PowerShot G7 X Mark II: erste Canon-Kamera mit DIGIC-7-Prozessor

Ab Mai für 685 Euro erhältlich
18.02.2016

Der neue DIGIC-Prozessor bringt die zweite G7 X-Generation auf Trapp. Unter anderem sind nun selbst im Raw-Format 8 Bilder/s möglich

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Canon PowerShot G7 X Mark II

Der Monitor lässt sich um 180 Grad nach oben in die Selfie-Position kippen oder um 45 Grad nach unten

Wie gehabt nutzt die PowerShot G7 X Mark II den aus der Vorgängerin und zahlreichen anderen Highend-Kompaktkameras von Canon, Sony und Panasonic bekannten 1-Zoll-Bildsensor (13,2 x 8,8 mm) mit 20 Megapixeln. Canon hat ihm nun allerdings den brandneuen DGIC-7-Bildprozessor zur Seite gestellt, der die Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich verbessern soll. So sind nun Serien mit 8 Bildern/s möglich (19 Raws oder 30 JPEGs in Folge). Mit Autofokusnachführung soll die Geschwindigkeit bei 5,4 Bildern/s liegen. Die Leistung bei der Erkennung und Nachführung von Gesichtern und bewegten Motiven will Canon ebenfalls deutlich gesteigert haben. Der neue Bildprozessor ermöglicht außerdem Funktionen, die aus der EOS-Serie bekannt sind, darunter eine automatische Belichtungsoptimierung und eine Korrektur von Beugungsunschärfe. Auch der Bildstabilisator profitiert von der gestiegenen Rechenleistung: Die „Dual-Sensing-IS“-Technologie wertet sowohl die Informationen des Gyrosensors aus als auch die des Bildsensors aus und erreicht so eine Kompensation von vier statt drei Blendenstufen. Erstmals bei einer PowerShot bringt die G7 X Mark II einen Raw-Konverter in der Kamera mit.

Keine Veränderungen gibt es beim Objektiv: Es zoomt witerhin 4,2fach und ist sehr lichtstark (1,8-2,8/24-100 mm entsprechend Kleinbild)

Klappmonitor und Objektivring

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Canon PowerShot G7 X Mark II

Mit eingefahrenem Objektiv ist die G7 X Mark II gut 42 mm flach

Der 3,0-Zoll-Monitor mit 1,04 Mio. Punkten lässt sich nach oben (180 Grad) und unten (45 Grad) klappen und  per Touch bedienen. Am Objektiv befindet sich ein Ring, der mit verschiedenen Funktionen belegt werden kann und je nach Einstellung stufenlos oder mit Einrastfunktion arbeitet. Videos nimmt die neue Kamera wie gehabt mit Full-HD-Auflösung und bis 60 Bildern/s auf. Auch Zeitrafferfilme sind mit Bildintervallen von 1 bis 30 Sekunden möglich. Die Auto-Level-Funktion sorgt in Zusammenarbeit mit der dynamischen Video-Bildstabilisierung für die automatische Horizontbegradigung.

Weiter Funktionen sind Wi-Fi mit NFC, Fokuspeaking, eine kürzeste Belictungszeit von 1/2000 s, ein zuschaltbarer ND-Filter und Szenenprogramme für Sternenaufnahmen.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.