KodakOne: Rechteverwaltung und Kryptowährung für Fotografen

Neue Blockchain-Plattform
10.01.2018

Kodaks neue Verwertungsplattform für Fotografen baut auf der Blockchain-Technologie auf und führt mit dem KodakCoin eine eigene Währung ein. Start soll Ende Januar sein, mit Details hält sich der Unternehmen noch zurück.

kodakone_lockup-red2.jpg

KodakOne

Das KodakOne-Logo

Bild: Kodak

Kodak hat die neue Plattform KodakOne auf der CES in Las Vegas angekündigt und arbeitet bei der Umsetzung mit WENN Digital zusammen, einem Unternehmen mit Erfahrungen in der Blockchain- und Lizenzierungstechnologie. Starten soll die Plattform am 31. Januar. Sie wendet sich sowohl an Amateur- als auch an Profi-Fotografen und soll es diesen ermöglichen festzustellen, ob ihre Bilder ohne Lizenzierung genutzt werden. Ist dies der Fall, kann eine Nachlizenzierung stattfinden, die über die Währung KodakCoin bezahlt wird. Für eine sichere Abwicklung soll die Blockchain-Technologie sorgen, die auch bei der Kryptowährung Bitcoin zum Einsatz kommt. Wie das Ganze im Detail funktioniert, hat Kodak in der Pressemitteilung noch nicht verraten. An der Börse kam die Ankündigung jedenfalls schon gut an: Der Kodak-Kurs legte um mehr als 100 Prozent zu.

Kodak war 2012 in die Insolvenz gegangen, hat die Geschäfte aber in einigen Bereichen fortgesetzt. Der Bau von Digitalkameras wurde an JK Imaging lizenziert und ausgelagert.

 

 

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.