Nikon erweitert SnapBridge-App

Für Android und iOS
30.11.2017

Version 2.0 bringt zahlreiche Verbesserungen, darunter mehr Steuerungsmöglichkeiten und einen Stromsparmodus

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SnapBridge 2.0

Die Belichtungsparameter lassen sich nun per SnapBridge-App steuern

Bild: Nikon

Mit der neuen Version reagiert Nikon auf Kritik zahlreicher Anwender an der bisherigen SnapBridge-App und hat diese generalüberholt. So soll nun eine vollständige Fernsteuerung der mit SnapBridge ausgestatteten Kameras möglich sein: Zusätzlich zur Fokussierung und Auslösung lassen sich jetzt die Belichtungsbetriebsarten (P, A, S, M), Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur, ISO und Weißabglich steuern. Weiter hat Nikon die Stabilität verbessert, einen Energiesparmodus integriert und die Registrierung mehrerer Kameras ermöglicht. Die Änderungen im Detail:

Wesentliche Verbesserungen

(Originaltext Nikon)

1. Neues Bildschirmlayout und neue Menüstruktur für verbesserte Bedienbarkeit

Sowohl die Gestaltung der Bildschirmansicht als auch der Aufbau der Menüs wurden grundsätzlich und in vielfältiger Hinsicht überarbeitet. Dazu gehört eine Ansicht für den Verarbeitungsfortschritt, die eine Rückmeldung über den Stand eines Vorgangs bietet, beispielsweise während des Pairing-Prozesses oder beim Zuschalten einer Wi-Fi-Verbindung. Der Wechsel auf eine Wi-Fi-Verbindung kann nun auch unter iOS11 direkt in der SnapBridge-App durchgeführt werden.

2. Integrierte Anleitung für das erstmalige Pairing

Je nach Kamerakategorie bietet die App eine jeweils angepasste Anleitung. Jeder Schritt, der für den Kopplungsvorgang (»Pairing«) an Kamera und Smartgerät erforderlich ist, wird in Bild und Text erläutert. Auch wer noch nie zuvor eine Kamera mit einem Smartgerät gekoppelt hat, wird dabei keine Schwierigkeiten haben.

Zudem können nun bis zu fünf Kameras auf dem Smartgerät, auf dem die App installiert ist, registriert werden. Für Besitzer mehrerer SnapBridge-kompatibler Nikon-Kameras erleichtert dies das Hin- und Herwechseln zwischen ihren Kameras ungemein.

3. Geringerer Stromverbrauch, schnellere Abläufe, stabilere Verbindung

Die Stabilität der Verbindung zwischen Smartgerät und Kamera wurde für alle Funktionen verbessert, einschließlich der automatischen Bildübertragung. Darüber hinaus wurde die Anzeige von Bildern in SnapBridge beschleunigt, sowohl für Bilder, die mittels Auto-Download übertragen wurden, als auch für die Auswahl von Bildern auf der Kamera für den manuellen Download. Die App wurde zudem um einen Stromsparmodus erweitert. Er drosselt den Energiebedarf, wenn über einen längeren Zeitraum keine Verbindung zu einer Kamera besteht. Auch eine Einstelloption für die Genauigkeit, mit der Standortdaten erfasst werden, ist ein neues Feature von SnapBridge 2.0. Sie steuert wie häufig die Standortdaten ermittelt werden, und lässt dem Anwender so die Wahl zwischen einem geringerem Stromverbrauch und einer maximalen Präzision der Standortermittlung.

4. Mehr Flexibilität für Fernauslösungen

Beim Fernsteuern* einer DSLR ist es nun möglich, wichtige Kameraeinstellungen aus der SnapBridge-App heraus vorzunehmen und zu ändern. Das Live-View-Bild auf dem Display des Smartgeräts kann für die Kontrolle und Anpassung der Kameraeinstellungen verwendet werden und erlaubt dem Anwender vielseitige Einflussnahme bei der Aufnahme.

Einstellungen, die vorgenommen/geändert werden können

Belichtungssteuerung (P/S/A/M), Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich

* Eine Fernbedienung/Fernauslösung via SnapBridge ist nur mit solchen Kameras möglich, die mit Wi-Fi® ausgerüstet sind. Das Ändern von Einstellungen via SnapBridge ist zudem nur mit DSLR-Kameras möglich.

5. Optimiertes Zusammenspiel mit Nikons Foto-Cloud »NIKON IMAGE SPACE«

NIKON IMAGE SPACE hat in SnapBridge 2.0 seinen eigenen Tab erhalten. Dies macht die Verwendung von NIKON IMAGE SPACE einfacher denn je. Alle Fotos können nun automatisch auf NIKON IMAGE SPACE hochgeladen werden, egal ob diese automatisch während der Aufnahme oder nachträglich manuell an das Smartphone übertragen wurden. Dort können sie sehr einfach und komfortabel in Alben und Ordnern verwaltet, sortiert und mit anderen geteilt werden – entweder in der Nikon-Software »ViewNX-i«, per Web-Browser oder mit der separaten »NIKON IMAGE SPACE«-App.

Auch „Nikon Image Space“ erhielt gerade ein umfangreiches Update mit verbesserter Benutzeroberfläche und Funktionalität.

* Die Apps »SnapBridge« und »SnapBridge 360/170« unterscheiden sich in den verfügbaren Funktionen.

* Es können Geräte vom Typ iPhone®, iPad®, iPod touch® und Android™-Geräte verwendet werden, auf   denen SnapBridge installiert ist. Die App SnapBridge kann kostenlos aus dem App Store® und von Google Play™ heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Nikon-Website.

* Die in eine Kamera integrierten Wi-Fi®- und Bluetooth®-Funktionen sind nur dann wirksam, wenn die Kamera mit einem Smartgerät gekoppelt ist, auf dem SnapBridge installiert ist.

* Die Bluetooth®-Wortmarke und -Logos sind eingetragene Marken der Bluetooth SIG, Inc., und jegliche      erwendung solcher Marken durch Nikon und deren Tochtergesellschaften erfolgt unter Lizenz.

*  Die Rechte an anderen Marken und Markennamen liegen bei den jeweiligen Eigentümern.

*  Die Funktion dieser App wird nicht mit allen Geräten und Softwareversionen garantiert.

 

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.