Olympus Pen E-PL10 kommt nach Deutschland

20.11.2019

Die Mitte Oktober zunächst in Asien vorgestellte Micro-Four-Thirds-Kamera Pen E-PL10 kommt jetzt auch nach Deutschland. Die Neuerungen sind eher im Detail verborgen.

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Der eingebaute Ausklappblitz kann nun auch externe Blitze im Rahmen des RC-Systems steuern.

Der eingebaute Ausklappblitz kann nun auch externe Blitze im Rahmen des RC-Systems steuern.

Bild: Olympus

Die wichtigsten Eckpunkte sind bereits von der Pen E-PL9 aus dem Frühjahr 2018 bekannt (hier geht es zum Test). Hierzu gehören beispielsweise der 16-Megapixel-Sensor, der Klappmonitor (80 Grad nach oben, 180 Grad nach unten) mit Touchscreen, der Bildstabilisator (3,5 Blendenstufen), 4K-Video und der AP-Modus, der einen schnellen Zugriff auf fortgeschrittene Funktionen wie Mehrfachbelichtungen und Live-Composite gibt.

Besser blitzen mit der Pen E-PL10

Neu ist die Fine-Tuning-Möglichkeit bei den Art Filtern, mit der sich die Stärke des Effekts regulieren lässt. Das lautlose Auslösen ist nun außerdem in mehr Belichtungsprogrammen verfügbar. Kompatible entfesselte Blitze lassen sich im Rahmen des RC-Blitzsystems jetzt auch vom integrierten Blitz der Kamera steuern (bei der E-PL9 nur mit Aufsteckblitzen).

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Über das Moduswahlrad kann der Fotograf den AP-Modus anwählen, der einen direkten Zugriff auf Funktionen wie Mehrfachbelichtungen und Live Composite gibt.

Über das Moduswahlrad kann der Fotograf den AP-Modus anwählen, der einen direkten Zugriff auf Funktionen wie Mehrfachbelichtungen und Live Composite gibt.

Bild: Olympus

Neben 4K-Videos mit bis zu 30p beherrscht die neue Pen auch Zeitlupen mit 1280 x 720 Pixeln und bis zu 120 fps. Wie gehabt nimmt sie Serien mit 8,6 Bilder/s auf, mit AF-Nachführung sind es 4,8 Bilder/s. Die Kamera ist mit Bluetooth und Wi-Fi ausgestattet und lässt sich per Smartphone über die OI.Share-App steuern, die in der neuen Version Tutorials-Videos und Tipps für bessere Aufnahmen bietet.

Das kostet die Pen E-PL10

Die Pen E-PL10 ist in Weiß, Schwarz oder Braun für rund 600 Euro erhältlich, mit dem kleinen Kitobjektiv M.Zuiko Digital ED 3,5-5,6/14-42 mm EZ werden 100 Euro mehr fällig.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.