Filter, Facelift, Orga: Neues bei Instagram

Fünf neue Filter und etwas Übersicht
17.03.2013

Vielleicht sagen Sie nun: "Nicht noch mehr Filter!" Instagram hat da aber etwas für Sie!

Die Macher der beliebten FotoApp Instagram, die seit 2012 zu Facebook gehört, hat fünf neue Filter und einen kleinen Facelift erhalten.

Filterverwaltung in der Instagram-App für Android

Filterverwaltung in der Instagram-App für Android

Filterverwaltung in der Instagram-App für Android: Sortieren und Deaktivieren

Das Wichtigste: Dadurch wird die App nicht unübersichtlicher. Am Ende der Filtersammlung gibt es nun den Punkt "Einstellungen", hinter dem sich eine einfache und effektive Filterverwaltung verbirgt. Filter, die man ohnehin nicht mag und nie einsetzt, können hier jetzt einfach deaktiviert werden. Die verbleibenden Filter können zudem neu sortiert werden, zum Beispiel können nun die Schwarzweiß-Filter Willow und Inkwell direkt nebeneinander gelegt werden. Das erleichtert den direkten Vergleich zwischen den Effekten, es wird übersichtlicher.

Ein bisschen irritierend ist, dass ein Filter auch durch das Ziehen (drag & drop) auf das Bild verborgen werden kann. Da würde man eher annehmen, dass der Filter auf das Bild angewendet wird.

Mit den neuen Filtern Slumber, Crema, Ludwig, Aden und Perpetua stellt Instagram jetzt 24 Filter zur Verfügung.

Einen kleinen Facelift hat die Bildbearbeitungsseite auch bekommen: Die kleinen Filterthumbnals sind nun unscharf und mit einem Buchstaben versehen. Daran muss man sich zunächst gewöhnen.

Die weiterführenden Bearbeitungsfunktionen wie Lux und die Bearbeitungspalette für die Justierung von Helligkeit, Kontrast, Sättigung und ähnliches, sowie die Videofunktionen bleiben erhalten. Und nun werden Zeitlupenfilme auch als solche in Instagram dargestellt.

Instagram ist kostenlos für iOS, Android und inzwischen auch Windowsphones (beta und mit eingeschränktem Funktionsumfang) verfügbar.

Zur Fotocommunity von Instagram gehören laut Betreiberangaben inzwischen rund 300 Millionen Menschen weltweit – Tendenz steigend. Nicht zuletzt, da immer mehr Schwester-Apps aus dem Hause Instagram hinzu kommen: Layout und Hyperlaps bieten ebenfalls tolle Möglichkeiten zur Bildgestaltung.

 

Lesen Sie auch unsere spannende Rechtskolumne zum Thema "Bilderklau bei Instagram" und Zollners Zeilen zu den "Bilderdieben in der Fotokunst"!

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Über den Autor
Sandra Schink

Sandra Schink arbeitete seit den frühen 1990ern als Fotoreporterin für BILD, EXPRESS und die Westdeutsche Zeitung. Seit 1996 ist sie online und nie wieder offline gegangen. Sie nutzt das Internet als Netzwerk-, Recherche- und Blogplattform und hat Foren und Communities betreut, darunter bei stern die VIEW Fotocommunity. Seit 2014 arbeitet sie für das fotoMAGAZIN. Für das SMART SHOT Magazin macht sie Konzept und Redaktion. Im Team Socialgrafr gibt sie Workshops zur Smartphone-Fotografie.