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Luminar AI 1.2 erzeugt eine Spiegelung des ausgetauschten Himmels im Wasser.
Luminar AI 1.2 erzeugt eine Spiegelung des ausgetauschten Himmels im Wasser.
Bild: Andreas Jordan

Luminar AI 1.2 mit verbessertem Himmelsaustausch

Zweites Update
16.03.2021

Skylum bringt das zweite Update für sein Bildbearbeitungsprogramm Luminar AI heraus. Neu in Version 1.2 ist unter anderem, dass sich der ausgetauschte Himmel nun auf Wasseroberflächen spiegelt. Wir haben die neue Version bereits ausprobiert.

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Der neue Himmel lässt sich in Luminar AI 1.2 vielfältig anpassen

Der neue Himmel lässt sich in Luminar AI 1.2 vielfältig anpassen.

Bild: Skylum

Den Himmel austauschen konnte bereits Luminar 4 vom Sommer 2019 und das neuere Luminar AI in der ersten Version vom Dezember 2020. Ein Schwachpunkt war, dass sich der neue Himmel nicht auf Wasseroberflächen spiegelte. Das zweite Update für Luminar AI (Version 1.2) bringt nun genau diese Funktion mit. In unserem Test funktionierte sie bei verschiedenen Wasseroberflächen gut.

Zudem stehen nun mehr Möglichkeiten zur Anpassung des Himmels zur Verfügung. (siehe Screenshot rechts). So lässt sich der neue Himmel beispielsweise vertikal oder horizontal verschieben oder drehen, die Stärke der Spiegelung kann geändert oder bei Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe die Unschärfe des Himmels angepasst werden.

Mitgeliefert werden über 30 kostenlose Himmel, sechs davon sind neu hinzugekommen. Wer will kann aber auch eigene Himmel einbinden. Spiegellungen eines ausgetauschten Himmels in Glasfassaden gelingen übrigens noch nicht.

Verbessertes Relighting

Verbessert hat Skylum auch das Szenen-Relighting, das jetzt starke Farbunterschiede des Himmels mit Vordergrundobjekten ausgleicht. Konkret lässt sich nun die Stärke und Sättigung des Relighting präziser steuern.

Hinzugekommen ist außerdem das Steuerelement „Relight Human“, das speziell die Beleuchtung von Menschen an das veränderte Umgebungslicht anpasst.

 

Weitere Verbesserungen in Luminar AI 1.2

 

  • PNG-Dateien mit Transparenz können als Texturen in Luminar AI hochgeladen werden, beispielsweise für Wasserzeichen, Text oder „Doppelbelichtungen“.
  • Neue Overlay-Elemente können einfach verschoben, gespiegelt, gedreht, in der Größe verändert und an beliebiger Stelle platziert werden. Es gibt Übergangsmodi und Masken, um genau zu steuern, wie das Objekt mit dem Originalbild interagiert. Die Overlays sind zwar keine echten Ebenen, ähneln diesen aber.
  • Passende Vorlagen lassen sich besser finden
  • Es werden neue Kameras unterstützt: Canon EOS R5, Canon EOS R6, EOS 850D, EOS-1D X Mark III (verlustbehaftet komprimierte Dateien), Fujifilm X-S10, Leica M10-R, S3, SL2-S, Nikon Z 5, Z 6 II, Z 7 II, Olympus E-M10 Mark IV, Panasonic DC-G100 / G110, DC-S5, Sony ILCE-7C (A7C), ILCE-7SM3 (A7S III) und Zeiss ZX1.
  • Es werden nun auch verlustbehaftet komprimierte CR3- und RAW-Dateien unterstützt.

 

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Skylum liefert über 30 Himmelsvorlagen mit, die sich nun auch im Wasser spiegeln.

Skylum liefert über 30 Himmelsvorlagen mit, die sich nun auch im Wasser spiegeln.

Bild: Skylum

Luminar AI auch als Plug-in

Die Luminar für AI 1.2 kostet ca. 100 Euro, bzw. rund 60 Euro im Jahresabo mit Bonusmaterial wie weiteren Vorlagen, Himmelstexturen und acht Foto-Kursen. Das Update auf Version 1.2 ist kostenlos. Es läuft unter Windows und macOS sowohl als eigenständiges Programm als auch als Plug-in für Photoshop, Lightroom Classic oder Photoshop Elements.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.