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Die Iqui-Kamera lässt sich per App für Android oder iOS steuern.
Die Iqui-Kamera lässt sich per App für Android oder iOS steuern.
Bild: Vecnos

Iqui-Kamera und App erstellen Videos aus 360-Grad-Fotos

Ab Oktober für ca. 330 Euro erhältlich
16.09.2020

Der Ricoh-Ableger Vecnos hatte seine erste 360-Grad- Kamera und eine App vorgestellt, mit der sich aus 360-Grad-Fotos Videos erstellen lassen. Wir haben das kleine Gerät bereits ausprobiert.

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Die Kamera hat vier Objektive.

Die Kamera hat vier Objektive.

Bild: Vecnos

Die Iqui-Kamera ist ab Anfang Oktober für rund 330 Euro erhältlich. Das sehr kompakte Gerät sieht aus wie eine kleine Taschenlampe, an deren Spitze sich vier Objektive befinden, die einen Rundumblick aufnehmen. Vecnos gibt eine Lichtstäke von 1:2,5 an. Der zusammengesetzten Aufnahmen haben eine Auflösung von 5760 x 2880 Pixeln. Über die Größe der Bildsensoren schweigt sich der Hersteller aus.

Neben Fotos lassen sich auch Videos aufnehmen, die ein Auflösung von 3840 x 1920 Pixeln bei 30 fps erreichen. Die Bedienelemente sind auf das absolut Wesentliche reduziert: Es gibt einen Ein-/Ausschalter, einen Auslöser und einen Umschalter zwischen Foto und Video. Der integrierte USB-C-Anschluss dient ausschließlich zum Laden des fest verbauten Li-Ion-Akkus und nicht zur Übertragung von Daten an einen Computer.

Iquispin-App lässt sich auch mit anderen Kameras nutzen

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Mit der Iquispin-App lassen sich auch 360-Grad-Fotos, die mit anderen Kameras aufgenommen wurden, verarbeiten.

Mit der Iquispin-App lassen sich auch 360-Grad-Fotos, die mit anderen Kameras aufgenommen wurden, verarbeiten.

Bild: Andreas Jordan

Mit dem Smartphone kommuniziert die Kamera per Wi-Fi und Bluetooth. Der Verbindung zu der Iquispin-App für Android und iOS ist problemlos aufgebaut. Hier kann man wie an der Kamera auslösen, sieht aber keine Live-Vorschau. Die eigentliche Funktion der App besteht darin, eine virtuelle Kamerafahrt durch das 360-Grad-Foto zu erstellen. Hierfür stehen diverse Templates zur Verfügung, bei denen Elemente wie Herzchen oder Seifenblasen eingefügt werden können. Das Ergebnis wird als MP4-Video gespeichert. Selbstverständlich lässt sich das fertige Video in die Vecnos-Cloud, in die gängigen Socialmedia-Kanäle laden oder per Mail verschicken. Tipp: Mit der kostenlosen Iquispin-App lassen sich übrigens auch 360-Grad-Fotos, die mit anderen Kameras erstellt wurden, in animierte Videos verwandeln.

Fazit: Im Vergleich zu anderen 360-Grad-Kameras ist die Funktionalität der Iqui-Kamera recht eingeschränkt. Die Ergebnisse sind ein origineller Hingucker, bei einem Preis von 330 Euro aber kein billiger Spaß.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.

Iqui-Kamera und App erstellen Videos aus 360-Grad-Fotos

Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.