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DxO PhotoLab 1.2
Bild: DxO PhotoLab

DxO PhotoLab und Nik Collection aktualisiert

Neue Produkte trotz Insolvenz
06.06.2018

Im März hatte die Software-Schmiede DxO Labs Insolvenz angemeldet, will aber nach einer Neustrukturierung weitermachen. Bereits seit Anfang Juni erhältlich sind Updates für PhotoLab und die Nik Collection.

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DxO PhotoLab 1.2

Die U-Point-Maske kann nun in Grautönen angezeigt werden, um den Bereich darzustellen, auf den sich die geplante Korrektur auswirkt.

Bild: DxO

Hintergrund der Insolvenz ist die Ende 2017 erfolgte Aufteilung von DxO in zwei Unternehmen. Unabhängig vom Software-Unternehmen DxO Labs, und damit nicht von der Insolvenz betroffen, ist das Test-Labor DxO Mark Image Labs.

Die Software-Schmiede DxO Labs will die Programme PhotoLab, Nik Collection, FilmPack und ViewPoint weiterführen. Bereits seit dem 6. Juni ist der Raw-Konverter DxO PhotoLab in Version 1.2 erhältlich. Er bringt verbesserte lokale Korrekturen per U-Point-Technologie mit. Hinzugekommen sind Einstellungen für Farbtoneinstellungen (HSL) und selektive Tonwerte, um lokal dunkle Bereiche aufzuhellen und überbelichtete wiederherzustellen. Das Equalizersystem des Werkzeugs wurde daher überarbeitet und die lokalen Korrekturen sind nun in Kategorien aufgeteilt: Licht, Farbe und Details. Jede Kategorie kann mit nur einem Klick angezeigt oder maskiert werden. Als Reaktion auf Anforderungen der Nutzer kann die U-Point-Maske nun in den Grautönen angezeigt werden, um den Bereich darzustellen, auf den sich die geplante Korrektur auswirken wird. Zudem unterstützt DxO PhotoLab 1.2 die Raw-Daten der neuen Kameras Sony Alpha 7 III, Panasonic Lumix G9, TZ90 und GF9, Canon EOS 2000D und des Apple iPhone 8 Plus und iPhone X.

Der Preis liegt bei 129 Euro für die Essential- und 199 Euro für die Elite-Version, Updates und eine Demoversion sind kostenlos.

Aktualisierung der Nik Collection

Parallel ist ein Update für die aus sieben Filtersammlungen bestehende Nik Collection erhältlich, die DxO Labs Ende letzten Jahres von Google übernommen hatte. Die erste unter dem DxO-Label erscheinende Version behebt Bugs, bietet Support in vier Sprachen und stellt die volle Kompatibilität mit aktuellen Betriebssystemen her (macOS, Windows 64Bit). Sie läuft als Plug-in in Photoshop CC 2018, Lightroom Classic CC, Elements 2017/2018 aber nicht in PhotoLab. Während Google die Nik Collection kostenlos angeboten hatte, verlangt DxO nun 69 Euro, bis zum 1. Juli gilt ein Einführungspreis von 49,99 Euro. Im nächsten Jahr soll ein größeres Update folgen.

Sie können bis zu drei Kameras vergleichen, um eine andere auszuwählen, entfernen Sie eine aus dem Vergleich.
Andreas Jordan
Über den Autor
Andreas Jordan

Andreas Jordan ist Mediendesigner und arbeitet seit 1994 als Redakteur und Autor mit den Schwerpunkten Multimedia, Imaging und Fotografie für verschiedene Fach- und Special-Interest-Magazine (u. a. Screen Multimedia, Computerfoto, MACup). Seit 2003 ist er Redakteur beim fotoMAGAZIN und leitet dort seit 2007 das Ressort Test & Technik.