Manfrotto-Neuheiten: sechs Stative und eine Tasche

Vom Videodreh bis zur nächsten Reise
07.04.2020

An Reisen ist zwar aktuell nicht unbedingt zu denken, doch auch für Aufnahmen zu Hause oder im Garten eigenen sich die neuen Stative von Manfrotto. Darüber hinaus hat der Zubehör-Hersteller die Kameratasche Manhattan Runner-50 auf den Markt gebracht.

emotional-image_manfrotto_fast-twin-leg_city_3.jpg

Manfrotto Fast Videostative

Die Manfrotto Fast Videostative sind durch verschiedene Adapter mit verschiedenen Kugelköpfen kompatibel, bieten Anschlussmöglichkeiten für Zubehör und gewährleisten eine hohe Verdrehsteifigkeit.

© Manfrotto

Manfrotto, der italienische Hersteller von Zubehör für Fotografie, Video und Filmproduktion, hat bei der Entwicklung der Fast Stative besonderen Wert auf die Minimierung der Aufbau- und Wartungszeiten gelegt. Die Stative sind als Einzelrohr- (Fast Single) beziehungsweise Doppelrohr-Ausführung (Fast Twin) erhältlich und insbesondere für Videoproduktionen gedacht. Ein schneller Aufbau sowie einfache Verstellungen sollen vor allem durch den sogenannten synchronisierten Schließmechanismen zwischen der oberen und der unteren Verriegelung möglich sein. Durch die patentierten Synchronverschlüsse kann das gesamte Stativbein mit einer Verriegelungsbewegung in der Höhe verstellt werden.

Bis zu 25 kg Nutzlast

video-tripods_manfrotto_645-ftt_mvttwinfa_open.jpg

645 Fast Twin Stativ

Das 645 Fast Twin Stativ hat ein Packmaß von 73 cm und lässt sich auf eine Maximalhöhe von 157 cm ausziehen.

© Manfrotto

Das 645 Fast Twin Stativ basiert auf einer einer Doppelrohr-Konstruktion und kann daher mit bis zu 25 kg belastet werden, eignet sich also auch für große Kamerasysteme. Um die Verwendung einer größeren Auswahl an Videoköpfen zu ermöglichen, ist das Stativ mit einer 2-in-1-Halbschale ausgestattet: einer Standard-100-mm-Halbschale und einem 75-mm-Adapter. Es wiegt 3,6 kg in der Carbon- und 3,9 kg in der Alu-Ausführung.

video-kit_manfrotto_single-fast_mvk608sngfc.jpg

Manfrotto 635 Fast Single Stativ

Das 635 Fast Single Stativ wiegt 3,5 kg bei einem Packmaß von 73,5 cm und einer maximalen Auszugshöhe von 171 cm.

© Manfrotto

Das 635 Fast Single Stativ verfügt hingegen über eine 75-mm-Halbschale und ist mit einem separat erhältlichen 60-mm-Halbschalen Adapter kompatibel. Darüber hinaus sind Easy Link-Anschlüsse mit 3/8-Zoll-Gewinde vorhanden, die sowohl Manfrotto Arme mit Anti-Rotation-System als auch Arme mit Arri Standard-Befestigungsstiften aufnehmen. Die maximale Nutzlast des 635 Fast Single Stativs beträgt dabei 20 kg.
Die Stative sind ab April erhältlich. Die Preise beginnen ab 665 Euro für das Alu Fast Doppelrohr-Stativ, 100/75 mm Halbschale und enden bei 2791 Euro für das 645 Carbon Fast Doppelrohr-Stativ und Videokopf 52.

Klein und leicht

Wie der Name bereits vermuten lässt, wendet sich die Reisestativ-Kollektion Element MII an Reisefreunde und Foto-Enthusiasten, die ein leichtes und stabiles Stativ für ihre Kompaktkamera, CSC, DSLR oder das Smartphone suchen. Aber nicht nur auf Reisen, auch bei kleinen Ausflüge oder der Fotografie in den eigenen vier Wänden, können diese Stative von Nutzem sein. Die Kollektion umfasst die Stative Element MII, Element MII Mobile, Element MII Mobile BT sowie das Element MII Einbeinstativ. Insbesondere die Mobile-Versionen bieten eine professionelle Lösung für das Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone. Die Dreibeinstative verfügen über einen Haken an der Mittelsäule, der zum Einhängen der Tragetasche und zur Erhöhung der Stabilität dient.

manfrotto_element-mii_mobile_verpackung.jpg

Die Stative der Element MII Kollektion kommen mit der passenden Tasche

Die Stative der Element-MII-Kollektion werden mit der passenden Tasche geliefert.

© Manfrotto

Das Element MII Einbeinstativ besteht aus Aluminium und trägt bis zu 15 kg. Das Stativ kann in unterschiedlichen Höhen bis maximal 159 cm eingesetzt werden, dabei beträgt das Packmaß 43 cm und das Gewicht liegt bei 500 g.
Die neuen Einbein-Modelle sind zum Preis von 50 Euro, die Dreibeinstative zu Preisen zwischen 130 Euro (Aluminium) und 230 Euro (Carbon) überwiegend sofort online und im Handel verfügbar. Geliefert werden die Stative der Element MII-Kollektion mit einer gepolsterten Tasche und in einer Verpackung ohne Plastik.

Das könnte Sie auch interessieren: RONDO Dreibeinstativ von Cullmann

Kameratasche und Rucksack in einem

emotional-images_manfrotto_manhattan-runner-50_dave-krugman_5.jpg

Kameratasche Manhattan Runner-50

Durch die eingenähten Gurte und eine zusätzliche Reißverschluss-Tasche im unteren Kofferbereich lassen sich Gegenstände fixieren – vom Stativ über die Jacke bis hin zum Skateboard.

© Manfrotto

Manfrotto erweitert seine Manhattan Kamerataschen-Kollektion um den Manhattan Runner-50. Der mit zwei leichtrollenden Rädern ausgestattete Kamera-Trolley wurde für Fotografen entwickelt, die häufig mit ihrem DSLR-oder DSLM-Equipment unterwegs sind und bei Bedarf zusätzlich persönliche Gegenstände transportieren möchten. Entscheidend dabei: Der Manhattan Runner-50 erfüllt laut Manfrotto die gängigen Vorschriften der Fluggesellschaften für Handgepäck. In der Innentasche findet eine große DSLR Platz – etwa die Canon EOS 5D Mark II mit angeschlossenem 2,8/70-200 mm Objektiv, dazu ein zweites DSLR-Gehäuse und drei bis vier Objektive. Geschützt wird die Ausrüstung durch das von Manfrotto entwickelte "Flexy Camera Shell"-System. Und der Softtop-Zugang bietet einen direkten Zugriff auf das Kamerafach. Ist der Kameraeinsatz entnommen, kann der Manhattan Runner-50 auch als Standard-Reisegepäck genutzt werden.
Der Manfrotto Manhattan Runner-50 ist ab sofort im Handel und bei Manfrotto zu einem UVP von 296 Euro erhältlich.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Über den Autor
Lea Spraul

Seit September 2019 ist Lea Spraul Volontärin in der fotoMAGAZIN-Redaktion. Sie ist vor allem zuständig für Angelegenheiten, die sich online abspielen – unter anderem Instagram, Facebook, YouTube und Beiträge auf fotomagazin.de. Neben ihrer Tätigkeit in der Redaktion studiert sie „Digital Journalism“ im Master.