die Erweiterung durch PlayMemories-Apps und die neue Möglichkeit 8-Megapixel-Standbilder aus dem 4K-Video zu speichern.

Die Sony RX100 V ist ab November für ca. 1200 Euro erhältlich.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.