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Insta360 Nano und Insta360 Air
Insta360 Nano (links) und Insta360 Air (rechts)

Insta360-Aufsteckkameras für Smartphones

Für Android und iPhone
10.03.2017

Die preiswerten Insta360-Aufsteckkameras für Smartphones sind jetzt für Android und iPhone erhältlich. Sie erzeugen interaktive 360-Grad-Fotos- und Videos

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Insta360 Nano

Der Nano liegt eine VR-Brille bei

Bild: Insta360

Die Aufsteckkameras sind in unterschiedlichen Ausführungen für Android als Insta360 Air und für das iPhone als Insta360 Nano erhältlich. Die preiswertere Android-Variante (ca. 180 Euro) kommt in Kugelform und wird auf den USB-Anschluss des Smartphones gesteckt, die Nano (ca. 240 Euro) nimmt über den Lightning-Anschluss des iPhone 6, 6s, 7 oder 7 Plus Kontakt auf. Über die entsprechenden Apps lassen sich die Kameras dann bedienen. Sie nehmen Fotos mit 3040 x 1520 Pixeln oder Videos mit 3K-Auflösung auf. Zwei 210-Grad-Fisheye-Objektive (Nano: Lichtstärke f/2,0, Air: f/2,4)  sorgen für den 360-Grad-Rundblick. Anders als die Android-Variante Insta360 Air kann die Insta360 Nano auch ohne Smartphone bedient werden. Hierfür existieren ein Auslöseknopf, ein eigener Akku und ein micro-SD-Kartenslot zum Speichern der Aufnahmen.

Bilder und Videos teilen

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Insta360 Air

Der Lieferumfang der Insta360 Air. Mit dem USB-Schwanenhals lässt sich die Kamera auch als Webcam am PC verwenden

Bild: Insta360

Mit der Insta360-App lassen sich Bilder und Videos am Smartphone betrachten, wobei der Anwender zwischen einer linearen Perspektive, einer Fischaugen- und einer Little-Planet-Ansicht wechseln kann. Navigieren kann man mit Wischgesten oder durch eigene Bewegungen, bei denen der Bewegungssensor des Smartphones genutzt wird. Interaktive 360-Grad-Aufnahmen lassen sich auf dem Insta360-Server oder bei Facebook und YouTube veröffentlichen. Bei WhatsApp werden Links zum Insta360-Server veröffentlicht. Die Kameras unterstützen auch Live-Videos: die Insta360 Air per YouTube, die Nano über Twitter Periscope. Bei der Insta360 Nano erschließt sich eine weitere Betrachtungsmöglichkeit über die Verpackung, die sich in eine VR-Brille mit zwei Linsen verwandeln lässt – sowohl die Insta360 Nano als auch die Air können die Aufnahmen speziell hierfür aufbereiten.

Im Gegensatz zu anderen 360-Grad-Kameras wie der etwas teueren Ricoh Theta, sind die Insta360-Kameras nicht mit Wi-Fi ausgestattet, sie lassen sich also nicht unabhängig vom Smartphone positionieren und per App fernauslösen.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.