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Fujifilm GFX 50S
Fujifilm GFX 50S
Bild: Fujifilm

Fujifilm GFX 50S: Erster Praxiseindruck und Testbilder

Vorserienmodell im Kurzcheck
27.01.2017

Am Mittwoch dieser Woche hatten wir die Gelegenheit zu einem kurzen Praxistest eines Vorserienmodells der digitalen Mittelformatkamera Fujifilm GFX 50S

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Fujifilm GFX 50S

Der Montor lässt sich in drei Richtungen bewegen

Bild: Fujifilm

Die Fujifilm GFX 50S (siehe ausführliche Produktmeldung) kommt voraussichtlich Ende Februar für rund 7000 Euro zusammen mit drei Objektiven auf den Markt. Uns stand für einige Stunden ein Vorserienmodell zur Verfügung, das bereits einen sehr positiven Eindruck hinterließ. Mit einem Gewicht von 920 Gramm (einschließlich Aufstecksucher) ist das Gehäuse nicht schwerer als eine durchschnittliche Vollformat-SLR. Die GFX 50S liegt gut in der Hand und lässt sich ähnlich bedienen wie andere Fuji-Kameras. Positiv fällt auch der in drei Richtungen beweglich gelagerte Monitor mit Touchscreen auf, der Aufnahmen vom Stativ erleichtert. Der Aufstecksucher hat ein beeindruckende Größe und Auflösung. Der Kontrast-Autofokus machte im ersten Test  – auch bei wenig Licht – einen ordentlichen Eindruck und erscheint für die angepeilten Einsatzgebiete wie Landschaft, Portrait, Beauty oder Architektur völlig ausreichend. Beeindruckt waren wir bereits von der Bildqualität auch in den höheren ISO-Stufen.

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Fujifilm GFX 50S

Zum Start sollen drei Objektive verfügbar sein, das GF 2/110 mm R LM WR soll im Sommer folgen

Bild: Fujifilm

Hohe Auflösung

Die extrem hohe Auflösung von 50 Megapixeln macht allerdings Unschärfen durch leichtes Verwackeln bei einer 100-Prozent-Ansicht schnell sichtbar. Beim Fotografieren aus der freien Hand sollte man daher mit kürzeren Zeiten arbeiten, als bei anderen Kameras, zumal zur Zeit nur ein Objektiv (das 120 mm Makro) eine Bildstabilisierung mitbringt. Näheres zur Bildqualität wird ein Labortest eines Seriengerätes ergeben.

Die folgenden Belegbilder zeigen eine von Stativ bei vorhandenem Licht aufgenommene ISO-Reihe und ein Portrait mit Studioblitzanlage. Wegen des Vorserienstatus dürfen wir die Bilder nicht in voller Auflösung veröffentlichen.

 

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Sozialwissenschaftler und Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup) und Tageszeitungen (Hamburger Abendblatt, Berliner Kurier). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.