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Fuji XF10
Bild: Fujifilm

Fuji XF10: Kompaktkamera mit APS-C-Sensor

Ab August für ca. 500 Euro erhältlich
19.07.2018

Fujifilm erweitert sein Angebot an Kompaktkameras mit Festbrennweiten und großen APS-C-Sensoren um das Einsteigermodell XF10. Ausgebaut hat der Hersteller das Angebot an Filtereffekten.

Mit der X-100-Serie (aktuell in der vierten Generation) hat Fujifilm seit längerem hochwertige Kompaktkameras mit APS-C-Sensoren und Festbrennweiten im Angebot. 2016 hatten die Japaner ihr APS-C-Angebot um das Einsteigermodell X70 ohne Sucher erweitert.

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Fuji XF10

Die XF10 ist in Gold oder Schwarz erhältlich. Ein Ring am Objektiv erleichtert die Bedienung.

Bild: Fujifilm

Die XF10 ist nun die Nachfolgerin der X70 und kommt zum überraschend günstigen Preis von 500 Euro (X70: 700 Euro). Wie ihre Vorgängerin ist sie mit einer Weitwinkel-Festbrennweite (2,8/18,5 mm, 28 mm beim Kleinbild) mit Steuerring ausgestattet. Per Digitalzoom lassen sich kleinbildäquivalente 35 mm und 50 mm wählen – natürlich mit reduzierter Auflösung. Eingespart hat Fuji unter anderem den Blitzschuh (ein Gehäuseblitz ist vorhanden) und den Klappmechanismus des Monitors. Dieser hat eine Diagonale von 3,0 Zoll und löst 1,04 Millionen Punkte auf. Die mechanischen Einsparungen ermöglichen eine besonders kompakte und leichte Bauweise (nur 41 mm Tiefe und knapp 280 Gramm).

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Fuji XF10

Das Touchscreen hat eine Diagonale von 3,0 Zoll (7,6 cm)

Bild: Fujifilm

Kein X-Trans-Sensor

Änderungen gibt es beim Bildsensor: Statt eine X-Trans-Sensors mit 16 Megapixeln, kommt nun (wie in den neuen Systemkameras X-A5 und X-T100) ein herkömmlicher CMOS-Sensor mit 24 Megapixeln zum Einsatz. Auch sonst ähneln die inneren Werte der X-A5 und X-T100. So nimmt die Kamera 4K-Video auf, allerdings nur mit ruckeligen 15 Bildern/s. Full-HD gelingt mit 60 Bildern/s. Eine Mikrofonbuchse ist vorhanden. 4fach Zeitlupen nimmt die Neue in HD-Auflösung auf (1280 x 720 Pixel).

Ebenfalls integriert wurden die aus den neuen Systemkameras bekannten Funktionen 4K-Serienbilder und 4K-Mehrfachfoussierung (Auswahl der Schärfeebenen nach der Aufnahme, Focus-Stacking). Auch die Kombination von Wi-Fi (zur Fernsteuerung und Bildübertragung) und Bluetooth (zur ständigen Kopplung von Kamera und Smartgerät) ist bereits aus anderen Fuji-Kameras bekannt.

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Fuji XF10

Mit 41 mm ist die XF10 noch etwas flacher als die X70.

Bild: Fujifilm

Neue Filtereffekte

Nicht fehlen dürfen die üblichen Filmsimulationen, die sich dank Raw-Konverter auch nach der Aufnahme anwenden bzw. ändern lassen. Neu sind einige Filtereffekte: „Detailliert & Fein“ empfiehlt Fuji für die Food-Fotografie. Hierbei werden die Farben in der Mitte besonders lebendig dargestellt, ein Schatten in den Ecken soll das Motiv betonen. „Schwarz-Weiß (Infrarot)“ eignet sich speziell für Landschaftaufnahmen und „Square Modus“ erstellt Bilder mit dem Seitenverhältnis 1:1.

Die XF10 ist ab August in den Farben Schwarz und Gold zu einem UVP von 499 Euro erhältlich.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.