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Luminar AI
LuminarAI bringt Vorlagen für verschiedene fotografische Genres mit.
Bild: Skylum

LuminarAI kommt Ende des Jahres

Preise ab 74 Euro
03.10.2020

Zur Weihnachtszeit will Skylum LuminarAI auf den Markt bringen, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz und individualisierbaren Vorlagen dem Anwender Zeit sparen und die Bildbearbeitung vereinfachen soll.

Schon Luminar 4  (aktuell ist Version 4.3) setzt auf künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung mit Vorlagen. LuminarAI soll nun einen Schritt weiter gehen und laut Hersteller einen völlig neuen Ansatz der Bildbearbeitung verfolgen. Skylum verspricht eine einfache Bedienung, Zeitersparnis und Inspiration durch Vorlagen zur Bearbeitung. Die Stärke der Vorlagen kann der Anwender verändern; auch ein manueller Eingriff in die einzelnen Werkzeuge soll möglich sein.

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Auch für Portraits stehen verschiedene Vorlagen zur Verfügung.

Auch für Portraits stehen verschiedene Vorlagen zur Verfügung.

Bild: Skylum

"Mit LuminarAI wollten wir sicherstellen, dass die KI nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern dass sie den Fotografinnen und Fotografen auch eine Möglichkeit bietet, sich auf ganz besondere Art und Weise auszudrücken. Durch unsere einzigartigen 3D-Tiefenkartierungs- und Segmentierungstechnologien sind wir in der Lage, den Inhalt eines Fotos zu erkennen, Bearbeitungsempfehlungen auszusprechen und es zu ermöglichen, jeden Aspekt dieser Empfehlung zu verfeinern", so Alex Tsepko, CEO von Skylum. „Sobald das erste Bild bearbeitet ist, können Anpassungen über eine Gruppe von Bildern hinweg synchronisiert werden. LuminarAI erkennt die Absicht der Bearbeitung - das visuelle Ergebnis - und passt die anderen Bilder adaptiv an das Ziel an“, heißt es in der Pressemitteilung. Und weiter: „Dies führt zu einer massiven Zeitersparnis ohne Verlust der kreativen Kontrolle. Die KI-Werkzeuge passen sich den Wünschen des Nutzers an und können mit Variationen der Beleuchtung und des Motivs umgehen. Die Bearbeitungen können auch als benutzerdefinierte Vorlage zur späteren Verwendung gespeichert werden.“

Diese Tools bietet LuminarAI

Folgende auf Künstlicher Intelligenz (Artificial Intelligence) basierende Tools sollen zur Verfügung stehen:

  • BodyAI und FaceAI, um ein Portrait zu formen und zu verfeinern.
  • Augen optimieren mit IrisAI.
  • Skin AI entfernt Makel und Unebenheiten der Haut.
  • AtmosphereAI und Sky Enhancer sollen dem Himmel Tiefe und Details
  • verleihen.
  • SkyAI verändert den Himmel oder fügt einen völlig neuen ein.
  • Golden Hour erzeugt wärmere Töne, Sunrays verstärkt die Sonne.
  • StructureAI sorgt für mehr Textur und Struktur.
  • CompositionAI optimiert den Bildausschnitt und korrigiert schiefe Bilder.
  • AccentAI verbessert Belichtung und Farbe.
  •  

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Die Landschaftsvorlagen lassen sich anpassen und der Himmel kann sogar komplett ausgetuscht werden.

Die Landschaftsvorlagen lassen sich anpassen und der Himmel kann sogar komplett ausgetauscht werden.

Bild: Skylum

LuminarAI für Windows und macOS

LuminarAI soll für macOS und Windows erhältlich sein und zwar als Stand-alone-Anwendung und als Plug-in für Lightroom, Photoshop und Photos für macOS. Wer Luminar AI jetzt vorbestellt, zahlt nur 74 Euro für die Einzelplatz-Lizenz, bzw. 89 Euro für zwei Geräte, Später werden 79 und 99 Euro fällig. Luminar 4 soll ein Jahr lang weiter unterstützt werden, Skylum empfiehlt aber den Umstieg auf LuminarAI. Der Katalog aus Luminar 3 und 4 soll sich allerdings nicht in LuminarAI importieren lassen.

Weitere Informationen gibt es auf der Web-Seite von Skylum unter „Häufig gestellte Fragen“.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.