Nikon: vier Coolpix-Kompakte mit SnapBridge

Ab April erhältlich
23.02.2016

Mit neuen Namenskonventionen gehen die Coolpix A900, A300, B700 und B500 an den Start. Alle vier sind für die einfache Bildübertragung auf das Smartgerät per SnapBridge ausgelegt

Zukünftig lassen sich die Bridgekameras am B erkennen und die kleinen, schicken Kameras am A. Alle Neuen sind mit einem Bildstabilisator, Wi-Fi und SnapBridge ausgestattet. Diese neue Technologie basiert auf Bluetooth LE (Low Energy). Ist SnapBridge aktiviert, so überträgt die Kamera automatisch jedes aufgenommene Bild mit einer Auflösung von 2 Megapixeln auf ein Smartgerät. Der Vorteil gegenüber der Übertragung per Wi-Fi ist, dass nicht jedes Mal eine Verbindung aufgebaut werden muss, und das Smartgerät parallel mit einen WLAN-Netzwerk verbunden bleiben kann.

B wie Bridge

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Nikon Coolpix B700

Die Nikon Coolpix B700 besitzt den flexibelsten Monitor

Am leistungsstärksten ist die Coolpix B700, die ab April für rund 510 Euro erhältlich ist: Sie zoomt 60fach (3,3-6,5/24-1440 mm entsprechend Kleinbild) und ist mit einem 20-Megapixel-CMOS-Sensor ausgestattet (wie bei allen neuen Coolpix-Modellen im kleinen 1/2,3-Zoll-Format). Die Kamera besitzt einen Bildstabilisator, der 5 Lichtwertstufen kompensieren soll. Sowohl der neig- und drehbare 3,0-Zoll-Monitor als auch der Sucher haben eine Auflösung von 921.000 Punkten. Videos nimmt die Kamera mit 4K-Auflösung auf, Fotos auch im Raw-Format.

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Nikon Coolpix B500

Auch die Nikon Coolpix B500 gibt es in mehreren Farben

Nikon

Das zweite Bridgemodell mit Bildstabilisator ist die B500 (ca. 310 Euro). Sie zoomt 40fach (3-6,5/22,5-900 mm) und ist mit einem 16-Megapixel-CMOS ausgestattet. Die Kamera verzichtet auf den Sucher, der Monitor entspricht aber der B700. Die maximale Videoauflösung beträgt Full-HD. Eine Besonderheit ist die Stromversorgung durch vier AA-Zellen.

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Nikon Coolpix A900

Die Nikon Coolpix A900 hat einen Klappmonitor

Nikon

Die Coolpix A900 (ca. 460 Euro) zoomt trotz kompakter Abmessungen (113 x 66,5 x 39,9 mm) 35fach (3,4-6,9/24-840 mm). Auch sie nimmt 4K-Videos auf und besitzt einen neigbaren 3,0-Zoll-Monitor mit 921.000 Punkten.

Zum Einstiegspreis von 179 Euro bietet Nikon die Coolpix A300 an, die 8fach zoomt (3,7-6,6/25-200 mm) und einen 20-Megapixel-CCD-Sensor ihr eigen nennt. Bescheiden gibt sich hier der Monitor (2,7 Zoll, 230.000 Punkte).

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Journalist und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.